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Accel Energy AG - Interview

Feb
10
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Der Vorstandsvorsitzende Anthony Chirico erläutert, wie das von ihm geführte Unternehmen Accel Energy (CH0026238243, A0LFLF, www.accelenergy.com) von der Finanzkrise betroffen ist. Das Geschäftsjahr 2008 sei gut verlaufen und die Zahlen lägen höher als im Vorjahr. Das Interview führte Jürgen Felger für Frankfurter-Finance.de.

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Accel Energy AG - Anthony Chirico
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10. Februar 2009 Frankfurter-Finance.de INTERVIEW Accel Energy AG Der Vorstandsvorsitzende Anthony Chirico erläutert, wie das von ihm geführte Unternehmen Accel Energy (CH0026238243, www.accelenergy.com) von der Finanzkrise betroffen ist. Das Interview führte Jürgen Felger für Frankfurter-Finance.de. Branche Wie ist Accel Energy von der Finanzkrise betroffen? Wir wissen, dass jetzt jeder nervös in die Zukunft blickt. Niemand hat vorausgesagt, was weltweit passieren wird mit dieser Finanzkrise, die sich auf alle Aktienmärkte ausgewirkt hat. Uns hat sie genauso wie andere börsennotierte Unternehmen getroffen. Da es sich bei uns um einen Microcap-Wert [mit geringer Börsenkapitalisierung, Anm. der Redaktion] handelt, hatte die Krise auf uns einen größeren Effekt. Wir sind erfreut, dass sich unser Aktienkurs behauptet hat und mehr Aktien gehandelt werden als bei anderen ähnlich großen Unternehmen. Unser Geschäft läuft gut. Wir planen weiterhin, an der Börse Frankfurt gelistet zu bleiben, da wir wissen, dass es nur eine Zeitfrage ist, wann der Aktienmarkt sich erholen wird. "China plant Investitionen in alternative Energien in Höhe von 265 Mrd. US-Dollar. Wir wollen Teil davon sein.” Wie sehen Sie die wirtschaftliche Entwicklung auf dem chinesischen Markt? China ist unser Hauptmarkt. Während die Weltwirtschaft schrumpft, wächst China weiterhin um 8 %. Sein Energiebedarf nach Brennstoffen hat sich nicht verändert und wird weiterhin unsere Umsatzquelle sein. Accel Energy untersucht alternative Energie¬quellen und ist in Gesprächen, um Wind- und Solarenergie nach China und Jordanien zu bringen. Unser Plan ist es, in alternative Energien zu investieren und sie uns anzueignen. China plant Investitionen in alternative Energien in Höhe von 265 Mrd. US-Dollar. Wir wollen Teil davon sein. Unser Büro in Jordanien ist nun bestätigt, so dass wir die Region sondieren und Verträge schließen können. Ich erinnere mich an eine Ihrer Bemerkungen, als Sie sagten, dass die Gewinnung von Öl aus Schiefergestein ein bestimmtes Ölpreisniveau erfordert. Offensichtlich gibt es Investoren, die in einen höheren Ölpreis als 40 US-Dollar pro Barrel glauben. Wie hoch muss der Ölpreis sein, um diese Art Geschäft langfristig zu betreiben? Wir sind keine Großhändler von Öl. Wenn also der Ölpreis rauf oder runter geht, betrifft uns das, aber unsere stetig wachsenden Umsätze generieren wir aus Produkten wie Benzin, Diesel oder Flugbenzin. Unternehmen Sie sehen Ihre Aufgabe offenbar nicht darin, den Ölpreis vorauszusagen. Meine Frage richtete sich mehr darauf, ob Accel Energy mit einem Ölpreis von 40 US-Dollar zurecht kommt. Ja! Es ist besser für uns, da sich unsere Marge erhöht. Wenn sich der Ölpreis pro Barrel erhöht, steigen auch die Verkaufspreise für unsere Produkte. Ich verstehe nicht, warum Sie einen abnehmenden Ölpreis gut finden. Der Ölpreis ist für uns ein Kostenfaktor. Wenn Öl wie im Moment auf 40 US-Dollar fällt, können wir es günstig von außen hinzukaufen. Aus Rohöl erzeugen wir unsere Produkte, aus solchen Produkten erwirtschaften wir unseren Gewinn. Wenn der Ölpreis nach oben geht, steigen auch unsere Kosten, aber der Benzinpreis geht dann ebenso nach oben. Macht das für Sie Sinn? Ja. Ich kann mich jedoch erinnern, dass es Ihr Geschäft ist, Öl aus Schiefergestein zu gewinnen. Ein Teil unseres Öls stammt aus der Extraktion, aber unsere Umsätze sind getrieben von den Produkten aus Öl. Für uns ist es nützlich, Öl aus Schiefer zu extrahieren, weil wir so den Preis kontrollieren können, zu dem wir es an uns selbst verkaufen können. Zurzeit extrahieren wir nicht genug Öl aus Schiefergestein. Deshalb versuchen wir, Gelder einzusammeln. Und so sind wir an die Börse gegangen. Wir wollen mehr Anlagen errichten, um Öl aus Schiefergestein zu gewinnen. Dies würde unsere Gewinne erheblich erhöhen. Ich habe schon früher Interviews mit Ihnen geführt und habe Research über Accel Energy geschrieben. Jetzt ist es mir viel klarer. Wir arbeiten weiter daran, unser Geschäft besser verständlich zu machen. Da spielt auch Ihre letzte IR-Firma mit hinein, über die wir etwas mehr am Ende sprechen können. Als ich meine Präsentationen in Deutschland abhielt, hatte ich den Eindruck, dass diese verschiedenen Szenarien nicht umfänglich verstanden wurden. Können Sie uns einen Hinweis auf die Finanzen von Accel Energy für das Jahr 2008 geben? Unser Geschäft im Jahr 2008 ist gut gelaufen und die Zahlen lagen höher als im Vorjahr. Wir haben unsere Geschäftsziele erreicht. Umsatz und Gewinn waren höher