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DAX rauscht in die Tiefe. Und dann?

Jul
11

Nun haben die Ängste doch überwogen und der DAX rauscht in die Tiefe. Interessant: Was machen die amerikanischen Börsen daraus...

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Euphorie sieht anders aus

Jul
11

Der Abwärtsdruck hat sich, wie Anfang der Woche prognostiziert, zunächst abgebaut. Euphorie sieht zwar anders aus, aber die EZB lässt uns nicht im Stich.

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Klöckner & Co AG margenschwach, aber günstig

Jul
02

Auf den ersten Blick erscheint die Klöckner & Co AG (DE000KC01000, www.kloeckner.de) ein klarer Kauf. Das KGV für das Jahr 2007 ist optisch günstig und liegt bei etwa 10. Wir erwarten für 2008 ein KGV von sogar unter 10. Der Stahlhändler erwartet in der Prognose für das laufende Jahr ein zweistelliges Umsatzwachstum. Gestiegene Stahlpreise haben den Kurs gestützt. Um 30 % ging es mit den Stahlpreisen seit Anfang des Jahres nach oben. Der Vorstandsvorsitzende Dr.

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Klöckner & Co AG
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Aktienstudie vom 2. Juli 2008 Frankfurter-Finance.de PLUS Autor: Jürgen Felger Klöckner & Co AG margenschwach, aber günstig Optisch günstig Aktienkurs in € (1.Juli) 34,67 Anzahl Aktien: 46,5 Mio. Marktkap. in Mrd. € 1.612,2 52-Wochenhoch in € 65,75 52-Wochentief in € 19,05 KGV 2007 10,3 KGV 2008e 7,9 KGV 2009e 6,1 Auf den ersten Blick erscheint die Klöckner & Co AG (DE000KC01000, www.kloeckner.de) ein klarer Kauf. Das KGV für das Jahr 2007 ist optisch günstig und liegt bei etwa 10. Wir erwarten für 2008 ein KGV von sogar unter 10. Der Stahlhändler erwartet in der Prognose für das laufende Jahr ein zweistelliges Umsatz¬wachstum. Ge¬stiegene Stahlpreise haben den Kurs gestützt. Um 30 % ging es mit den Stahlpreisen seit Anfang des Jahres nach oben. Der Vor¬standsvorsitzende Dr. Thomas Ludwig stellt für 2008 einen deutlich über dem Vorjahr liegenden Jahres¬überschuss in Aussicht. Ein im ersten Quartal 2008 um über 26,3 % gegenüber dem Vorjahresquartal liegender Ãœberschuss zeigt, wohin die Reise gehen kann. Geringe Umsatzrendite Umsatzrendite 2005 2006 2007 2008e 2009e 1,0% 4,2% 2,5% 2,9% 3,5% Wir erschrecken beim Blick auf die geringen Margen dieser Aktie und auf die der gesamten Branche. Im Interview mit FrankfurterFinance.de erläutert der Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Ludwig in Bezug auf Preisschwankungen bei den Stahlprodukten: „Wir sind ein Distributionsunternehmen, das Preise an die Kunden weitergibt. Für unsere Marge ist dies auch absolut notwendig … Es ist durch die Presse und Branchenveranstaltungen eine gewisse Preistransparenz am Markt gegeben.“ Wir deuten diese Aussagen so, dass sich das Management sehr bewusst ist, wie wenig Spielraum es bei der Preisgestaltung hat. Durch die Preistransparenz kommen die Umsatzrenditen selbst in einem guten Jahr wie 2006 kaum über 4 %. 2007 erwirtschaftete Klöckner & Co eine Umsatzrendite von 2,5 % (Jahresüberschuss durch Umsatz). Wenn wir eine Steigerung des Ãœberschusses von jeweils 30 % in den Jahren 2008 und 2009 annehmen, kommt Klöckner & Co nur auf Umsatzrenditen von 2,9 % bzw. 3,5 %. Klöckner & Co aus deutscher Sicht beste Alternative Geringe Margen gibt es allerdings in der gesamten Branche. Dies zeigt ein Blick auf die wenigen auf den Handel von Stahl spezialisierten Unternehmen: Worthington Industries, Inc. (US-Symbol WOR) erwirtschaftete 2007 gerade einmal eine Marge von 3,1 %. Olympic Steel (US-Symbol ZEUS) wies eine Marge von 3,2 % aus. AM Castle & Co. (US-Symbol CAS) blitzte mit gerade einmal 3,6 % auf. Weitere Stahl-Service-Aktiengesellschaften wie Russel Metals Inc. (RUSMF), Reliance Steel & Aluminum Co. (RS) oder Inc.Ryerson, Inc. (RTULP) sind als kaum handelbare US-amerikanische Pink-Sheet-Unternehmen mit geringen Transparenzanforderungen am Kapital¬markt nicht wirklich Alternativen zur deutschen Klöckner & Co AG. Insgesamt gibt es zahlreiche Stahlhändler, allerdings wenig börsennotierte. Der Markt für Stahlhandel gilt als sehr fragmentiert. In Mio. € 2006/2007 2007 2006 2005 Umsatz Absatz in € 13,4% 6.274 5.532 4.964 Absatz in Tto 5,7% 6.478 6.127 5.868 Gewinn EBITDA -6,1% 371 395 197 EBIT -8,9% 307 337 135 EBT -23,1% 210 273 81 Jahresüberschuss -33,6% 156 235 52 Preissteigerungen erhöhen Umsatz Das Unternehmen konnte den Umsatz 2007 auf 6.274 Mio. Euro und damit gegenüber dem Vorjahr um 13,4 % steigern. Charakteristisch ist, dass sich der mengenmäßige Absatz zwar auch erhöht hat, jedoch lediglich um 5,7 %, siehe Tabelle rechts. Das Wachstum ist demnach wie im Jahr zuvor auf Preissteigerungen zurückzuführen. Wir erwarten auf Grund des rohstoff-freundlichen Um¬feldes sowohl für 2008 als auch für 2009 ein