Norman Forrest
Vice President, Director
Arianne Resources
www.arianne-inc.com
CA04033X1006, DAR.V

 
 


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Vom 24.09.2007


INTERVIEW

Arianne Resources

Das Management vom Uran- und Golderkundungsunternehmen Arianne Resources (CA04033X1006, DAR.V, www.arianne-inc.com) ist so ermutigt von den guten Ergebnissen des Uranprojektes Natashquan in der kanadischen Provinz Quebec, dass dort nun ein Bohrprogramm ansteht. Für das Goldprojekt Opinaca im prominenten kanadischen Goldgürtel James Bay ist für 2008 eine Ressourcenkalkulation geplant. In dieser Region wurde das Vorkommen Eleonore für 500 Mio. CAD von Goldcorp akquiriert. Das Interview mit Vice President und Director Norman Forrest von Arianne Resources führte Jürgen Felger für den Frankfurter Finance Newsletter.

BRANCHE

Liegt bei Arianne Resources der Schwerpunkt mehr beim Gold oder mehr beim Uran?

Ich würde sagen, unser Schwerpunkt liegt vielleicht zur Hälfte bei Gold und zur Hälfte bei Uran.

In Sachen Uran werden unsere Aktionäre eine Menge Aktivitäten sehen. Wir haben im August 2007 auf dem Natashquan-Grundstück erkundet. Es lagen hohe Urananteile vor. Die Ergebnisse hatten uns zu weiteren Feldarbeiten im September ermutigt. Die neuen Resultate zwingen uns jetzt, auf dem Grundstück so bald wie möglich ein Bohrprogramm einzuleiten.

Das Bohrprogramm für Opinaca haben wir im September beendet. Wir warten jetzt auf die Ergebnisse. Bei dem Goldprojekt Opinaca planen wir dort im Winter weitere Bohrungen, für die Ressourcenkalkulation 2008.

"Die neuen Resultate des Uranprojekts Natashquan zwingen uns jetzt, auf dem Grundstück so bald wie möglich ein Bohrprogramm einzuleiten ... Bei dem Goldprojekt Opinaca planen wir dort im Winter weitere Bohrungen, für die Ressourcenkalkulation 2008."

Soweit ich verstehe, waren Sie zunächst in der Golderkundung tätig und suchen heute auch Uran. Hat man Ihnen dann ein gutes Uranprojekt angeboten? Wie kam die Entscheidung für den neuen Schwerpunkt zu Stande.

Das Unternehmen begann mit Industriemetallen. Als die Preise für Rohstoffe einen Rückgang erfuhren, suchte unser President Lapointe nach Alternativen. Er konnte die Goldgrundstücke Opinaca, James Bay erhalten. Dann begannen wir mit einem Urangrundstück in Quebec und ließen es dort bei nur wenigen Erkundungsergebnissen erst einmal sehr langsam angehen. Ende 2006, mit einem Joint Venture mit den Ureinwohnern haben wir uns dazu entschlossen mehr Grundstücke in Natashquan abzustecken und die Erkundung dieses Jahr zu beginnen.

Wie sehr mögen Sie die spezifischen Rohstoffe? Oder haben einfach die Projekte mit den Werten im Boden betrachtet?

Meinen Sie unser Uranprojekt Natashquan oder unser Goldprojekt Opinaca?

Beide! Wenn ich es richtig verstehe, waren Sie vor Gold und Uran im Bereich Industriemineralien tätig.

Unser Betätigungsfeld waren zunächst die Industriemineralien. Wir konnten eine Reserve vorweisen, aber die Industriemineralien waren für Finanzierung nicht gut genug. Deshalb sind auf Gold umgeschwenkt und haben uns dann dem Thema Uran gewidmet, weil wir entsprechend gute Orte und Werte dafür vorfanden.

UNTERNEHMEN

Verfügen Sie bislang schon über abgeleitete Ressourcen?

Bei Gold planen wir für 2008 eine Ressourcenberechnung.

Beim Uran stehen wir noch mehr am Anfang und haben nach den ziemlich interessanten elektromagnetischen Luftaufnahmen und Bodenproben jetzt ein Budget für ein Bohrprogramm.

Soweit ich erkennen kann, kooperieren Sie mit Unternehmen wie Azimut.

Um mehr Optionen auf Grundstücke im Gebiet Natashquan zu erhalten, koopieren wir bei dem Projekt Natashquan mit Azimut. Die anderen Projekte verfolgen wir zum größten Teil alleine.

Wieso haben Sie sich bei mehreren Uran-Projekten ausgerechnet auf Natashquan konzentriert?