als im Vorjahr? Ja. Die genauen Zahlen erhalten Sie mit der nächsten Aktionärsversammlung. Wann können Investoren testierte Zahlen erwarten? Letztes Jahr machten wir den Fehler, dass wir unsere Geschäftszahlen zu früh mitteilten. Nach Schweizer Recht können wir unsere Finanzen erst zu unserer jährlichen Hauptversammlung veröffentlichen, wo sie angenommen werden müssen. "Unser Geschäft im Jahr 2008 ist gut gelaufen und die Zahlen lagen höher als im Vorjahr.” Ich frage mich, was Sie mit “Wir haben unsere Geschäftszahlen zu früh veröffentlicht” meinen. Es ist uns nicht erlaubt, im Februar über die Zahlen zu sprechen, wenn wir die jährliche Hauptversammlung im Juni abhalten. Jede Anfrage danach vor der jährlichen Versammlung müssen wir ablehnen. In unserem letzten Interview im Mai haben Sie den Entry Standard erwähnt. Damals sagten Sie, dass es eine Frage von Monaten ist und nicht von Jahren. Wann können Investoren erwarten, dass Accel Energy im Entry Standard gelistet ist? Um in den Entry Standard zu gelangen müssen wir einen sogenannten Sponsor haben. Wir haben auch schon mit verschiedenen Investment-Unternehmen gesprochen. Auf Grund der Marktlage warten alle ab. Darüber hinaus haben wir angefangen darüber zu diskutieren, ob wir anstatt in den Entry Standard nicht gleich in den General Standard gehen sollten, da wir damit eine wirkliche Veränderung herbeiführen würden. Der General Standard würde Quartalszahlen bedeuten und die Veröffentlichung Jahresberichts innerhalb vier Monate nach Ende des Geschäftsjahres. Richtig. Es ist eine Angelegenheit die wir im Zusammenhang mit dem Schweizer Recht ausknobeln müssen. Wie ist der aktuelle Stand bzgl. der SAB Anlage (Shale Asphalt Binder), über die Sie in Ihrer Pressemitteilung vom 16. Juli 2008 berichteten? Projekte sind bei den Investment-Unternehmen auf Eis gelegt. Wir hatten mit Unternehmen wie Merrill Lynch gesprochen, wo man auf Grund der Unsicherheit der Märkte keine Kredite geben oder investieren wollte. Wie viele Aktien hat Accel Energy momentan ausgegeben? Die Zahl hat sich seit letztem Jahr nicht verändert. Das bedeutet 75 Millionen Aktien? Ja. Und nicht alle davon sind im Streubesitz bzw. im Umlauf. Zu Beginn des Interviews erwähnten Sie, Sie planen die Suche nach alternativen Energiequellen. Wir schauen auch auf neue Technologien, wie z. B. Windenergie. Sie nehmen in Bezug auf Energie einen breiteren Blickwinkel ein. China bewegt sich auf alternative Energien zu. Die Summe, die dort ausgegeben wird, lässt uns über unsere Zukunft im Markt nachdenken. Wir wollen nicht nur in schmutzigen Brennstoffen tätig sein, sondern auch saubere Produkte anbieten. Die größten Investoren im Bereich alternative Energien sind arabische Investoren, die die Welt mit fossilen Brennstoffen versorgen. Das macht mich neugierig, ob es konkrete Projekte gibt. Die Projekte, an die wir primär denken, sind Windkraftanlagen. Diese wären in einer Reihe von Gebieten möglich. Der Nordosten Chinas ist sehr windig. Wir könnten dort unsere eigenen Kraftwerke errichten. Meine nächste Reise nach China beinhaltet einen Besuch bei einer Landesregierung, um deren Energiebedarf zu erörtern. Zusätzlich zur Windenergie betrachten wir den Bereich Solar, um Anlagen zu errichten bei denen das eigentliche Bauteil bei der Produktion im Vordergrund stehen würde. Management Warum gab es über ein halbes Jahr keine Nachrichten über Ihr Unternehmen? Haben Sie nicht in unserem letzten Interview Besserung bezüglich Ihrer Informationspolitik gelobt? Als der Markt erst einmal abwärts ging, gab es keine Nachrichten zu veröffentlichen. Wir haben unseren Vertrag mit der Investor-Relations-Firma Stormblast und deren Sub-Vertragspartner Translloyed Consulting beendet, weil sie Nachrichten und Informationen nicht veröffentlicht und uns nicht richtig beraten haben. Wir planten eine Veröffentlichung durch ein Unternehmen General Research, das ebenfalls nicht lieferte, und wir hatten letztendlich doch keinen Vertrag mit ihnen abgeschlossen. Jetzt sind wir auf der Suche nach neuen Unternehmen, die unseren Bereich Investor Relations betreuen könnten. Warum hat das Management nicht Aktien des Unternehmens am Markt gekauft und Kurspflege betrieben? Dies hätte ein Signal für Investoren sein können. Das wäre rechtlich schwierig, da wir im Open Standard gelistet sind, sagt uns unser Rechtsbei¬stand. Wir haben es uns auch überlegt und überprüft. Aber wir sahen, dass es dem Aktienkurs von Firmen, die es praktizierten, nicht half. DISCLAIMER: Diese Informationen richten sich an Anleger, die in der Lage sind, erhöhte Risiken durch Freiverkehr-Aktien mit geringeren Transparenzanforderungen einzuschätzen und übernehmen zu können. Diese Informationen sind kein Angebot zum Verkauf und keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Kauf. FrankfurterFinance.de wird die Betreuung durch das hier besprochene Unternehmen direkt oder indirekt finanziell honoriert. Das Interview ist eine Übersetzung. Es gilt die englische Fassung. Siehe auch: http://www.frankfurterfinance.de/disclaimer
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Accel Energy AG - Interview