wertmäßiges Wachstum von 10 %. Bei der Höhe des Wachs¬tums orientieren wir uns an dem vom Vorstand in Aussicht gestellten Umsatzwachstum, das uns realistisch erscheint. Beim mengenmäßigen Wachstum gehen wir von den Wachs¬tumsraten der Vergangenheit von durchschnittlich 5,0 % aus, dargestellt in der Grafik unten. Akquisitionen erhöhen Umsatz maßgeblich Mit der jüngsten Akquisition des US-amerikanischen Unternehmens Temco hat sich Klöckner & Co im März einen Umsatz im Wert von 310 Mio. USD oder umgerechnet 226 Mio. Euro hinzugekauft. Zusammen mit dem ersten Zukauf dieses Jahres erhöht sich der jährliche Umsatz um 231 Mio. Euro oder um 3,6 % vom Unternehmensumsatz 2007. Das Umsatzwachstum 2006 / 2007 erklärt sich allein durch die Zukäufe. Wir denken, hier handelt es sich diesbezüglich jedoch um ein Ausnahmejahr: 2007 gab es insgesamt 12 Firmen, die Klöckner & Co über¬nommen hat. Nie zuvor waren die Akquisitionen so umfangreich. Die zugekauften Firmen reichern das jährliche Verkaufsvolumen um 567 Mio. Euro an. Größten Anteil dabei hatte Primary Steel mit einem Umfang von 360 Mio. Euro. Ein Schwerpunkt der Akquisitionsstrategie bildet die USA, um sich von Wechselkurs¬einflüssen des US-Dollars zu emanzipieren. in Mio. € Q1 07/08 Q1 2008 Q1 2007 Umsatz Volume (Ttons) 5,6% 1.720 1.629 Sales 7,1% 1.660 1.550 Gewinn EBITDA 18,3% 109 92 EBIT 18,6% 93 78 Konzernergebnis 26,3% 51 40 Akquisitionen erhöhen Gewinn maßgeblich Beim Gewinn-Ausblick für 2008 stellt Klöckner & Co ein zusätzliches EBITDA von 30 Mio. Euro durch das Performance-Programm STAR in Aussicht. Der Beitrag durch Akquisitionen des Jahres 2007 soll 25 bis 30 Mio. Euro EBITDA ergeben, der Beitrag durch die Akquisitionen des Jahres 2008 soll das EBITDA um 15 bis 20 Mio. Euro er¬höhen. Alleine durch diese drei Posten wäre eine Steigerung des EBITDA, das 2007 bei 371 Mio. Euro lag, um mehr als 20 % zu erwarten. Nicht enthalten ist der mögliche Gewinn durch Wert¬ver¬änder¬ung¬en in den Lagerbeständen, von dem aus¬zu¬gehen ist, dass er positiv ausfallen wird. Wir prognostizieren, dass der Jahresüberschuss 2007 von 156 Euro durch die in jenem Jahr umfangreichen Akquisitionen gedrückt wurde und 2008 im Vergleich zum EBITDA überproportional steigen wird. Und wir gehen in einer grob¬en Schätzung von Ge¬winn¬¬steiger¬ungen von jeweils 30 % für die Jahre 2008 und 2009 aus. Gestützt wird diese Prog¬nose auch durch die Zahlen des Quartals und die Gewinn¬steig¬¬er¬ung gegen¬über dem Vor¬jahr¬es¬¬quartal von 26,3 %, siehe Quart¬als¬¬tabelle oben. Charttechnisch angeschlagen Charttechnisch ist die Klöckner & Co AG an¬ge¬schlagen. Die grün¬e Linie ist nach unten durch¬bro¬chen. Der Akt¬ien¬kurs des Unter¬nehm¬¬ens befindet sich im Ab¬wärts¬¬trend (roter Kanal). Insge¬samt zeigt sich Klöckner & Co un¬ge¬wöhnlich volatil für ein Unter¬nehm¬en dieser Größe. Gestartet hat der Stahl¬händler bei einem Aktien¬¬kurs von um die 15 Euro vor fast genau zwei Jahren. Vor einem Jahr, Mitte Juli 2007, gab es ein All-Time-High von 65 Euro. Bis Anfang 2008 sackte der Kurs je¬doch wieder zeitweise auf fast 19 Euro ab. Im abgebildeten Chart ist die Entwicklung seit Nov. 2007 abgebildet. Die Aufwärtsbewegung findet unserer Ansicht nach momentan ein Ende. Die gleit¬enden Durchschnitte für 15, 30 und 45 Tage wurden nach unten durchbrochen. Das Handels¬volumen, im unteren Teil abgebildet, bewegt sich bei um die eine Million Stück pro Tag und zeigt die, verglichen mit anderen Aktien dieser Marktkapitalisierung, hohe Popularität der Aktie an. Wir halten das vorhandene und die zu erwartenden KGVs für sehr attraktiv. Auch die Stahl-Branche, in der das Unternehmen agiert, halten wir im derzeitigen inflationären Markt¬umfeld für sehr interessant, zumal Investoren am Stahlboom nicht durch Derivate profitieren können. Klöckner & Co ist eine deutsche Rohstoff-Aktie, die dem deutschen Aktienrecht unterworfen ist. Für uns ist dies gegenüber anderen Stahlhändlern ein Vorteil. Allerdings erschrecken uns die im Vergleich zu anderen Branchen geringen Margen. Wir bemängeln, dass das Wachstum zu großen Teilen auf Zukäufen basiert. Die Charttechnik rät uns zu einer abwartenden Haltung. Wir stufen die Aktie Klöckner & Co ein auf „Hold“ und warten auf eine eventuell günstigere Gelegenheit.
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DAX vor neuem Höhenflug?

Jun
20

... Falls an einem Handelstag der Ölpreis massiv steigt und der Aktienkurs gleichzeitig fällt, so hat dies mit einer anderen Variablen zu tun: politische Stabilität bzw. Instabilität im Nahen Osten. Diese Variable allerdings ist unserer Ansicht nach in der Tat kausal für ein Auf oder Ab am Aktienmarkt, also ursächlich. Zuletzt wurde uns ein Szenario aufgedrängt, dass einen von Israel geforderten Militärschlag der USA gegen den Iran beinhaltet. Am 6.6. ist der DAX ...

