www.frankfurterfinance.de

FELGERS GELDER

                                        

Börsen-Blog von Jürgen Felger
                                        
  • 16.04.2009

    Mit den neuen Bewertungsregeln für die Erstellung von Bilanzen werden wir womöglich eine absurde wirtschaftliche Situation erleben. Steigende Firmengewinne und gleichzeitig steigende Arbeitslosigkeit. Vielleicht hilft es sich die Umsätze bzw. den Cashflow genauer anzusehen. Ich rate, die nächsten Jahre die ausgewiesenen Gewinne zu missachten. Der Kreativität der Finanzvorstände sind keine Grenzen gesetzt. Es ist heute leichter denn je, die Bilanzen schönzurechnen.

  • 10.04.2009

    Im Moment ist die Deflation Thema in den Medien. Sehe ich mir die Geldvermehrung insbesondere der US-Notenbank an, sehe ich bei einem Aufschwung unvermeidlich zweistellige Inflationsraten kommen. Gut, dieses Jahr doch noch nicht. Vermutlich werden die Auswirkungen länger auf sich warten lassen. Ich rechne im Moment bereits bei stagnierenden großen Volkswirtschaften 2010 mit Inflationsraten um die 5 %. Bei einem Wirtschaftswachstum von 1 % und mehr rechne ich mit einer Inflation von 10 % und mehr. Euro-Land wird sich einer ähnlichen Inflation nicht entziehen können. Wie kann sich der Anleger positionieren?

  • 24.03.2009

    Um dies klar zu stellen: Ein Interview hier auf FrankfurterFinance.de hat nichts mit meiner persönlichen Meinung zu tun. Da ich jedoch einige Anfragen zu meiner Einschätzung erhielt: Die Kursentwicklung zeigt, dass die Investoren den Angaben des Unternehmens absolut nicht trauen. Ich kann keine wesentliche Besserung in der Finanzkommunikation des Unternehmens erkennen. Finger weg!

  • 19.03.2009

    Der US-Dollar hat sich heute stark verbilligt. Ganz eindeutig hat diese heutige Bewegung mit der konkreten Ankündigung der US-Notenbank zu tun, langlaufende Immobilienkredite und US-Staatsanleihen zu kaufen. Die US-Notenbank verliert damit an Unabhängigkeit und somit auch an Glaubwürdigkeit. Damit verliert auch der US-Dollar an Glaubwürdigkeit. Obama, erbarmen! Die Dollar-Flut kommt.

  • 17.02.2009

    An Tagen wie heute, an denen es eine eindeutige Richtung gibt, kann man Zusammenhänge erkennen, die ganz ungewöhnlich sind. Denn normalerweise, sollte sich der Preis von Gold in US-Dollar reduzieren, wenn der US-Dollar stärker wird. Denn in Euro gerechnet, steigt der Goldpreis an solchen Tagen doppelt: Nicht nur der Goldpreis in Dollar verteuert sich, sondern auch der Dollar, mit dem das Gold bezahlt wird, verteuert sich. Das ist ungewöhnlich und sollte normalerweise konträr verlaufen. Ich bezeichne die Stärke des Dollars als einen Tsunami-Effekt, bei dem sich die Mega-Flut erst einmal durch einen plötzlich zurück gehenden Wasserpegel ankündigt. Verlassen Sie den Strand! Aber nicht unbedingt Richtung Land. Denn es kann sein, dass die komplette Insel überflutet wird. Was heißt Finanzkrise? Dies ist eine Währungskrise! Wer das Naturschauspiel vor Ort verwundert und tatenlos beobachtet, ist verloren. In der Währungskrise überleben nur Sachwerte einschließlich Gold. Gold schießt heute auf über 760 Euro pro Feinunze.

  • 04.02.2009

    Der DAX setzt zu einem Zwischenhoch an. Der Euro gewinnt an solchen Tagen gegenüber dem US-Dollar an wert. Entwickelt sich die Krise doch in einem mittleren Szenario wäre der Euro eine "sicherere" Reservewährung, so glauben die Investoren offenbar weltweit. Bei mir kommt jedoch keine Euphorie auf. Der DAX wird heute zunächst auf dem höheren gestrigen Niveau starten. Es gibt Zeichen der Erholung. Heute ist mit der Iran-Konferenz nahe Frankfurt jedoch ein wichtiger Tag für die Börsen.

  • 31.01.2009

    Die erste internationale Konferenz über den Iran findet nahe Frankfurt statt, und zwar am Mittwoch, den 4. Februar, sagte ein Sprecher des deutschen Außenministeriums. Teilnehmerländer sind mit den USA, China, Frankreich, Russland und Deutschland. Wieder mal geht es um die nuklearen Ambitionen des Iran. Die Gedanken der Investoren an die diesbezüglichen internationalen Spannungen könnten die internationeln Börsen in dieser Woche negativ beeinflussen. Es wird offenbar werden, wie sich die neue US-Administration mit neuem Präsidenten positioniert.