Feb
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Chief Executive Officer Anthony Chirico explains how the financial crisis is affecting Accel Energy AG (CH0026238243, www.accelenergy.com). The interview has been conducted by Jürgen Felger for Frankfurter-Finance.de.

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10 February 2009 Frankfurter-Finance.de INTERVIEW Accel Energy AG Chief Executive Officer Anthony Chirico explains how the financial crisis is affecting Accel Energy AG (CH0026238243, www.accelenergy.com). The interview has been conducted by Jürgen Felger for Frankfurter-Finance.de. Industry How is Accel Energy being affected by the financial crisis? We know everyone is nervous about the future. We are concerned as well. No one was able to predict what would happen to the world as a result of this financial crisis. It affected all stock markets and has affected us like everyone else listed. Since we are a microcap, it does have a larger impact. Yet, we are pleased that our stock price has maintained. We have a stock volume that is better than most on the exchange. Our business is doing well. We plan to stay the course on the Frankfurt stock exchange, for we know it is only a matter of time that the stock market will rebound. "China is planning 265 Billion USD investment into alternative energy, and we plan to be part of it.” I wonder how you view the economic development of your main market, China. Our primary market is China, and while the world economy is down, China is still looking at an 8% growth rate. The country’s energy demand for fuel has not changed; it will be our main revenue source. As a company, we are researching and in discussions regarding both wind and solar power as alternative energy technology options to bring to China and Jordan. It is our plan to invest and introduce alternative energy in our company. China is planning a 265 Billion USD investment into alternative energy, and we plan to be part of it. Our office in Jordan is finally approved, so now we can explore and contract in that region as well. In one of your comments, I remember you said that the extraction of oil from shale rock requires a certain level of oil price. Obviously, there are investors who believe in higher oil prices than 40 USD per barrel. Please give a statement as to how high the oil price must be to run this kind of business in the long-term. We are not wholesalers of oil so while the price of crude oil goes up and down, it does affect us, but our revenues we make are from products like gasoline, diesel, or jet fuel which are steady and growing. Company You see your task obviously not in predicting the oil price. My question was more with regard to if Accel Energy can cope with an oil price at 40 USD per barrel. Yes! It is better for us, since when we sell our products our margin increases. At the same time the price per barrel of oil increases, our sales prices for our products go up, too. I do not understand why you like a decreasing oil price. The oil price is a cost factor to us. If oil is at 40 dollars like now, we buy oil cheap from outside. From crude oil, we make products and make profits from such products. If the price of oil goes up our costs go up, but the gasoline price also goes up. Does that make sense to you? Yes. However, I remember that your business is to extract oil from shale rock. Some of our oil is from extraction, but our revenues are driven by products made from oil. The value for us in extracting oil from shale is that we can control the price we are selling it to ourselves for. We do not extract enough oil from shale rock at present. That is why we are seeking to raise money and why we went public. We want to build more plants to extract oil from shale rock. This would increase our profits substantially. I have conducted interviews with you before and have written research about Accel Energy. Now, it is much clearer to me. We are working on making our business more understandable to investors. This also relates to your latest investor relations company which we can discuss a little further at the end. When I did my presentations in Germany, I had the impression that the multiple scenarios I described were not fully understood. "Our business in 2008 was good, and the numbers were higher than last year.” Can you give an indication how the financial numbers for 2008 looked like for Accel Energy? Our business in 2008 was good, and the numbers were higher than last year. We hit our targets. Turnover and profits were higher than the year before? Yes. The exact numbers you will receive at our stock holder meeting. When can investors expect testified numbers? Last year, we made an error in announcing our numbers too early per Swiss law, It dedicates that we can only announce our financials after our annual stockholder meeting for they must first be approved. I wonder what you mean by “you published the results too early.” We are not allowed to talk about the numbers in February when we have our annual stock holder meeting in June. Any request about giving actual numbers before the annual meeting we have to refuse. In our last interview you mentioned the Entry Standard. At that time, you said this was a question of months and not years. When can investors expect Accel to be in the Entry Standard? To get into the Entry Standard, you must be sponsored. We have spoken to several investment companies but due to the market condition everyone is on hold. In addition, during our talks with sponsors, we started to discuss whether we should go straight onto the General Standard instead of the Entry Standard since this would make a real change. General Standard means, for example, quarterly reports and the publication of the annual report within four months after the financial year has ended. Yes, and this is one issue we must figure out per Swiss law. There is a difference in the law when you are in the Open Standard versus the General Standard. What is the current situation of the 10 million Euro SAB plant (Shale Asphalt Binder) you talked about in your press release on the 16 July 2008? Projects are on hold for the project investment groups we were discussing like Merrill Lynch who, due to the uncertainty of the markets, are not making any loans or investments. How many stocks does Accel Energy currently have issued? The number has not changed from last year. That means 75 million stocks? Yes. And not all of them are in the float. At the beginning of our conversation, you said have the plan to look into alternative sources of energy. We are looking at new technologies such as wind and solar power. You have a broad perspective in terms of energy. China is moving in the direction of alternative energies. Because of the amount of money that is going to be spent there, we think also of our future in the market. We do not only want to be in dirty fuels. We also want to offer clean products. The biggest investors in alternative energies are the Arabian investors who are providing the world with fossil fuels. That is making me curious as to whether there are concrete projects. The projects that we are primarily considering are power plants such as wind farms. These would be possible in a couple of areas. The Northeast of China is very windy. We could put up our own power plants. My next trip to China includes a visit to a local government to discuss their energy needs. In addition to wind we are considering solar for manufacturing plants in which the actual solar device would be on top of the factory. Management Why was there over half a year without any news about your company? Didn’t you announce that you wanted to improve your investor relations policy during our last interview in May of 2008? Once the market declined, there was no news to put out. We ended the contract with our IR company Stormblast who sub¬contracted with Translloyd Con¬sulting for failing to publicize our news and information, and properly advise us. It was our plan to do a story or release in December through a group called General Research, but they also failed to deliver so we did not pursue a contract with them. We are now interviewing new companies to handle our public relations. Why did the management not buy stocks of the company on the market to do some price nursing. This could have been a signal to investors. This would be difficult legally since we are in the Open Standard as advised by our attorney. Also, we have considered and researched it, but found it helped neither the companies doing so nor the market price when they bought their shares back. DISCLAIMER: This information is directed to mainly German speaking investors who are fully aware of the higher risk of OTC stocks (Freiverkehr-Aktien) that have lower requirements regarding transparancy. This information is no offer to buy or sell stocks of this company. FrankfurterFinance.de is being given a fee for covering this company. Also see: http://www.frankfurter-finance.de/ffn/disclaimer.htm
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SABIC with dramatic drop of sales and profits in Q4

Jan
21

We think that we will see an unpleasant development of sales and profits in the next few quarters due to reduced prices and a declining global demand. At the same time we honour the strategy of acquisitions. In the past SABIC proved its strategy of global expansion. We believe SABIC will pay dividends even in difficult times. However there is still much volatility and the downturn trend has not ended yet. The numbers of Q4 look much more dramatic than we thought.