In Quebec wurde Uran erst ab Ende der 70er oder Anfang der 80er Jahre ekundet. Dies hatte mit dem Uranpreis zu tun. Der Uranpreis lag damals bei 7 USD pro Pfund. Jetzt sind wir bei 90 USD pro Pfund. Die Provinzregierung in Quebec hat Vorarbeiten geleistet. In Natashquan konnten wir uns auf Grund dieser Daten Uranvorkommen erkennen. Deshalb haben wir im Juni elektromagnetische Luftaufnahmen vorgenommen, deren Ergebnisse wir im August veröffentlicht haben. Drei von zehn der Blöcke sind sehr interessant. Drei weitere halten wir ebenfalls für vielversprechend. Wir sind sehr zuversichtlich. Die Zukäufe haben wir getätigt, weil wir genau dieses Ergebnis erwartet hatten.

Ist das Grundstück in Natashquan ist zusammenhängend oder setzt es sich aus mehreren Teilen zusammen?

Zusammen mit Azimut verfügen wir über etwa vier Blocks und 664 Claims und haben weitere zehn Blöcke in der Region.

Sie hatten zuerst 1500 Heketar.

Insgesamt sind es nach dem Zukauf 10.000 Hektar.

Sie haben Ihre Grundstücksfläche also deutlich erhöht.

Zunächst hatten wir nur einen Teil davon und sind dann ein Joint-Venture eingegangen und haben uns mit den Ureinwohner, den Innu, arrangiert.

Die Gespräche mit den Ureinwohnern haben Sie auch schon geführt.

Mit den Innu haben wir uns bereits geeinigt.

Wie wichtig ist Natashquan im Vergleich mit den anderen Uranprojekten?

Natashquan wird unser Fokus bis Ende des Jahres sein. Ende des Jahres werden wir uns vielleicht noch ein wenig den anderen Urangrundstücken widmen.

"Unser Gold-Hauptprojekt Opinaca befindet sich im bekannten Goldgebiet James Bay. Das Eleonore-Projekt weist momentan vier Millionen Feinunzen Gold auf. Im Osten haben wir den weiteren Nachbarn Eastmain mit dem Projekt Clearwater mit einer Goldreserve von vielleicht einer Million Feinunzen."

Zum Thema Gold: Mit Ihrem Goldprojekt  Opinaca befinden Sie sich in einem prominenten Gebiet.

Unser Gold-Hauptprojekt  Opinaca befindet sich im bekannten Goldgebiet James Bay, weil wir dort Gold gefunden haben. Ein Bohrabschnitt weist 31 Gramm Gold auf einer Länge von 2,6 Meter auf. Auf einer unserer Karten können Sie unsere Ergebnisse von 2006 sehen: 2,5 Gramm auf 3,2 Meter, 4,2 Gramm auf 3,2 Meter, 4,2 Gramm auf 2,6 Meter, 1,25 Gramm auf 5,9 Meter, 1,17 Gramm auf 2,9 Meter. Jetzt haben wir einen neuen Ort mit den besagten 31 Gramm auf 2,4 Meter entdeckt. Wir scheinen bei jedem Bohrloch auf Gold zu stoßen. Dabei haben wir erst vor wenigen Wochen mit den Bohrungen begonnen.

Mit der Nähe zum Eleonore-Gebiet haben Sie auch bekannte Größen in Ihrer Nachbarschaft.

Das Eleonore-Projekt weist momentan vier Millionen Feinunzen Gold auf. Im Osten haben wir den weiteren Nachbarn Eastmain mit dem Projekt Clearwater mit einer Goldreserve von vielleicht einer Million Feinunzen.

Wie weit sind diese beiden Projekte von Ihnen entfernt?

Eleonore ist vielleicht 70 Kilometer entfernt und Clearwater etwa 40 Kilometer.

In Deutschland kennen einige Investoren auch Ihre anderen Nachbarn, z. B. Everton Resources.

Everton Resources hat sich dort platziert. Eastman ebenfalls. Es gibt einige Nachbarn.

Opinaca weist übrigens auch Strom und bald eine Straße auf. Eine elektrische Leitung führt dort über unser Grundstück. Eine Straße wird dort gerade ebenfalls über unser Gebiet gebaut. Uns steht diese Infrastruktur also ohne Kosten zur Verfügung.

Eine Stromleitung ist für Opinaca also bereits vorhanden und eine Straße ist auch geplant.

Die Elektrizität ist seit drei Jahren vorhanden. Die Straße soll im Oktober fertig sein. Für das große Eleonore-Projekt im Gebie James Bay wird das Eastmain-Reservoir für einen Damm aufgestaut. Dafür wird die Straße benötigt. Wir haben Glück, dass diese Straße über unser Gebiet verläuft.

Das bedeutet, durch den Staudamm wird auch günstiger Strom vorhanden sein.

Ein günstiger Strompreis ist ein wesentlicher Faktor für die Goldproduktion. Wenn wir eine sehr gute Entdeckung machen,  werden wir das Gold schnell und günstig produzieren können. Als Goldcorp das Eleonore-Gebiet erwarb, gab es dort keine Infrastruktur. Deshalb muss dort alles teuer errichtet werden.

Wenn sich die Dinge in Ihrem Sinne entwickeln, wann würden Sie in einem mittelguten Szenario mit Ihren beiden Hauptprojekten in Produktion gehen können?