  • 30.01.2009

    Mir liegen Informationen vor, dass zumindest eine Großstadt Deutschlands vielleicht schon pleite ist, d. h. zahlungsunfähig. Bei anderen wird es wohl auch nicht viel besser aussehen. Dementsprechend wird es mit den Konjunkturmaßnahmen zumindest partiell Essig, da wohl erst einmal Haushaltlöcher gestopft werden dürften. Das Geld fließt von einer Tasche in die andere. Die einen Schulden (der Gemeinden und Kommunen) werden mit den anderen Schulden (des Bundes) getilgt.

  • 20.01.2009

    Ich fürchte einen totalen Crash. Kein Crash von insolventen Banken, sondern ein Crash insolventer Staaten. Interessante Dinge finden beim Euro-Dollar-Wechselkurs-Verhältnis statt. Der US-Dollar wird immer stärker und stärker gegenüber dem Euro, obwohl doch die USA eine lockerere Notenbankpolitik aufweist. Der US-Dollar ist besonders an Tagen stark, an denen der Aktienmarkt abwärts geht. Ich halte weiter an Goldminen-Aktien fest. A propos festhalten: Die Aktienindizes haben ihren Tiefststand noch nicht erreicht. Auch wenn Obama ins Präsidentenamt eingeführt wird und Hoffnung aufkeimen sollte. Es ist nicht jeden Tag Halligalli im Weißen Haus.

    Schreiben Sie mir als angemeldeter Nutzer einen Kommentar zu dieser Meinung.

  • 11.01.2009

    Die Hamas wird massiv vom Iran unterstützt. Ich habe den Eindruck, die Brisanz des aktuellen Konflikts wird bei den Aktienanlegern unterschätzt. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Israel vor einigen Monaten ohnehin mit der Hilfe der USA einen Krieg gegen den Iran anstrebte. Ein Krieg Israel/USA gegen den Iran wäre für die Weltwirtschaft allerdings katastrophal.

  • 08.01.2009

    Ein 10-prozentiger Rückgang auf den Vormonat ist ein deutliches Zeichen. Es handelt sich hier nicht um einen Spätindikator wie den Arbeitsmarkt, sondern um Exporte der Industrie. Dummheiten der Politik können jetzt fatale Auswirkungen haben. Ich kann mich an Ansätze des Protekionismus im Zuge des letzten Börsenabschwungs vor sechs bzw. sieben Jahren erinnern, bei dem der Ruf nach mehr heimischen Produkten laut wurde. Falls sich die Politik in Europa und / oder in den USA zu solchem wirtschaftlichen Unsinn hinreißen lassen sollte, werden wir noch empfindlichere Exportrückgänge erleiden. Die Quartalssaison steht an, bei der die Unternehmen ihre Karten auf den Tisch legen müssen. Besonders zuversichtlich bin ich auch hier nicht gerade. Firmenpleiten und ausgefallene Kredite muss irgendjemand ausbaden. Da kann es noch Überraschungen und Domino-Effekte geben. Ansätze zum Beendigung der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sehe ich momentan auch nicht. Obama ist zwar ein Lichtblick in einer sehr dunklen George Bush Ära, aber wie hell sein Licht erstrahlen wird, muss er noch beweisen. Ich befürchte, die Hoffnungen auf eine "Veränderung" sind allzu groß.

  • 05.12.2008

    Die Aktienmärkte sind offenkundig weiter extrem volatil. Viele Investoren sehen diesen Moment sehr schwarz. Andere Investoren greifen zeitweise besonders beherzt zu. Zweistellige prozentuale Aktienkursveränderungen im DAX sind fast an der Tagesordnung. Die Märkte sind weiter in Bewegung. Die Richtung ist mehr als offensichtlich. Dies ist keine Zeit in ein offenes Messer zu greifen. Ein paar Quartale kann dieses Schauspiel noch anhalten.

  • 22.11.2008

    Gehen Sie zu der Bank Ihres Vertrauens und versuchen Sie Goldmünzen oder Goldbarren zu erwerben! Das wird schwierig: Lieferengpässe, Wartezeiten und Mindestabnahmemengen. Der Goldpreis ist von den Notenbanken manipuliert, um die wahre Krise zu verschleiern. Der Preis für das Edelmetall kann 2009 von momentan etwa 800 USD pro Feinunze leicht auf 2000 USD steigen.

  • 17.10.2008

    Allein Deutschland, nur eines der EU-Länder, verabschiedet in Rekordzeit finanzielle Hilfen und Bürgschaften für Banken in Höhe von 500 Mrd. Euro. Die USA sichert ein Hilfspaket in Höhe von 700 Mrd. US-Dollar zu. Die Summe der Hilfszusagen in Europa erscheint umfangreicher. Ich sehe mehr Gefahr für den Euro als für den US-Dollar.