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Saudi Basic Industries Corporation publishes an increasing gross pro¬fit quarter after quarter. This is true also for the third quarter of 2008. However with SAR 7,240 the current net profit is less than the quarter three months ago as well as less than the quarter a year ago. There is still an impressive net profit margin of 16.3 %. However it is the lowest net profit margin of the quarters given in the diagram below. It is the lowest net profit margin for years. The CEO Mohammed Al-Mady feels that a slowdown of the world economy nears. As a reaction on a predicted slowing demand the company cuts prices. Certain products will be sold 35 % cheaper than before. This is true for petrochemical products. With its diverse portfolio SABIC is also affected by a declining demand of steel. We think that SABIC still would have much room for price cuts – much more than its competitors outside the Middle East. Lowered oil and gas prices reduce the production costs of the company especially for petrochemical products. However the development of gas and oil prices has more direct influence on its competitors since SABIC does not have to pay market prices for its hydrocarbon feedstock. The latest dividend of SAR 1.75 has been paid out in August. Together with the payout in April this makes a total dividend for the year of SAR 3.75. Based on the current stock price this is a dividend yield of 5.1%. Company Saudi Basic Industries Corp Symbol 2010 Country Saudi Arabia Sector Petrochemical Rating Hold Balance Sheet All figures in SAR MM Assets 08Q2 08Q3 Growth Current Assets 88,181 84,778 -3.9% Inventory 24,668 26,498 7.4% Fixed Assets 159,291 137,295 -13.8% Other Assets 2,415 27,082 1021% Total Assets 280,096 281,344 0.4% Liabilities Current Liabilities 39,655 38,874 -2.0% Non-Current Liabilities 94,832 94,157 -0.7% Shareholder's Equity 100,625 102,614 2.0% Total Liabilities&Shareholder Equity 280,096 281,344 0.4% Income statement All figures in SAR MM % 08Q2 08Q3 Growth Sales 43,365 44,381 2.3% Sales Cost 28,512 28,518 0.0% Total Income 14,853 15,863 6.8% Other Revenues 1,162 779 -33.0% Total Revenues 16,015 16,642 3.9% Admin and Marketing Expenses 2,712 3,322 22.5% Other Expenses 5,256 5,681 8.1% Total Expenses 7,967 9,003 13.0% Net Income Before Zakat 8,048 7,640 -5.1% Net Income 7,548 7,240 -4.1% Profile SABIC is the largest non-oil industrial group in the Middle East and North Africa. The petrochemical company is owned 70 % by the government of Saudi Arabia. The other 30 % of the shares are owned by private shareholders in the kingdom and other Gulf cooperation Council states. The owner structure should ease further loan financings if needed also in this financial crisis. As for other companies worldwide difficulties arise with the outlook for a global recession. As key markets SABIC primarily defines the Middle East, Asia, North America, and Europe. The proclaimed strategy is not only to distribute, but also to produce where the markets are worldwide. The most significant acquisition was GE Plastics in 2007 for $ 11.6 billion. With major strategic move the company again proves its long-term commitment of global expansion. SABIC’s products range from basic chemicals, intermediates, polymers, special chemical products, fertilizers to metals. Due to the size of its production the company dominates its region. 2008 SABIC will produce 60 million metric tons of ethylene and its derivatives. With the abundance of hydrocarbon resources Saudi Arabia offers its petrochemical companies cheap possibilities of sourcing. Depending on the market situation the main feedstock gas costs SABIC only 10 to 20 % of international prices. Still fluctuations of the oil and gas prices affect the company’s pricing policy. Sector peers 07 % yield Dividend P/B.V P/E Ratio EPS B.V/Share Alujain Corporation 0 5.50 0 -0.57 9.40 APPC Advanced Polypropylene Company 0 1.00 1.00 0.02 10.02 National Industrialization Co 2.00 2.95 26.44 1.89 16.95 Nama Chemicals Co 0 2.68 72.37 0.45 12.05 Rabigh Refining and Petrochemical Co 0 3.09 0 -0.51 6.80 SABIC Saudi Basic Industries Corp 1.51 5.44 18.36 10.81 36.46 SAFCo Saudi Arabia Fertilizers Co 2.52 6.60 17.97 11.05 30.07 Sahara Petrochemical Co 0 3.47 0 -0.03 12.47 Saudi Kayan Petrochemical Company 0 2.55 2.55 0.22 10.22 SIIG Saudi Industrial Investment Group 0 2.83 20.19 1.94 13.89 Sipchem Saudi International Petrochemical Co 0 2.26 14.82 2.97 19.46 YANSAB Yanbu National Petrochemical Company 0 6.10 n/a n/a 10.17 Valuation Ratios 2008f EPS - SAR 1.91 P/E 11.93 CEPS SAR 3.08 P/CEPS 7.40 EV – SAR Million 4,091 EBIDTA – SAR Million 1,165 EV/EBIDTA 3.51 EV/Sales 2.14 BV per share - SAR 18.17 P/B 1.25 Sales per share - SAR 5.75 Sector data 07 Dividend yield % 2.01 Price to book value ratio 5.00 Price earnings ratio 20.92 Stock Price Movement Valuation Comments: We expect rising sales cost for the next few quarters. It will need more and more effort to sell the current production. Overmore, end of October it became official that SABIC reconsidered its price calculation for November. SABIC cuts prices of certain products by 35 %. For us this is a sign of the situation of the industry and not a single problem of SABIC. However we expect this step will result in a drop of the income figures of SABIC and its competitors in the next few quarters. Also because of the obviously declining demand we expect less profitable quarters to come for SABIC. We think that other large producers will have to react on this sharp cut which will lead to a cutthroat competition on price. SABIC puts its price advantage on the table. We think this will initiate a longer process of consolidation in the industry with the result of less petrochemical players worldwide. We think SABIC will be on the side of buyers and also due to its ownership structure not a target for takeover. We believe that an acquisitions general speaking can be costly. With the price advantage of feedstock the stock price of SABIC could profit if there will be attractive takeover targets in sight. We think GE Plastics will not be the last large takeover of SABIC. The dividend yield of 5.1% seems very attractive to us. We yet do not see signs that the generous dividend strategy would change. The dividends payout increased this year: In 2008 investors received SAR 3.75, in 2007 SAR 3.50. Still the current dividend yield of 5.1 % is in the lower range looking on the years before. The stock price peaked at SAR 181.67 within the last 12 months. At present the stock trades near its 52 week low. Interesting: The volume clearly increased the last few weeks. For us it is a first positive signal in a downturn trend. We fear an unpleasant development of sales and profits in the next few quarters due to price cuts and a declining global demand. However we believe that acquisitions are indispensible and that SABIC proved its strategy of global expansion in the past. Also we think there still will be dividends even in difficult times. We think that the downturn trend could suddenly end and recommend to HOLD the stock.
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Archiv - thematisch, ältere Ausgaben

Dez
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Willkommen auf FrankfurterFinance.de

Wie kreditwürdig ist die Hypo Real Estate? Und andere Banken?

Sep
29

Wenn Ihnen als Privatperson Ihre Hausbank keinen Kredit mehr gibt, wie muss es dann wohl um Ihre Finanzen stehen? Wenn sich Banken gegenseitig keine Kredite mehr geben, wie muss es dann wohl um die Finanzen der Banken stehen? Die Hypo Real Estate, immerhin eines der wichtigsten 30 Aktienunternehmen Deutschlands, ist ein Opfer dieses gegenseitigen Mißtrauens.

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Growth Potential of Petrochemical Companies in GCC

Sep
29

This is a bullet point presentation of 11 pages with ratios of GCC and non-GCC listed petrochemical companies.

Some of the conclusions are:

  • The top five companies with growing sales and positive profits are from GCC;
  • Three of the top five growth companies are listed in Saudi Arabia;
  • Sales and profit growth for several years.

Companies mentioned:

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petrochemical Basf, Exxon Mobil, Ikarus Petroleum Industries, DuPont, BP, Gulf Petroleum Investment, Rohm & Haas, Dow Chemical, Qurain Petrochemicals Industries Company, Sumitomo Chemical, Dana Gas APPC Yanbu National Petrochemicals Sahara Petrochemical Kayan Petrochemical China Petroleum & Chemical Bayer Basf Sumitomo Chemical BP Shell Exxon Mobil Rohm & Haas DuPont Dow Chemical Praxair
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National Bank of Abu Dhabi too dependent on real estate sector

Sep
09

In an economy overheated NBAD focuses on the real estate sector. The construction and housing sector should be one of the first to be hit by a worldwide slowdown. Most of the hotel guests are foreigners. A third of Dubai hotel guests in 2007 were from Europe alone. UAE is highly dependent on the world economy. United Kingdom, Japan, India and the United States have been the top investors in the emirate in the last few years. Especially NBAD could suffer by a downturn in its main market. We see signs of a speculative bubble in the real estate market in the UAE.