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DAX vor neuem Höhenflug?
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Naher Osten, Ölpreis, US-Immobilienkrise, Liquiditätshausse, Hypothekenkrise, Iran, Israel
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Aktienmarktanalyse Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 1 Aktienmarktanalyse vom 20. Juni 2008 Frankfurter-Finance.de PLUS Autor: Jürgen Felger DAX vor neuem Höhenflug? Stabilität im Nahen Osten ursächlich für Aktienkursbewegungen nicht Ölpreis Dass der Ölpreis eine kausale Wirkung auf die Aktienmärkte habe ist eine Mär. Wir können keine Verbindung zwischen einem abfallenden Nasdaq und einem steigenden Ölpreis erkennen. Auch anders herum argumentiert ist die Aufwärtsbewegung im Ölpreis, siehe rote Linie, kein Zeichen für eine anziehende Konjunktur und eine damit verbundene Aktienmarktbelebung. Als Vergleichskurve zum Ölpreis haben wir den Nasdaq verwendet, der hier als graue Linie dargestellt ist und den wir auf Grund von währungstechnischen Veränderungen hier anstatt des DAX verwenden. Falls an einem Handelstag der Ölpreis massiv steigt und der Aktienkurs gleichzeitig fällt, so hat dies mit einer anderen Variablen zu tun: politische Stabilität bzw. Instabilität im Nahen Osten. Diese Variable allerdings ist unserer Ansicht nach in der Tat kausal für ein Auf oder Ab am Aktienmarkt, also ursächlich. Zuletzt wurde uns ein Szenario aufgedrängt, dass einen von Israel geforderten Militärschlag der USA gegen den Iran beinhaltet. Am 6.6. ist der DAX darauf hin um 150 Punkte eingebrochen. Ähnlich erging es dem Nasdaq oder anderen grosßen Aktienindizes an diesem Tag. Auf seiner Abschiedstour in Europa schien uns der US-amerikanische Präsident allerdings zu gelöst als das wir uns noch vor dem politischen Wechsel in Übersee einen Militärschlag der USA vorstellen können. Bush würde unserem Gefühl nach gerne zum Ende seiner Amtszeit eine Erfolgsmeldung aus Nahost vermelden können. Aus dem gleichen Grund erwarten wir bis zur Wahl auch keinen Abzug der teuren US-Truppen im Irak. Israel allerdings möchte an möglichst vielen Fronten den Rücken frei bekommen für einen etwaigen Krieg mit dem Iran, bevor dieser Atomwaffen entwickelt hat: Israel führt nun Friedensverhandlungen mit Syrien und bietet dem Libanon Friedensgespräche an. US-Immobilienkrise unterbricht Liquiditätshausse Wir stellen uns die Frage, ob die Hypothekenkrise in den USA weiterhin auf die Aktienkurse drücken wird. Manche Investoren fragen sich sogar, ob dieser Druck auf die Häuserpreise vielleicht auch in europäischen Ländern stattfinden wird. Wir haben den Eindruck, dass die ehemalige Vergabepraxis von Privatkrediten für den Hauskauf in den USA in Deutschland nie stattgefunden hat. Wenn wir im Bekanntenkreis herumfragen, so kennen wir in Deutschland keinen privaten „Häuslebauer“, der nicht einen gehörigen Anteil Eigenkapital zum Hausbau mitbringen muss. Wir kennen auch keine Bausparkasse oder Bank, die privaten Kreditnehmern mitteilt, zukünftige Zinszahlungen die im Vergleich zum laufenden Einkommen zu hoch sind, könnten doch mit zu erwartenden steigenden Immobillienpreisen ausgeglichen werden. Auch in anderen europäischen Ländern finden wir keine solche Praxis, weder heute noch vor einem Jahr. Wir sehen die US-Immobilienkrise für mehr oder minder ausgestanden an. Aktienmarktanalyse Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 2 Party geht bis zur US-Wahl weiter Gleichwohl sehen wir durchaus die Gefahr weiterer Blasen im Finanzsystem. Eine lockere Zinspolitik in den USA und schuldenfinanzierte historisch hohe Ausgaben für die US-Irak-Politik verbreiten die amerikanische Währung in alle Welt. Irgendwo sammeln sich die Dollar unter der Oberfläche wie Magma unter einem Vulkan und machen sich an unerwarteter Stelle bemerkbar. Für die Aktienkurse ist ein inflationäres Umfeld übrigens eher positiv, da Aktien Unternehmensanteile und damit Sachwerte darstellen. Obwohl die Börsenaufsicht in den USA (SEC) strenger als die Bundesaufsicht für Finanzen in Deutschland (BaFin) gilt, hatte es doch eine Häuserpreisblase in den USA gegeben, die in sich zusammenfiel. Die negativen Folgen einer irgendwann notwendig werdenden sparsameren US-Haushaltspolitik sehen wir eher langfristig. Das heißt in diesem Jahr kann, salopp gesprochen, die Party nach dieser Unterbrechung weitergehen. Steuerleichterungen und Wahlgeschenke in den USA fördern das Investitionsklima in der weltweit wichtigsten Wirtschaftsregion. Im Moment sehen wir die Aktienmärkte fundamental kaum belastet. Im Bewusstsein, dass es sich bei einer Aktienanlage besonders momentan um einen Drahtseilakt handelt