  • 10.10.2008

    Die Krisenwährung Gold ist meiner Ansicht nach angesichts der desaströsen Lage an den Aktienmärkten, mehr noch, angesichts der Zweifel an der Stabilität des gesamten Wirtschafts- und Finanzsystems erstaunlich günstig: 920 US-Dollar pro Feinunze. Vermutlich nicht mehr lange. Obwohl - in Euro gerechnet handelt es sich um einen historischen Höchststand: 675 Euro . Jetzt entscheidet sich die Zukunft des Edelmetalls. Eine Papier-Währung nach der anderen schwächelt akut, z. B. der australische Dollar, jetzt plötzlich auch der kanadische Dollar. Auf einmal scheint die USA mit ihrer Währung ein vermeintlicher Hort der Stabilität, wenn ich auf den aktuellen Wechselkurs nicht nur zum Euro sehe. Ich bin davon nicht überzeugt.

  • 08.10.2008

    Verschiedene Notenbanken, allen voran die Federal Reserve und EZB, haben in einer konzertierten Aktion die erneut zunächst rapide fallenden Börsenkurse zum Anlass genommen, die Leitzinsen zu senken. Der Grundstein für die nächste Liquiditätshausse ist gelegt. Übertrieben? Mit einer Politik gemäß den Statuten hat die Entscheidung der Europäischen Zentralbank meiner ganz persönlichen Ansicht nach jedenfalls nichts zu tun. Bei der Geldpolitik der Federal Reserve hingegen war man nichts anderes gewöhnt.

  • 08.10.2008

    Wiederveröffentlichung vom 25.02.2002, Autor: Jürgen Felger.
    Ursprünglicher Titel: "Der Mythos vom Börsencrash 1929 und der Großen Depression"

    "Unerklärliche" Aktienkursverläufe?

    Dieser Beitrag soll nicht andeuten, dass wir vor einer Depression stehen würden. Wir wollen anhand der historischen Geschehnisse um 1929 in den USA Wirkungszusammenhänge darstellen. Börseninteressierte finden eine ausgezeichnete Abhandlung über die Geschehnisse dieser Zeit von Lawrence W. Reed. Die Betrachtung der geschichtlichen Ereignisse schult den Blick für gesamtwirtschaftliche Gefahren durch die Vorgaben der Politik. Der Betrachter könnte zwar Gefahr laufen, direkte Parallelen zu ziehen, es sollen jedoch nur die zugrundeliegenden Mechanismen dargestellt werden. Zu denken ist hierbei vor allem an die schädliche Globalisierungsdiskussion und die Idiotie des Wunsches nach einer vollständig oder teilweise autarken Volkswirtschaft. Die geschichtlichen Ereignisse können gedankliche Aufhänger für das Verständnis aktueller Geschehnisse liefern. Kursverläufe an den Börsen mit exorbitanten Kursanstiegen, die wieder in sich zusammenfallen, sind nicht losgelöst von tatsächlichen Geschehnissen. Es handelt sich vielmehr, grob gesprochen, um zeitlich versetzte Zusammenhänge. Erste Vorahnungen und Gerüchte haben Einfluss auf die Kurse, während auf die darauf folgenden und bereits antizipierten Ereignisse meist gar nicht mehr reagiert wird. Leider muss dies hier noch einmal bemerkt werden, da diese Zusammenhänge selbst in der Börsenberichterstattung noch nicht hinreichend Eingang gefunden haben und weiterhin von "unerklärlichen" oder "widersprüchlichen" Kursbewegungen die Rede ist. Die Analyse der Vorgänge um das Jahr 1929 zeigt, dass Kontraktionen der Kurse und Indizes nicht wirklich überraschen können, wenn man sich die wirtschaftlichen Rahmendaten vor Augen hält. Gerade in Zeiten großer Nervosität an den Märkten ist es angebracht, sich zu vergewissern, ob sich der Patient leicht erkältet hat oder an einer kritischen Lungenentzündung leidet.