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The net profit of the National Bank of Abu Dhabi grew 72 % YoY to AED 1455 millions in the second quarter. The pace of growth continues which is shown with the QoQ numbers of 15 %. The operat¬i¬onal profit has in¬creased 69 % YoY and 13 % QoQ. However there are signs that future quarters will not show profit growth as high as before and there is a tendency for a de¬creasing profit¬ability. ¬ There is a solid growth in the net interest income of 44 % yoy with AED 823 million in the second quarter. It was clearly achieved with pushing the interest expenses down by 25 % while the interest income also declined in the given period and still is on its way down on a quarterly basis. Net fee and commission income contributed AED 322 million to profits in Q2 of 2008 and continuously shows growth from quarter to quarter. Although the yoy expenses of fee and commission increased disproportionately the net fee and commission income has been boosted by 65%. Among the main profit movers the last quarter were the investments and the foreign exchange gain: (a) In the second quarter 2008 alone the investments contributed AED 153 million to the profits. Compared to the quarters before this net gain on investments was the highest and 373 % higher than in the second quarter in 2007. However in the first quarter of 2008 there were negative investments of AED -58 million that show how vulnerable the position is. (b) Also the net foreign exchange gain of 133 million in the second quarter will not be a position to built on for the future. We would not be surprised if the profits of the following quarters will be negative. NBAD is the second largest bank in the United Arab Emirates based on assets (AED 139.4 bn. as of year-end 2007) with a loan and deposit market share of 11.1% and 11.4% respectively. 31.4 % of its loan book is being directed to the construction and real estate sector. This more than any other top banks in the UAE. The focus on the booming real estate sector is also shown with the launch of the new subsidiary Abu Dhabi National Property Company with a capital base of AED 200 million. Another new subsidiary is the Abu Dhabi National Islamic Finance. The transactions are scheduled for the third quarter of 2008. The funding through bank deposits is also the highest with 26.1%. 65.9% funding stems from customer deposits. The high funding through bank deposits relates to the high funding by the government. The bank currently is growing within the country with 28 new branches this year, mainly in the north. Externally NBAD is expanding in Egypt with 8 new branches in 20008. Balance Sheet As the balance sheet shows NBAD total assets increased 33.4% YoY. The loans and advances increased much higher by 62.6%. The due from banks was negative while the due to banks to finance itself through other banks increased by 183.8%. Customer deposits only increased by 15.3% and left NBAD with fewer possibilities of financing to spur further expansion in its main segment of interest income. Obviously NBAD needs more financial means further growth of loans, but it had less money from the central bank available. To us the balance sheet clearly signals the limits of growth for NBAD in its main segment of borrowing and lending. The top banks that the National Bank of Abu Dhabi competes with are the Abu Dhabi Commercial Bank, the Emirates NBD, the First Gulf Bank and the Union National Bank. Among those companies NBAD shows a dividend yield of 2.3 in the lower range what makes NBAD less attractive. The price book value ratio of 3.0 is the highest among its peers which shows that NBAD is probably overvalued. However the price earnings ratio of 10.7 is relatively attractive in the lower range within this group. The surging US dollar curbs imported inflation. The whole banking sector is affected by an environment of inflation rates over 10 % and a central bank without any significant monetary tightening. This makes it more difficult for banks to keep profits high. Financing costs lately have begun to creep up with the three-month interbank rate climbing from below two percent to over three percent within only a few months. The banking sector in the UAE has difficulties to feed the loans demanded with sufficient deposits. The stock market and especially the banking sector in the UAE showed significant weakness. In an economy overheated NBAD focuses on the real estate sector. The construction and housing sector should be one of the first to be hit by a worldwide slowdown. Most of the hotel guests are foreigners. A third of Dubai hotel guests in 2007 were from Europe alone. UAE is highly dependent on the world economy. United Kingdom, Japan, India and the United States have been the top investors in the emirate in the last few years. Especially NBAD could suffer by a downturn in its main market. We see signs of a speculative bubble in the real estate market in the UAE. For 2008 we expect an attractive price earnings ratio of 9.55. This is a better indicator With a look on the stock chart on the one hand and the fundamentals on the other hand we recommend NBAD currently to SELL.
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2009 zweistellige Inflationsraten in den USA

Sep
02

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Juli den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht. Wir zweifeln an der Ausrichtung der EZB allein auf die Preisstabilität ... In der Gegenüberstellung von Wirtschaftswachstum und Inflation verschiedener Länder im Schaubild wird deutlich, dass sich die USA bezogen auf ihr Wirtschaftswachstum eine hohe Inflation leistet. Nur die Türkei befindet sich diesbezüglich in einer noch prekäreren Situation, der sie allerdings mit einem Leitzins von extremen 16,25 % sichtbar entgegentritt.