und der Investor eventuell sehr schnell reagieren können muss, sagen wir aus fundamentalen Gründen weitere Kursgewinne bis zur US-Wahl im November voraus. Bislang gab es in Jahren vor US-Präsidentschaftswahlen sehr häufig positive Aktienmärkte. Die Stimmung für die Politik von George Bush junior ist jetzt in der US-Bevölkerung auf einem historischen Tiefpunkt, so dass jede Alternative als Rettung erscheint. Charttechnisch entscheidende Phase bis Juli/August Der Deutsche Aktienindex hat seit Anfang des Jahres eine Abwärtsbewegung erlebt, siehe roter Trendkanal. Ende 2007 schloss der DAX bei 8067 Punkten. Heute steht der Leitindex bei etwa 6700. Dieses Minus ist allerdings in der langfristigen Betrachtung immer noch innerhalb der aufwärts gerichteten Bewegung seit Anfang 2003 zu sehen, siehe grüner Trendkanal. In dieser logarithmischen Skalierung erkennen wir, dass charttechnisch bis spätestens etwa Juli/August die Entscheidung nach oben oder nach unten fallen muss. Bei einem Durchbrechen der Unterstützung nach unten, sähen wir für den Leitindex wenig Hoffnung. Spätestens bei einem Absinken auf unter 6500 raten wir aus charttechnischer Sicht zum sofortigen Ausstieg aus den Aktienmärkten. Ansonsten gehen wir von wieder von steigenden Aktienkursen aus. Unter dieser Prämisse ist die momentane Situation, bei der sich der Index im unteren Bereich des Kanals bewegt, ein Kaufsignal. Aktienmarktanalyse Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 3 Haftungsausschluss: Die hier enthaltenen Aussagen sind Meinungen des Frankfurter Finance Newsletter (FFN) und nicht als Ratschlag oder Angebot zum Kauf, Verkauf oder Halten von Wertpapieren zu verstehen und können sich ohne weitere Benachrichtigung ändern. Der FFN und dessen Autoren übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für Fehler, Versäumnisse oder falsche Angaben in der Analyse. Der FFN oder dessen Ersteller haften trotz sorgfältiger Analyse nicht für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit und nicht für Verluste oder Schäden finanzieller bzw. jedweder Art, die im Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Studie stehen. Autoren und Redaktion können für Vermögensschäden grundsätzlich nicht haftbar gemacht werden. Tendenziell besonders risikoreich, bis hin zum Totalverlust, sind Aktien von Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung. Anleger müssen sich bewusst sein, dass die dort verfügbaren Informationen geringer sind und höhere Risiken bestehen. Es sollten nur qualifizierte Anleger, die in der Lage sind, etwaige erhöhte Risiken im Zusammenhang mit der Anlage in Aktien dieser Gesellschaft einschätzen und übernehmen zu können, als Anleger in diesem Segment agieren. Vor dem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren ist die Beratung durch qualifiziertes Fachpersonal daher ggf. dringend anzuraten. Die Veröffentlichungen des FFN enthalten eine Reihe so genannter "Forward Looking Statements". Die enthaltenen Informationen beruhen auf Annahmen, deren Eintreten nicht sichergestellt sind und bei denen mit erheblichen Abweichungen gerechnet werden muss. Die Veröffentlichungen des FFN dürfen weder direkt noch indirekt in die USA, nach Kanada, nach Japan oder an deren Staatsangehörige verteilt werden. Die Veröffentlichungen des FFN dürfen in Großbritannien nur bestimmten Personen im Sinne des Financial Services Act 1986 zugänglich gemacht werden. Personen, die unsere Publikation erhalten, müssen diese und alle anderen Restriktionen beachten und sich hierüber entsprechend informieren. Werden diese Einschränkungen nicht beachtet, kann dies als Verstoß der jeweiligen Ländergesetze der genannten und analog dazu möglicherweise auch nicht genannten Länder gewertet werden. Offenlegung der Interessen: Der FFN betreut börsennotierte Aktiengesellschaften durch spezifische Research-Analysen oder regelmäßiges Coverage. Wir haben unseren Firmensitz in Deutschland, wo wir deutschen Gesetzen und der deutschen Aufsicht unterliegen. Deutsche Behörden können unsere Aktiendepot- und Kontodaten einsehen. Wir suchen nach überdurchschnittlichen Aktienkursentwicklungen ausschließlich auf Basis nüchterner Analyse. Uns ist Kontinuität wichtig: Der Frankfurter Finance Newsletter besteht seit Januar 2001. Gemäß unserer Selbstverpflichtung geht der Herausgeber bei den vorgestellten Werten eine Position erst ein, wenn diese im FFN-Musterdepot Eingang gefunden haben. In diesem zeitlichen Rahmen behält sich der Herausgeber das Recht vor, nach einer Veränderung im Musterdepot die hier besprochene Aktie zu handeln.
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Solon AG 2008 mit anvisiertem Wachstum von 75 %