    Wirtschaftspolitik mit Hilfe der Notenbank greift zu kurz

    Verstärkter Geldzufluss durch die Notenbank senkt die Zinsen und erleichtert die Investitionen neuer Projekte. Zunächst werden Ausrüster und der Investitionsgüterbereich von der Zinsentwicklung profitieren und die Kapazitäten werden immer weiter ausgelastet und neue Produktionsstätten geschaffen. Am Ende der komplexen Entwicklung werden die Preise so weit steigen, dass sich die Notenbanken genötigt sehen, die Geldversorgung wieder zu reduzieren und der Konktraktionsprozess wird eingeleitet. Diese Politik der Notenbank ist auf den ersten Blick eine einfache Möglichkeit, die Wirtschaft zu beeinflussen. Wir halten diese Art der Wirtschaftspolitik allerdings für nicht besonders einfallsreich. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind je nach expansiver oder kontraktiver Notenbankpolitik positiver oder negativer Art - und immer kurzfristig. Innerhalb von fünf Jahren stieg der Dow Jones von 100 auf ein Hoch von 386 im September 1929. Zwischen Januar und August 1928 wurde der amerikanische Diskontsatz von 3,5% auf 6% angehoben. Der Niedergang des Dow Jones allerdings begann im September 1929 und der Abstieg hatte ein zeitweise sehr rasantes Tempo. Doch mit den Zinsbewegungen der Federal Reserve lässt sich der Umschwung kaum erklären.

    Funktionierender Welthandel wichtig für den Wohlstand der Nationen

    Viel bedeutender waren die Gerüchte aus dem Kongress die Außenzölle zu erhöhen, um damit die Importe zu reduzieren. Am 24 Oktober 1929, dem Tag mit dem größten Verkaufsdruck, konnte man vor Ort der morgendlichen Zeitung entnehmen, dass die Befürworter von Außenhandelsbarrieren wohl die Oberhand gewinnen würden. Eine Entscheidung für die Behinderung des Außenhandels ist in seinen Konsequenzen sehr schädlich für die heimische Wirtschaft. Diese Nachricht wirkte wie Gift für die Aktienbörsen. Die Börse antizipierte mit dem Crash im Jahr 1929 die Entwicklung nur, denn im Juni 1930 wurde der sogenannte "Smoot-Hawley"-Act verabschiedet, der die Art und die Höhe der Zölle neu bestimmte und in seiner Konsequenz fast den kompletten Außenhandel der USA lahmlegte! Zusammen mit der einsetzenden Preisdeflation und den absolut und nicht prozentual festgelegten Zöllen entstanden unüberwindliche Einfuhrschutzwälle. Die Gegenreaktionen des Auslandes ließen nicht lange auf sich warten und nicht nur Importe, sondern auch die Exporte sanken rapide und damit stieg auch die Arbeitslosigkeit in den USA. Es folgten weitere unglaubliche wirtschaftspolitische Missgriffe, die den Dow Dow Jones bis auf 41 Punkte im Jahr 1932 sinken ließen. Die Löhne wurden von staatlicher Seite fixiert, so dass die Reallöhne bei sinkenden Preisen (und Gewinnen) nach oben schossen und schließlich die Massen in die Arbeitslosigkeit trieb. Dem nicht genug wurden auch Unmengen an Subventionen verteilt. Die Bevölkerung wurde derweil mit erhöhten Steuern in den Würgegriff genommen. Ein weiterer grauenhafter Fehlgriff der Politik folgte mit dem sogenannten National Industry Recovery Act (NIRA) 1933, der der Industrie Preise und Mengen vorschrieb und die USA in den Abgrund führte und in Europa das Chaos förderte. Erst die Wiederaufnahme der Außenhandelsbeziehungen mit den Alliierten des Zweiten Weltkrieges ließ die amerikanische Wirtschaft wieder aufatmen. Der Dow Jones stieg auf den nominalen Stand vom September 1929 erst wieder im Jahr 1954! Inflationsbereinigt erreichte der Index das alte Niveau erneut sogar erst in den 70er Jahren.

  • 07.10.2008

    Wenn Banken keine Mittel mehr zufließt, müssen sie Insolvenz anmelden oder werden aufgekauft. Wenn Staaten das Geld ausgeht, erhöhen sie einfach die Steuern. Nicht immer geht das gut. Island ist das erste Beispiel. Symptome sind Wechselkursveränderungen, wie der Verfall der isländischen Währung zeigt. Woher allerdings die momentane Stärke des US-Dollars kommt, ist mir gerade in diesem Zusammenhang ein Rätsel.

  • 06.10.2008

    Ich stelle mir das gerade bildlich vor, wie Steinbrück und Steinmeier sich in Ihrer Beratung Sonntag Nacht, kurz vor Eröffnung der Börse in Tokyo, angeschrien haben. Wie hilflos müssen Politiker und Bankenmanager sein?

  • 29.09.2008

    Wenn Ihnen als Privatperson Ihre Hausbank keinen Kredit mehr gibt, wie muss es dann wohl um Ihre Finanzen stehen? Wenn sich Banken gegenseitig keine Kredite mehr geben, wie muss es dann wohl um die Finanzen der Banken stehen? Die Hypo Real Estate, immerhin eines der wichtigsten 30 Aktienunternehmen Deutschlands, ist ein Opfer dieses gegenseitigen Mißtrauens.

Seiten