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Devisenanalyse Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 1 Devisenanalyse vom 2.9.2008 Frankfurter-Finance.de PLUS, Autor: Jürgen Felger 2009 zweistellige Inflationsraten in den USA EZB legt Statuten zu großzügig aus Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Juli den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht. Wir zweifeln an der Ausrichtung der EZB allein auf die Preisstabilität. Jean-Claude Trichet spricht von einer „mittelfristigen“ Sicherung der Preisstabilität im Euro-Raum. Wir halten die Worte und Taten des EZB-Notenbank-Chefs für einigermaßen unzureichend. Die wahre Situation der Inflation will oder kann Trichet nicht benennen und entsprechend handeln. In Deutschland liegt die Inflation bei rund 3,6 % und in Europa bei über 4 %. Das selbstgesteckte Zielniveau der Inflation im Euro-Raum liegt aber bei 2 %. Wie lange will Trichet noch warten, um der Inflation wirksam entgegen zu treten und die Zinsen weiter zu erhöhen? Er nimmt offenbar Rücksicht auf die Zinsschere zur USA und die EU-Konjunktur. Trichet handelt in einer allzu großzügigen Auslegung der EZB-Statuten. Der Zinsschritt um lediglich 0,25 % auf 4,25 % war zu klein, um der Inflation Herr zu werden. Weitere Zinsschritte sind auch danach nicht gefolgt. Wir erwarten auch weiter eine Rücksichtnahme auf andere Faktoren als allein auf die Preisstabilität. Der EZB-Chef zeigt sich weiter lustlos, der Inflation wirksam entgegen zu treten. Selbst für diesen kleinen und eher symbolischen Zinsschritt hat Trichet Kritik einstecken müssen. Wir gehen davon aus, dass der Notenbanker warten will, bis sich die Konjunktur abkühlt und sich damit auch die inflationären Tendenzen abschwächen. So soll sich das Problem einer nicht adäquaten Zinspolitik von alleine lösen und die Zwickmühle sich zwischen Inflation und Konjunkturabschwächung in Luft auflösen. Dies ist für uns ein Grund, sich nicht nur vom US-Dollar, sondern nun auch vom Euro als Anlagewährung verstärkt abzuwenden und nach anderen Währungen Ausschau zu halten. Die Zinsschere im Euro-Raum und in den USA wird bestehen bleiben oder sich mit einem eventuellen Zinsschritt der Federal Reserve nach unten noch vergrößern. Vielleicht gibt es sogar doch noch einen Zinsschritt der EZB nach oben, wenn eine Konjunkturabkühlung im Euro-Raum entgegen der Erwartungen auf sich warten lässt. Wir bezweifeln, dass das Ende der Ausweitung der Zinsschere wirklich so schnell kommen wird, wie der Markt momentan erhofft. Der Euro wird unserer Ansicht gegenüber dem US-Dollar wieder stärker. Aktuell erhält der Anleger für einen Euro etwa 1,45 US-Dollar. Wir halten mit der Auflistung von weltweiten Notenbankstrategien, siehe unten, allerdings Ausschau nach einer Notenbank, die ihrer Aufgabe, die Preisstabilität zu sichern, besser nachkommt als die EZB. Devisenanalyse Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 2 Geringeres Wirtschaftswachstum in den USA Ende 2008 Die Konjunkturaussichten in den USA haben sich mit der Berichtigung des Wirtschaftswachstums Ende letzter Woche auf den ersten Blick aufgehellt. Wüchse die Wirtschaft 2008 wie im ersten Halbjahr, so läge das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA 2008 bei 2,1 %. Der Dollar allerdings erstarkte erst ab Anfang August sehr deutlich und wird die momentanen Exporte abgeschwächt haben. Diese Entwicklung kann die jüngste Veröffentlichung, die das Wachstum im zweiten Quartal zuvorderst mit höheren Exporten begründet, nicht enthalten. Wir rechnen daher für Ende 2008 mit einem sich abschwächenden Wachstum in den USA. Immer mehr Zentralbanken senken Leitzins wieder Die Schweizerische Nationalbank formuliert die Zwickmühle zwischen sich abschwächender Konjunktur und den momentanen Inflationsraten folgendermaßen: "Die mittelfristigen Teuerungsaussichten lassen einen unveränderten Leitzins vorläufig noch zu." Die Notenbanken, die den Leitzins tendenziell stabil halten wollen - das sind die meisten weltweit, siehe "o" in der äußersten Spalte der Tabelle unten - hoffen bei der momentanen Inflation auf eine nur vorübergehende Erscheinung. Von den betrachteten Nationen kündigen drei Notenbanken an, die Leitzinsen senken zu wollen oder haben die Leitzinsen gesenkt "-". Vier Notenbanken allerdings sehen die Notwendigkeit einer weiteren Erhöhung der Leitzinsen “+“. Die Gründe hierfür in Brasilien, Indien, Japan und Polen sind die sich beschleunigende Inflation. Immer mehr Banken allerdings gehen von einer stringenteren Leitzinspolitik ab. • Der australische Zentralbankchef Glenn Stevens sieht eine breit aufziehende Inflation, die sich nicht nur auf importierte Energie- und Nahrungsmittelprodukte bezieht. Die Inflation in Australien beschleunige sich im Moment. Auf Grund der rohstoffbasierten Wirtschaft Australiens müsse die Geldpolitik vergleichsweise straffer angelegt sein als in anderen Ländern. Trotzdem gab es zuletzt eine Leitzinssenkung. • Der brasilianische Zentralbankchef Henrique Meirelles beobachtet eine sich fortsetzende Beschleunigung der Inflation. Seit Ende 2007 hätte sich die Inflation von den Zielvorgaben entfernt. Es deute sich durch die abflauende Weltkonjunktur eine Anpassung der Nachfrage nach Rohstoffen und Exporten an. Die Risiken für ein Steigen der Verbraucherpreise nähmen zu. • Die Bank of England mit dem Vorstand Mervyn King stellt fest, dass sich im Berichtsmonat nur moderate Änderungen ergäben hätten. Das Wachstum der Binnenwirtschaft hätte sich verlangsamt. Die heimischen Geschäftsbanken würden im Zuge dessen ihre Kreditvergabe einschränken. Sieben Mitglieder des Komitees stimmten Anfang August für eine Beibehaltung des Leitzinses. Je ein Mitglied stimmte für eine Erhöhung bzw. eine Senkung. • EZB-Chef Jean-Claude Trichet betont mit Blick auf seine Leitzinserhöhung die mittelfristige Ausrichtung der EZB. Im zweiten und dritten Quartal erwartet der EZB-Präsident ein Konjunkturtief. Vielleicht über die nächsten 18 Monate würde sich die Inflation wieder (von ganz allein) im Zielbereich von 2 % befinden. Die Löhne allerdings würden sich zu sehr an der momentanen Inflation orientieren und Zweitrundeneffekte auslösen. Inflation Wirtschaft Leitzins 2007 1. Hj 08 2007 1. Hj 08 Australien 2,3 4,5 4,3 3,6 7,00 - Brasilien 3,6 6,0 5,4 6,4 13,00 + England 2,1 4,0 2,8 1,6 5,00 o Euro 2,1 4,0 2,2 1,5 4,25 o Indien 6,4 8,8 9,2 9,0 9,00 + Japan 0,7 1,5 1,6 1,0 0,75 + Kanada 2,4 3,1 2,8 1,7 3,00 o Neuseeland 3,2 4,0 3,5 1,9 8,00 - Norwegen 2,8 4,3 3,7 3,3 5,50 o Polen 4,0 4,8 6,5 6,1 5,75 + Schweden 1,7 4,4 2,6 2,6 4,50 o Schweiz 2,0 