Jun
09
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Die Solon AG visiert im Jahr 2008 ein Umsatz- und Gewinnwachstum von 75 % an. Ausgehend von den Zahlen des vergangen Jahres mit einem Umsatz von 503 Mio. Euro und einem bereinigten Konzernergebnis von 45,5 Mio. Euro, wären dies für 2008 ein angekündigter Umsatz von 880 Mio. Euro und ein Konzernergebnis von 80 Mio Euro. Dieses Ziel ist mit einer Verdopplung der Kapazitäten auf 500 Megawatt verbunden. Da diese Ziele mit den Zahlen zum ersten Quartal 2008 erneut bekräftigt wurden, gehen wir davon aus, dass die firmeneigenen Erwartungen zu erreichen sind.

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Solon Solarworld Q-Cells Spanien Solarenergie Solar Sonne
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Solon AG - Aktienstudie Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 1 Aktienstudie vom 9. Juni 2008 Frankfurter-Finance.de PLUS Autor: Jürgen Felger Solon AG 2008 mit anvisiertem Wachstum von 75 % Kapazitätsausweitung untermauert Wachstumsziele Die Solon AG visiert im Jahr 2008 ein Umsatz- und Gewinnwachstum von 75 % an. Ausgehend von den Zahlen des vergangen Jahres mit einem Umsatz von 503 Mio. Euro und einem bereinigten Konzernergebnis von 45,5 Mio. Euro, wären dies für 2008 ein angekündigter Umsatz von 880 Mio. Euro und ein Konzernergebnis von 80 Mio Euro. Dieses Ziel ist mit einer Verdopplung der Kapazitäten auf 500 Megawatt verbunden. Da diese Ziele mit den Zahlen zum ersten Quartal 2008 erneut bekräftigt wurden, gehen wir davon aus, dass die firmeneigenen Erwartungen zu erreichen sind. KGV deutlich attraktiv als bei Sollar-Mitbewerbern Für 2008 erwarten wir auf gegenwärtigem Kursniveau von € 53,68 (6.6.2008) ein Kursgewinnverhältnis von 8,4. Dies signalisiert uns, dass die Solon AG für uns ein Kauf ist. Andere Solarunternehmen wie Solarworld oder Q-Cells weisen momentan Kursgewinnverhältnisse für 2008 von 24 bzw. 36 auf. Für 2009 rechnen wir für die Solon AG konservativ von einem weiteren Umsatz- und Gewinnwachstum von mindestens noch einmal 40 %, basierend auf den vergangenen jährlichen Zuwächsen mit Verkäufen auf internationalen Märkten und auf der Grundlage der vom Konzern selbst veröffentlichten Einschätzung, die bei 50 % Wachstum für 2009 liegt. 2009 könnten wir demnach mindestens von einem Umsatz von 1230 Mio. Euro und einem Konzernergebnis von über 110 Mio. Euro ausgehen, gleichbedeutend mit einem KGV für 2009 von 6,0. Dabei berücksichtigen wir bereits, dass staatliche deutsche Fördermaßnahmen, wie zuletzt beschlossen, weiter eingeschränkt werden. Denn interessant erscheint uns auch das Auslandsgeschäft, das vor allem mit Spanien und Italien rund zwei Drittel des Umsatzes ausmacht. Die Kursgewinnverhältnisse für 2008 und 2009 von 8,4 bzw. 6,0 sind für uns deswegen so attraktiv, weil es sich bei der Solon AG unserer Ansicht nach gleichzeitig um einen Wachstumswert handelt. Aktienkurs in € 53,68 Umlaufende Aktien: 12,53 Mio. Marktkap. in Mrd. € 672,62 52-Wochenhoch in € 94,45 52-Wochentief in € 35,00 KGV 2007 14,8 KGV 2008e 8,4 KGV 2009e 6,0 2004 2005 2006 2007 2008e 2009e Gewinn Umsatz 0 200 400 600 800 1000 1200 1400 Umsatz und Gewinn in Mio. € Gewinn Umsatz Solon AG - Aktienstudie Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 2 Profil Die Solon AG wurde 1997 gegründet und hat sich der Solarenergie verschrieben. 1998 erfolgte der Börsengang - als erstes börsennotiertes Solarunternehmen in Deutschland. Die Solon AG produziert Solarmodule unterschiedlicher Leistungsklassen und Photovoltaiksysteme für den Bau großer Solarkraftwerke. Außerdem errichtet das Unternehmen weltweit schlüsselfertige Solarkraftwerke. Hauptsächlich werden die Solarmodule unter eigener Marke vertrieben. Neben dem deutschen Markt, der 2007 und 2008 einen Umsatzanteil von 30 % ausmacht, ist die Solon AG hauptsächlich in Spanien, der einen Umsatzanteil von 40 % generiert, in beschleunigtem Umfang erfolgreich. Im drittgrößten europäischen Solarmarkt Italien, der bei der Solon AG einen Umsatzanteil von 20 % hat, ist das Unternehmen ebenfalls stark vertreten. In anderen Ländern werden die restlichen 10 % des Umsatzes generiert. Die USA werden vor kurzem mit einem Großkraftwerk in Angriff genommen. Weitere Aufträge erhielt die Solon AG aus Griechenland und Australien. Systemtechnik holt auf Die beiden Segmente der Solon AG sind die Produktion von Solarmodulen unterschiedlicher Leistungsklassen und die Systemtechnik mit größeren Kraftwerksbauten. Der überwiegende Anteil der Standardsolarmodule wird im Inland verkauft. Spanien ist momentan der wichtigste Zielmarkt für das Systemtechnikgeschäft mit Kraftwerksprojekten. Das Segment Systemtechnik hat sich in den letzten Jahren überproportional entwickelt. 2008 sollen die Umsätze mit Systemen für Großkraftwerke schon die Hälfte des Konzernumsatzes ausmachen, so die Konzernleitung. Mit dem damit verbundenen erhöhten Auslandsanteil wird sich auch die Abhängigkeit vom Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien reduzieren. In Tsd € 2006/2007 2007 2006 2005 2004 Umsatz Komponenten 40,4 % 350.454 249.667 153.802 103.288 Systemtechnik 35,2 % 199.814 147.746 59.957 1.575 Überleitung -7,5 % -47.188 -51.037 -12.590 -1.319 Konzern 45,2 % 503.080 346.376 201.169 103.544 EBIT Komponenten 12,7 % 20.702 18.361 15.329 6.711 Systemtechnik 47,3 % 28.563 19.389 4.108 -383 Überleitung 9,3 % -14.104 -12.903 -4.932 -2.104 Konzern 41,5 % 35.161 24.847 14.505 4.224 Konzernergebnis 97,3 % 45.496 23.055 7.900 2.400 In der Betrachtung der Umsatz- und Gewinnentwicklung der Vergangenheit, die für uns auch eine Basis für die zukünftige Zuwachseinschätzung bildet, glauben wir, dass sich die Wachstumsraten zwar tendenziell Jahr für Jahr eher immer weiter reduzieren werden, aber im Vergleich zu anderen Branchen noch über Jahre hinweg weit überdurchschnittlich bleiben. Von 2006 auf 2007 ist bei der Solon AG der Umsatz um 45,2 % und das EBIT um 41,5 % gestiegen. Solon AG - Aktienstudie Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 3 Q1 macht zuversichtlich für 2008 Das Umsatz- und Gewinnwachstum des ersten Quartals 2008 deutet für uns eine positive Entwicklung für das gesamte Jahr an. Das Konzernergebnis ist gegenüber dem Vorjahresquartal um 39 % gestiegen. Der Konzernumsatz gar um 115 %. Mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen bestätigte die Konzernleitung gleichzeitig, dass das Ziel der Umsatz- und Gewinnsteigerung von 75 % für das Gesamtjahr festgehalten wird. Erweiterung der Produktionskapazität untermauert Wachstumspläne Die Erweiterung der Produktionskapazität auf 500 Megawatt wird größtenteils am Ende des Jahres fertig gestellt. 