Wir werden vielleicht nicht selbst die Produktion aufnehmen. Nächstes Jahr könnten wir Arianne Resources entweder verkaufen oder ein Joint Venture eingehen.

"Wir werden vielleicht nicht selbst die Produktion aufnehmen. Nächstes Jahr könnten wir Arianne Resources entweder verkaufen oder ein Joint Venture eingehen."

Wir glauben, wir werden vielleicht einen 20 Kilometer langen Goldkorridor vorweisen können, denn unsere Goldfunde sind nach beiden Seiten offen. Wir haben einen Abschnitt von einer Länge von maximal 1,5 Kilometer Länge bearbeitet und haben auf beiden Seiten jeweils fünf Kilometer entfernt Gold entdeckt. Deshalb erwarten wir diesen langen Korridor. Und das noch dieses Jahr.

Das klingt nach vielen Feinunzen Gold.

Das hoffen wir. Wir würden uns freuen, denn die Art des Vorkommens entspricht genau der des Gebietes Eleonore. Wir haben auch Goldadererz der Art Clearwater entdeckt. Es sind also beide Typen Vorkommen auf unserem Grundstück.

Wie zu verstehen ist, gibt es beim Uranprojekt Natashquan nicht allzu viele Unternehmen, die dort Uran suchen.

Ich würde sagen, es sind nur drei. Kennecott hat eine Option von Azimut und es gibt dort uns.

Wie unterscheiden Sie sich von anderen ähnlichen Unternehmen vor Ort?

Wir weisen mit Natashquan bessere Claims aus. Wegen unserer Joint Venture haben wir einen Weg gefunden, bessere Claims zu erhalten und die elektromagnetischen Luftaufnahmen scheinen dies zu bestätigen.

Und wie steht es mit Ihrem Goldprojekt Opinaca? Es gibt dort auch andere Unternehmen im selben Gebiet.

Wenn ich mir die Ergebnisse der anderen Unternehmen in der Region James Bay ansehe, können andere Unternehmen nicht mit mit unseren Bohrergebnissen konkurrieren, außer Virginia Gold mit Bohrausgaben von etwa 30 Mio. Dollar oder Clearwater. Wir weisen entweder besser Bodenproben oder Bohrergebnisse 2006 auf. Sie können sich Everton, Azimut oder Eastman ansehen.

Abgeleitete Ressourcen allerdings können Sie weder für Natashquan noch für Opinaca vorweisen.

So bald wir über genügend Bohrergebnisse verfügen. Vielleicht werden wir eine abgeleitete Ressource Ende 2007 vorweisen können.

MANAGER

Herr Forrest, vielleicht können Sie noch ein paar Informationen zum Management geben.

Unser President und Chief Executive Officer Bernard Lapoint hält ein B.A. in Geologie von der Université du Québec in Montréal (1980), einen Masters-Abschluss von der Université du Québec in Chicoutimi (1984) und ein PhD für Mineral Resources von der Université du Québec in Chicoutimi (1996). Wir verfügen über ein Team von fünf Geologen, das Vollzeit für Arianne Resources arbeitet. Einer davon spezialisiert sich auf Uran. Er hat bei einem Unternehmen mit dem Namen Strateci und war Teil des Entdeckungsteams von Mount Otis. Denis Bélisle ist Anwalt in der Anwaltskammer in Quebec und unser rechtlicher Berater. Seit 1996 ist er Geschäftsführer der Abteilungen Recht, Personal und Secretary-General von Tele-Quebec. Unser CFO Michel Perron kann einen Abschluss der Université du Québec in Montréal in Accounting vorweisen und ist seit 1975 Mitglied der Innung Ordre des Comptables Agréés du Québec. Als externer Auditor hat er einige Mandaten im Bergbau- und Erkundungsgeschäft betreut und war auch seit einem Vierteljahrhundert im Board of Directors einiger Erkundungsunternehmen. Ich selbst habe ein MBA von der Concordia University und bin auf Verkauf und Marketing spezialisiert.

Und wer hat sich auf Gold spezialisiert?

Daniel Boulianne hat sich auf Gold spezialisiert und er ist auch Director für Erkundung.

Wie lange arbeitet das Team schon zusammen?

Das Team bei Arianne Resources hat sich seit dem Beginn vor drei Jahren nicht verändert.

Da dürften Sie sich aufeinander verlassen können.

Wir alle haben uns spezialisiert. Bernard Lapointe konzentriert sich auf Geologie und Management. Der CFO Michel Perron übernimmt den Schwerpunkt Buchhaltung. Ich bin für Marketing und Investor Relations verantwortlich.

In welcher Sprache unterhalten Sie sich? Ihre Web Site und der Geschäftsbericht sind in den Sprachen Englisch und Französisch verfasst.

Zur Zeit kommunizieren wir sowohl auf Englisch und Französisch. Wir suchen derzeit nach Möglichkeiten, unsere Investoren auch auf Deutsch zu informieren.