3,1 3,6 3,1 1,90 o Tschechien 2,8 3,0 6,5 5,3 3,50 - Türkei 8,8 12,1 5,0 6,6 16,25 o USA 4,1 5,6 2,3 2,1 2,00 o Devisenanalyse Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 3 • Indiens Zentralbankchef Dr. Y. Venugopal Reddy stellt außergewöhnlich hohe Wachstumsraten der Binnenwirtschaft fest. Die Inflation weite sich teilweise durch die unerbittlich steigenden internationalen Rohstoffpreise aus. Die Inflation im "Wholesale Price Index" (WPX) von momentan 11,9 % sei nicht tolerierbar. Langfristig sei eine Zielgröße von 3 % angestrebt. Bis Ende März 2009 solle der WPX nur noch um 7 % wachsen. • Die japanische Notenbank stellt in ihrer Entscheidung, den Leitzins stabil zu halten, das langsamere Wirtschaftswachstum dem Rückgang der "hohen" Energie- und Rohstoffpreise gegenüber und belassen den Leitzins bei 0,5 %. Die Währungshüter gehen von einer hohen Wahrscheinlichkeit eines nachhaltigen Wachstumspfades der Wirtschaft und begleitender Preisstabilität aus. • Die kanadische Zentralbank sieht unerwartete Preisanstiege insbesondere bei Energie und bestimmten anderen Rohstoffen. Die Inflation würde ihren Höhepunkt von über 4 % im ersten Quartal 2009 erreichen und im zweiten Halbjahr sich der Orientierungsmarke der Kerninflation von 2 % annähern. Möglich seien jedoch auf der einen Seite ein niedrigeres Wachstum in den USA sowie geringere Rohstoffpreise und auf der anderen Seite eine stärkere Binnenwirtschaft und importierte Inflation. • Der Zentralbankvorsitzende Neuseelands, Dr Alan Bollard, sagte Ende Juli, die Senkung des Leitzinses werde fortgesetzt, da die Schwäche der Binnenwirtschaft dies zulasse. Die Anstiege der Öl- und Nahrungsmittelpreise könnten durch die Geldpolitik nicht aufgehalten werden. Die Leitlinie sei es jedoch, Zweitrundeneffekte und das Weitergeben der Preiserhöhungen zu verhindern. Mittelfristig solle die Inflation bei 1 bis 3 Prozent liegen. • Der Präsident der norwegischen Notenbank, Svein Gjedrem, belässt den Leitzinssatz unverändert bei 5,75 %, obwohl die Inflation im Juli höher als erwartet sei, die Kapazitätsauslastung hoch sei und die Staatsausgaben schnell steigen würden. Die erwarteten Leitzinssätze würden von den Marktteilnehmern in der ersten Hälfte 2009 in Schweden, in der Eurozone und im Vereinigten Königreich niedriger erwartet. Denn besonders in Europa würde sich das Wirtschaftswachstum abschwächen, in weniger ausgeprägtem Umfang jedoch auch in den USA. Eine leichte Erhöhung des Leitzinses auf bis zu 6,25 % will Gjedrem jedoch bis nächstes Jahr nicht ausschließen. • Die polnische Zentralbank rechnet damit, dass sich die Binnenwirtschaft langsam abkühlt. Gleichzeitig würden die Löhne sehr steigen. In den USA erwarte man besonders in den folgenden Quartalen eine Abschwächung. Vor allem die Sektoren Nahrungsmittel, Energie und einigen Dienstleistungen trieben die Inflation. Die Zentralbank stellt eine weitere Leitzinserhöhung in Aussicht. Mittelfristig sei ein Überschießen der Inflation möglich. • Der schwedische Zentralbankchef Svante Öberg hat Anfang September über den Leitzins entscheiden. Das BIP sei stärker als erwartet gefallen und die Löhne mehr als angenommen gestiegen. Die Strom und Nahrungsmittelpreise erhöhten sich stärker als erwartet. Es gäbe Zeichen, dass die erhöhten Preise auf andere Güter übersprängen. Andererseits würden fallende Rohstoffpreise die Inflation zukünftig wieder dämpfen. • Die Schweizerische Nationalbank hält in ihrer letzten geldpolitischen Lagebeurteilung im Juni die Weltkonjunktur für schwächer als zuvor angenommen, aber robust. Die mittelfristigen Teuerungsaussichten ließen einen unveränderten Leitzins vorläufig noch zu. Es seien momentan große Unsicherheiten mit der Inflationsprognose behaftet. Alles deute darauf hin, dass die aktuelle Inflation eine vorüber gehende Erscheinung sei. Für das Jahr 2009 rechnet die Zentralbank mit einer Teuerung von 1,7 %. • Die Analysten der tschechischen Notenbank sehen für Ende August eine stärkere Abschwächung des Wirtschaftswachstums als erwartet, insbesondere bremse Deutschland. Die Experten erwarten für kommendes Jahr höhere Löhne und für 2008 eine Inflation von 3%. Der Leitzins wurde kürzlich gesenkt und würde wohl weiter auf 3,25 % fallen. • Die türkische Zentralbank sieht eine Abschwächung der Inflation und erwartet eine weitere Abkühlung Ende 2008. Ein geringer Anstieg der Lebensmittelpreise sei zu beobachten und bei den Energiepreisen sei gleiches in Sicht. Langlebige Güter außer der weißen Ware und Dienstleistungen würden günstiger. Die Binnenwirtschaft schwäche sich ab. Die Geldpolitik zeige ihre Wirkung. Man wolle wegen der Unsicherheiten jedoch vorsichtig agieren. Devisenanalyse Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 4 • Die Federal Reserve in den USA belässt den Leitzins bei 2 %. Ein Mitglied des Komitees votiert für eine Anhebung. Die erhöhte ökonomische Aktivität im zweiten Quartal stünde dem rückläufigen Arbeitsmarkt, dem angespannten Finanzmarkt mit rückläufigen Hauspreisen und den erhöhten Energiepreisen gegenüber. Die Inflation wird als hoch angesehen. Für Ende 2008 und 2009 erwartet die Zentralbank eine Abschwächung der Inflation. Zukünftig zweistellige Inflation in den USA In der Gegenüberstellung von Wirtschaftswachstum und Inflation verschiedener Länder im Schaubild wird deutlich, dass sich die USA bezogen auf ihr Wirtschaftswachstum eine hohe Inflation leistet. Nur die Türkei befindet sich diesbezüglich in einer noch prekäreren Situation, der sie allerdings mit einem Leitzins von extremen 16,25 % sichtbar entgegentritt. Für uns ist es unausweichlich, dass die USA mit einem Leitzins von lediglich 2 % eine noch deutlich höhere Inflation wird in Kauf nehmen müssen. Von einem Wachstum in den USA, das der Federal Reserve das Signal zu einer Zinserhöhung geben würde, gehen wir dabei nicht aus. Andere Länder werden sich der Wirkung der Niedrigzinspolitik in den USA, mit einer von uns erwarteten bis zu zweistelligen Inflation ab 2009, nicht entziehen können. Für uns ist der US-Dollar momentan definitiv kein Kauf. Unsere Devisen-Favoriten, unter denen wir uns umschauen werden, sind die Währungen von Polen, Tschechien, Brasilien, Australien und Kanada. Brasilien Tschechei Türkei Australien England Euro Indien Japan Kanada Neuseeland Norw egen Polen Schw eden Schw eiz USA 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0 9,0 10,0 11,0 12,0 13,0 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0 9,0 10,0 BIP Wachstum Inflation
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Seit Anfang 2008 nur eine einzige Branche positiv