2008 steht dem Konzern noch eine durchschnittliche Produktionskapazität von 250 MWp zur Verfügung. Die Investitionskosten hierfür belaufen sich auf 40 Mio Euro, die durch die Kapitalmaßnahmen des Jahres 2007 gedeckt werden. Sowohl die Produktionsmöglichkeiten von Modulen als auch von Systemen werden erweitert. Ausgebaut wird am stärksten in Deutschland und in Italien. Neuer Trend im Solon-Aktienkurs Der langfristige Durchschnitt des Aktienkurses hat seit kurzem wieder alle Tagesgleitlinien (15TGL, 30TGL und 45TGL) von unten nach oben durchbrochen. Wir beobachten zudem zuletzt eine mitunter deutliche Erhöhung im Aktienhandel von 600.000 gehandelten Stück an einem Tag, die das Signal dieses Durchbruchs verstärkt. Der Abwärtstrend, der seit Ende letzten Jahres anhielt, ist jedenfalls inzwischen gebrochen, siehe rote Linien. Der hier nicht dargestellte Langfristchart über fünf Jahre hinweg zeigt ohnehin sehr deutlich nach oben. Es gibt ein neues Muster des Kursverlaufs. Der aktuelle Trend ist für uns eindeutig positiv. Wir machen einen einen neuen Trendkanal aus, der vielleicht entlang der beiden grünen Trendkanalbegrenzungslinien verläuft. Wir ignorieren dabei die tageweise Unterschreitung der unteren Begrenzung am 29. Mai, als der Schlusskurs bei 42,40 Euro lag. Schuld hierfür war die unserer Ansicht nach überzogene Befürchtung einer sehr drastischen Absenkung der gesetzlichen Einspeisevergütungen, die sich als Eintagsfliege herausstellte. in Tsd € Q1 07/08 Q1 2008 Q1 2007 Umsatz Komponenten 169,6 % 98.644 36.585 Systemtechnik 102,1 % 92.558 45.805 Überleitung 308,6 % -29.647 -7.256 Konzern 115,0 % 161.555 75.134 EBIT Komponenten 249,0 % 5.951 1.705 Systemtechnik 73,4 % 11.114 6.409 Überleitung 43,5 % -4.529 -3.157 Konzern 152,9 % 12.536 4.957 Konzernergebnis 39,0 % 14.105 10.144 Solon AG, 15TGL, 30TGL, 45TGL 30 40 50 60 70 80 90 100 6.6.07 6.6.08 Schlusskurs 15TGL 30TGL 45TGL 0 100000 200000 300000 400000 500000 600000 700000 J07 J07 A07 S07 O07 N07 D07 J08 F08 M08 A08 M08 Solon AG - Aktienstudie Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 4 Die Solon AG hat es sich zum Ziel gesetzt, die Kapazitäten dieses Jahr auf 500 Megawatt zu verdoppeln. Interessant erscheint uns u. a. auch das Auslandsgeschäft in Europa. Das Ergebnis nach Steuern lag 2007 bei € 45,5 Mio., der Umsatz bei € 503 Mio. Der Vorstand erklärt: "Wir rechnen bei Konzernumsatz und bereinigtem Ergebnis mit einer Steigerung um jeweils rund 75 Prozent." Dieses Ziel wurde mit den Zahlen zum ersten Quartal 2008 erneut bekräftigt. Für 2008 würde dies ein KGV von deutlich unter 10 bedeuten. Geringfügig irritiert sind wir lediglich über die Insiderverkäufe des Großaktionärs I-Sol Ventures GmbH zuletzt im Februar. Aber auch charttechnisch gibt es Signale für einen auch kurzfristig wieder eingeschlagenen positiven Trend. Abkürzungen: FFN = Frankfurter Finance Newsletter, Frankfurter-Finance.de ISIN = International Standard Identification Number KGV = Kurs-Gewinn-Verhältnis WKN = Wertpapier-Kennnummer Mrd. = Milliarden Mio. = Millionen $ = US-Dollar € = Euro Solon AG - Aktienstudie Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 5 Haftungsausschluss: Die hier enthaltenen Aussagen sind Meinungen des Frankfurter Finance Newsletter (FFN) und nicht als Ratschlag oder Angebot zum Kauf, Verkauf oder Halten von Wertpapieren zu verstehen und können sich ohne weitere Benachrichtigung ändern. Der FFN und dessen Autoren übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für Fehler, Versäumnisse oder falsche Angaben in der Analyse. Der FFN oder dessen Ersteller haften trotz sorgfältiger Analyse nicht für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit und nicht für Verluste oder Schäden finanzieller bzw. jedweder Art, die im Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Studie stehen. Autoren und Redaktion können für Vermögensschäden grundsätzlich nicht haftbar gemacht werden. Tendenziell besonders risikoreich, bis hin zum Totalverlust, sind Aktien von Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung. Anleger müssen sich bewusst sein, dass die dort verfügbaren Informationen geringer sind und höhere Risiken bestehen. Es sollten nur qualifizierte Anleger, die in der Lage sind, etwaige erhöhte Risiken im Zusammenhang mit der Anlage in Aktien dieser Gesellschaft einschätzen und übernehmen zu können, als Anleger in diesem Segment agieren. Vor dem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren ist die Beratung durch qualifiziertes Fachpersonal daher ggf. dringend anzuraten. Die Veröffentlichungen des FFN enthalten eine Reihe so genannter "Forward Looking Statements". Die enthaltenen Informationen beruhen auf Annahmen, deren Eintreten nicht sichergestellt sind und bei denen mit erheblichen Abweichungen gerechnet werden muss. Die Veröffentlichungen des FFN dürfen weder direkt noch indirekt in die USA, nach Kanada, nach Japan oder an deren Staatsangehörige verteilt werden. Die Veröffentlichungen des FFN dürfen in Großbritannien nur bestimmten Personen im Sinne des Financial Services Act 1986 zugänglich gemacht werden. Personen, die unsere Publikation erhalten, müssen diese und alle anderen Restriktionen beachten und sich hierüber entsprechend informieren. Werden diese Einschränkungen nicht beachtet, kann dies als Verstoß der jeweiligen Ländergesetze der genannten und analog dazu möglicherweise auch nicht genannten Länder gewertet werden. Offenlegung der Interessen: Der FFN betreut börsennotierte Aktiengesellschaften durch spezifische Research-Analysen oder regelmäßiges Coverage. Wir haben unseren Firmensitz in Deutschland, wo wir deutschen Gesetzen und der deutschen Aufsicht unterliegen. Deutsche Behörden können unsere Aktiendepot- und Kontodaten einsehen. Wir suchen nach überdurchschnittlichen Aktienkursentwicklungen ausschließlich auf Basis nüchterner Analyse. Uns ist Kontinuität wichtig: Der Frankfurter Finance Newsletter besteht seit Januar 2001. Gemäß unserer Selbstverpflichtung geht der Herausgeber bei den vorgestellten Werten eine Position erst ein, wenn diese im FFN-Musterdepot Eingang gefunden haben. In diesem zeitlichen Rahmen behält sich der Herausgeber das Recht vor, nach einer Veränderung im Musterdepot die hier besprochene Aktie zu handeln.
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Thomas Krupke Sanierungsberater, dann Vorstandvorsitzender der Solon AG

