Die Musikindustrie - Mangelnde Innovationen einer kreativen Branche | www.frankfurterfinance.de

Die Musikindustrie - Mangelnde Innovationen einer kreativen Branche

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Häufig äußert man sich in der Branche über die "Vielzahl von Raubkopien". Momentan befindet sich die Industrie noch in einer Phase, in der die aktuelle Situation beklagt wird. Gegenstrategien wie die Übernahme des "Musikklau-Forums" Napster durch Bertelsmann sind nur erste Versuche, der neuen Situation gerecht zu werden. Napster war eine Erfindung eines amerikanischen Teenagers, welche vor allem das Laden bekannter Musiktitel aus dem Internet ermöglichte und in Spitzenzeiten Zuspruch von über 60 Millionen Nutzern fand. Derartige "Tauschsysteme" allerdings wurden zurecht gestoppt. Vervielfältigungsrechte sind das Kapital der Musikindustrie. Einbußen erleidet die Branche mit in offiziellen Statistiken ausgewiesenen rückläufigen Umsätzen allerdings auch durch die "Demokratisierung" der Musikproduktion aufgrund technischer Entwicklungen und den erweiterten Zugang von Musikliebhabern zu Produkten unbekannter oder noch unbekannter Musikschaffender über das Internet. Musiker haben auf sehr breiter Front das Internet als Plattform entdeckt, um zumindest auf sich aufmerksam zu machen. Heute ist es jedem Künstler möglich, seine Werke im datenreduzierten und komprimierten mp3-Format der Öffentlichkeit im Internet zur Verfügung zu stellen. Allerdings findet die kommerzielle Auswertung ihre Grenzen in der Medienmacht der Industrie, die sich auf den Print- und TV-Bereich stützen kann. Deshalb wundert es vor diesem Hintergrund nicht, dass Kopplungen von Produkten der Musik- und TV-Industrie in welcher Form auch immer, besonders erfolgreich sind. Die Serie "Popstars" von Tresor.TV mit Unterstützung des Universal Vertriebs ist hierfür wegweisend.

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Musikindustrie, Popstars, BMG, Sony, Universal,Compact Disc, CD
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