Jul
17

In der neuen Rubrik Branchenumschau erhalten Sie eine Übersicht an Wachstumsbranchen, die im mometanen Umfeld besonders prosperieren. Davon gibt es im Moment nicht viele. Um genau zu sein: Seit Anfang 2008 haben nur die Aktien der Grundstoffe zugelegt. Aktien der Chemiebranche, der Pharmaindustrie oder von Versorgern konnten sich dem massiven Abwärtstrend zwar nicht entziehen, aber haben sich deutlich besser entwickelt als andere Bereiche. Der Sektor Finanzdienstleistungen hat seit Anfang des Jahres um mehr als 40 % verloren.

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Branchenumschau Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 1 Branchenumschau vom 17. Juli 2008 Frankfurter-Finance.de PLUS Autor: Jürgen Felger Seit Anfang 2008 nur eine einzige Branche positiv Nicht nur Finanzsektor leidet stark, auch Technologie- und Einzelhandelsaktien In der neuen Rubrik Branchenumschau erhalten Sie eine Übersicht an Wachstumsbranchen, die im mometanen Umfeld besonders prosperieren. Davon gibt es im Moment nicht viele. Um genau zu sein: Seit Anfang 2008 haben nur die Aktien der Grundstoffe zugelegt. Aktien der Chemiebranche, der Pharmaindustrie oder von Versorgern konnten sich dem massiven Abwärtstrend zwar nicht entziehen, aber haben sich deutlich besser entwickelt als andere Bereiche. Der Sektor Finanzdienstleistungen hat seit Anfang des Jahres um mehr als 40 % verloren. Weniger im Bewusstsein einiger Aktionäre ist wohl, dass auch seit Anfang 2008 Technologieunternehmen nicht viel weniger an Wert eingebüßt haben. Weiterer Verlierer ist bekanntermaßen auch die Bankenbranche, aber auch der Einzelhandel hat ebenfalls kräftig Federn lassen müssen. Am deutlichsten erkennbar ist diese Situation an besonders schwachen Tagen der Aktienmärkte. WKN Branche 02.01.2008 02.01.2006 17.07.2008 966016 Prime Basic Ressources (Grundstoffe) 4,9% 90,1% 2.833,08 966032 Prime Pharma & Healthcare (Pharma & Gesundheit) -5,0% 45,1% 1.748,67 966036 Prime Software (Software & IT) -5,9% -5,0% 8.009,69 966012 Prime Chemicals (Chemie) -8,5% 58,7% 1.112,06 966040 Prime Utilities (Versorger) -13,9% 49,6% 1.596,95 966030 Prime Construction (Bau) -18,6% 42,8% 540,59 966022 Prime Insurance (Versicherungen) -20,3% -5,0% 330,53 966008 Prime Automobile (Automobile) -20,9% 32,8% 609,75 966038 Prime Telecommunication (Telekommunikation) -23,9% -11,1% 93,08 966018 Prime Food & Beverages (Getränke & Nahrungsmittel) -24,2% -34,6% 249,88 966024 Prime Transport & Logistics (Transport & Logistik) -27,0% -8,7% 380,45 966044 Prime Consumer (Konsumgüter) -28,2% -7,4% 485,69 966028 Prime Industrial (Industrie) -29,4% 9,7% 2.735,04 966014 Prime Media (Medien) -29,9% -31,0% 107,4 966034 Prime Retail (Einzelhandel) -30,8% -12,7% 305,5 966010 Prime Banks (Banken) -33,0% -26,7% 363,73 966020 Prime Technology (Technologie) -36,9% -28,6% 188,55 966042 Prime Financial Services (Finanzdienstleister) -40,2% 10,4% 827,5 Neben Grundstoffen sind Pharma, Software oder Chemie eine Alternative Wir gehen davon aus, dass es selbst in einer stagnierenden Gesamtwirtschaft immer bestimmte Branchen gibt, die vergleichsweise hohe positive Wachstumsraten aufweisen. Für Investitionen bieten sich Einzelaktien und Derivate auf Einzelaktien an. Die unter dem Branchenindex Grundstoffe geführten größten Aktien sind die Norddeutsche Affinerie AG und die Salzgitter AG. Interessante Pharmaunternehmen könnten sein: Fresenius, Merck oder Stada. Das herausragenste Softwareunternehmen als Investitionschance ist wohl zweifellos das DAX-Unternehmen SAP AG. Um dem übergeordneten Abwärtstrend zu folgen, ist der Einsatz von Derivaten notwendig Bei einem trendorientierten Investieren kommen auch Short-Positionen in Betracht, die auf fallende Kurse setzen. Im Bereich Einzelhandel erscheinen uns hierbei die Unternehmen Metro AG, Celesio AG, Fielmann AG, Arcandor AG, Douglas Holding AG, Takkt AG geeignet. Die größten Branchenumschau Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 2 Banken mit möglichem branchenweiten zusätzlichem Abwärtspotenzial sind Bayrische Hypo- und Vereinsbank AG, Deutsche Bank AG, Commerzbank AG, Deutsche Postbank AG und Hypo Real Estate Holding AG. Bei den Technologieunternehmen sind für eine weitere Abwärtsbewegung die größten Unternehmen Infineon Techn. AG, Epcos AG oder Aixtron AG prädestiniert. Weiteren Abwärtsdruck erwarten wir an schwachen Tagen auch bei den Finanzfirmen Deutsche Börse AG und z. B. dem Immobilienunternehmen Gagfah. Besonders da sich der breite Markttrend negativ entwickelt hat, raten wir auch zu Short-Zertifikaten oder Put-Optionen. Derivate auf die genannten Branchenindizes sind uns nicht bekannt, nur Derivate auf Einzelaktien. Diese sollten der persönlichen Risikobereitschaft angepasst werden. Für besonders risikobereite Investoren könnten Knock-Out-Zertfikate nach unten und nach oben von Interesse sein, um sowohl bei einer möglichen weiteren Abwärtsbewegung als auch bei einer Erholung gut positioniert zu sein. Geringere Hebel und Abstände zu den Knock-Out-Schwellen sind anzuraten, da Erholungsphasen insbesondere den Werten zu Gute kommen, die in den letzten Tagen, Wochen und Monaten sehr gelitten haben. Unsere Devise lautet: „The trend is your friend.“ Die genannte Strategie eignet sich insbesondere zum Ende von Phasen einer kurzfristigen Erholung im übergeordneten Abwärtstrend. Im Moment scheint zunächst eine solche Phase der Erholung angebrochen zu sein. Branchenumschau Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 3 Branchenumschau Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 4 Haftungsausschluss: Die hier enthaltenen Aussagen sind Meinungen des Frankfurter Finance Newsletter (FFN) und nicht als Ratschlag oder Angebot zum Kauf, Verkauf oder Halten von Wertpapieren zu verstehen und können sich ohne weitere Benachrichtigung ändern. Der FFN und dessen Autoren übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für Fehler, Versäumnisse oder falsche Angaben in der Analyse. Der FFN oder dessen Ersteller haften trotz sorgfältiger Analyse nicht für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit und nicht für Verluste oder Schäden finanzieller bzw. jedweder Art, die im Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Studie stehen. Autoren und Redaktion können für Vermögensschäden grundsätzlich nicht haftbar gemacht werden. Tendenziell besonders risikoreich, bis hin zum Totalverlust, sind Aktien von Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung. Anleger müssen sich bewusst sein, dass die dort verfügbaren Informationen geringer sind und höhere Risiken bestehen. Ebenso risikoreich sind Derivate wie Knock-Out- Zertifikate oder Optionsscheine. Es sollten nur qualifizierte Anleger, die in der Lage sind, etwaige erhöhte Risiken im Zusammenhang mit der Anlage in die betreffenden Wertpapiere einschätzen und übernehmen zu können, als Anleger in diesen Segmenten agieren. Vor dem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren ist die Beratung durch qualifiziertes Fachpersonal daher ggf. dringend anzuraten. Die Veröffentlichungen des FFN enthalten eine Reihe so genannter "Forward Looking Statements". Die enthaltenen Informationen beruhen auf Annahmen, deren Eintreten nicht sichergestellt sind und bei denen mit erheblichen Abweichungen gerechnet werden muss. 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