Jun
09

Ganz klar kommuniziert der Vorstandsvorsitzende Thomas Krupke, dass die Solarbranche ohne das EEG nicht wettbewerbsfähig ist. Natürlich verbreitet der Manager im Gespräch gleichzeitig die Zuversicht wirtschaftlicher Produktion in naher Zukunft. In fünf bis zehn Jahren soll es soweit sein. Krupke, der zu einem Interviewtermin auch schon einmal ohne Krawatte erscheint und trotzdem irgendwie souverän wirkt, pflegt bewusst oder unbewusst latent ein wenig das Gründer-Image, bei einem Unternemen, das 2007 zehnjähriges Firmenjubiläum feiern konnte ...

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Solon AG - Managerporträt Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 1 Managerporträt vom 9. Juni 2008 Frankfurter-Finance.de PLUS Autor: Jürgen Felger Thomas Krupke Sanierungsberater, dann Vorstandvorsitzender der Solon AG Gründer-Image Ganz klar kommuniziert der Vorstandsvorsitzende Thomas Krupke, dass die Solarbranche ohne das EEG nicht wettbewerbsfähig ist. Natürlich verbreitet der Manager im Gespräch gleichzeitig die Zuversicht wirtschaftlicher Produktion in naher Zukunft. In fünf bis zehn Jahren soll es soweit sein. Krupke, der zu einem Interviewtermin auch schon einmal ohne Krawatte erscheint und trotzdem irgendwie souverän wirkt, pflegt bewusst oder unbewusst latent ein wenig das Gründer-Image, bei einem Unternemen, das 2007 zehnjähriges Firmenjubiläum feiern konnte. Die Solon AG ist jedoch weder ein Start-Up-Unternehmen noch eine Internetfirma a la Web 2.0 aus dem Silicon Valley, wie es vielleicht auf den ersten Blick den Anschein hat. Vom Sanierungsberater zum Vorstandsvorsitzenden Thomas Krupke wurde im August 2006 Vorstandsvorsitzender, wo er den heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Alexander Voigt, der das Unternehmen vor zehn Jahren an die Börse führte, ablöste. Zuvor war der fast leger wirkende Manager einige Jahre lang Finanzvorstand. Krupke ist mit einer Diplomatin verheiratet. Als er im April 2002 als externer Berater zur Solon AG kam, war das Unternehmen ein Sanierungsfall und musste auch personell umstrukturiert werden. Da waren weniger feine Abstimmung und vorsichtiges Handeln, sondern vielmehr harte Einschnitte gefragt. Unterstützt durch die politischen Veränderungen konnte er das Ruder herumreißen. Erst als die Solon AG 2004 wieder schwarze Zahlen schrieb, nahm Krupke das Angebot an, Finanzvorstand zu werden. Krupke begann seine berufliche Karriere 1987 als Wertpapierhändler in der Paul Berwein Börsenmakler GmbH. Sukzessive Erweiterung des Vorstands Unterstützt wird der Vorstandsvorsitzende Thomas Krupke vom Technik-Vorstand Dr. Lars Podlowski. 2007 wurde der Vorstand um Dr. Gero Wiese, der sich um das operative Geschäft kümmert, erweitert. Die Verantwortung für den Bereich Human Resources übernimmt seit 2008 Anke Hunziger. Die Solon AG siedelt als bisher einziges TecDAX-Unternehmen die Personalfunktion auf Vorstandsebene an und betont damit die Wichtigkeit des Bereichs Personal. Mit Firmensitz Berlin gute Voraussetzungen für Lobbyarbeit Mit dem Firmensitz Berlin atmet das Management der Solon AG wenig kreative Aufbruchstimmung der Hauptstadt ein und ist gleichzeitig räumlich nah genug, um Bundespolitikern offensichtlich erfolgreich einzuhauchen wie wichtig und förderungswürdig die Solarbranche ist. In der Tat ist Deutschland mit seinem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zum Silicon Country mit internationaler Bedeutung für die weltweite Solarbranche geworden. Mit dem innerstädtischen Umzug Anfang 2008 in den Stadtteil Adlershof bleibt der Vorstand der Hauptstadt weiter treu, wo die Solon AG als Bringer von Innovationen in einer Diskussion um den Klimawandel gern gesehenes Aushängeschild und Gewerbesteuerzahler ist. Solon AG - Managerporträt Jürgen Felger, Tel.: +49 (0)69 269 121 50, JFelger@frankfurterfinance.de Seite 2 Abkürzungen: FFN = Frankfurter Finance Newsletter, Frankfurter-Finance.de ISIN = International Standard Identification Number KGV = Kurs-Gewinn-Verhältnis WKN = Wertpapier-Kennnummer Mrd. = Milliarden Mio. = Millionen $ = US-Dollar € = Euro Haftungsausschluss: Die hier enthaltenen Aussagen sind Meinungen des Frankfurter Finance Newsletter (FFN) und nicht als Ratschlag oder Angebot zum Kauf, Verkauf oder Halten von Wertpapieren zu verstehen und können sich ohne weitere Benachrichtigung ändern. Der FFN und dessen Autoren übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für Fehler, Versäumnisse oder falsche Angaben in der Analyse. Der FFN oder dessen Ersteller haften trotz sorgfältiger Analyse nicht für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit und nicht für Verluste oder Schäden finanzieller bzw. jedweder Art, die im Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Studie stehen. Autoren und Redaktion können für Vermögensschäden grundsätzlich nicht haftbar gemacht werden. Tendenziell besonders risikoreich, bis hin zum Totalverlust, sind Aktien von Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung. Anleger müssen sich bewusst sein, dass die dort verfügbaren Informationen geringer sind und höhere Risiken bestehen. Es sollten nur qualifizierte Anleger, die in der Lage sind, etwaige erhöhte Risiken im Zusammenhang mit der Anlage in Aktien dieser Gesellschaft einschätzen und übernehmen zu können, als Anleger in diesem Segment agieren. Vor dem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren ist die Beratung durch qualifiziertes Fachpersonal daher ggf. dringend anzuraten. Die Veröffentlichungen des FFN enthalten eine Reihe so genannter "Forward Looking Statements". Die enthaltenen Informationen beruhen auf Annahmen, deren Eintreten nicht sichergestellt sind und bei denen mit erheblichen Abweichungen gerechnet werden muss. Die Veröffentlichungen des FFN dürfen weder direkt noch indirekt in die USA, nach Kanada, nach Japan oder an deren Staatsangehörige verteilt werden. Die Veröffentlichungen des FFN dürfen in Großbritannien nur bestimmten Personen im Sinne des Financial Services Act 1986 zugänglich gemacht werden. Personen, die unsere Publikation erhalten, müssen diese und alle anderen Restriktionen beachten und sich hierüber entsprechend informieren. Werden diese Einschränkungen nicht beachtet, kann dies als Verstoß der jeweiligen Ländergesetze der genannten und analog dazu möglicherweise auch nicht genannten Länder gewertet werden. Offenlegung der Interessen: Der FFN betreut börsennotierte Aktiengesellschaften durch spezifische Research-Analysen oder regelmäßiges Coverage. Wir haben unseren Firmensitz in Deutschland, wo wir deutschen Gesetzen und der deutschen Aufsicht unterliegen. Deutsche Behörden können unsere Aktiendepot- und Kontodaten einsehen. Wir suchen nach überdurchschnittlichen Aktienkursentwicklungen ausschließlich auf Basis nüchterner Analyse. Uns ist Kontinuität wichtig: Der Frankfurter Finance Newsletter besteht seit Januar 2001. Gemäß unserer Selbstverpflichtung geht der Herausgeber bei den vorgestellten Werten eine Position erst ein, wenn diese im FFN-Musterdepot Eingang gefunden haben. In diesem zeitlichen Rahmen behält sich der Herausgeber das Recht vor, nach einer Veränderung im Musterdepot die hier besprochene Aktie zu handeln.
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Deutschland Silicon Country der Solarbranche

Jun
09

... Tatsächlich aber nagt die Technologie noch immer an grundlegenden Problemen. Sie ist teuer. Silizium muss in einem Lichtbogenofen bei 3000°C gebacken werden. Die Welt würde wohl auch kaum auf Strom verzichten wollen, wenn es Nacht ist in der Sahara. Die Speicherung der Energie resultiert in noch höheren Kosten. Trotzdem weist die Branche auf Grund staatlicher Förderung ein jährliches Wachstum von 40 bis 50 % aus ...

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Branchenstudie vom 9. Juni 2008 Frankfurter-Finance.de PLUS Autor: Jürgen Felger Deutschland Silicon Country der Solarbranche Restlaufzeit von 15 Milliarden Jahren „Öl ist endlich, aber die Sonne hat eine Restlaufzeit von 15 Milliarden Jahren.“ So formuliert es der Finanzvorstand von Solarworld im Exklusiv-Interview mit Frankfurter-Finance.de. Es hört sich wie das Wahrwerden eines alten Menschheitstraums an, wenn Solaroptimisten von den Zukunfts¬aussichten schwärmen. Schon wenn man drei Prozent der Fläche von Deutschland mit modernen Zellmodulen bestücken würde, könnte man alle Kraftwerke abschalten. Weniger als fünfzehn Prozent der Sahara würden den Energiehunger der ganzen Welt decken können. Tatsächlich aber nagt die Technologie noch immer an grundlegenden Problemen. Sie ist teuer. Silizium muss in einem Lichtbogenofen bei 3000°C gebacken werden. Die Welt würde wohl auch kaum auf Strom verzichten wollen, wenn es Nacht ist in der Sahara. Die Speicherung der Energie resultiert in noch höheren Kosten. Trotzdem weist die Branche auf Grund staatlicher Förderung ein jährliches Wachstum von 40 bis 50 % aus. Wann wird Solarenergie profitabel? Die Tragfähigkeit der Solarbranche ist mit Blick auf ihre ernsthafteren Anfänge in den 80er Jahren heute keine Utopie mehr. Die Frage ist nicht mehr, ob Solarstrom sich auch ohne Subventionen rechnet. Analysten versuchen heute vielmehr herauszufinden, ab welchem Zeitpunkt sich Solar¬strom rech¬nen wird. Die Solar-Module fügen sich chic oder gar futuristisch in Häuserfassaden ein. Sie werden inzwischen auch gegenüber anderen umweltfreundlichen Energiequellen favorisiert. Das Aufrüsten be¬stehender Gebäude mit Solartechnik würde die CO2-Emissionen halbieren, ohne neue Flächen zu versiegeln. Der Anstieg der Lebensmittelpreise schwächt die Stellung der Biogas- und Biospritbranche. Windkraftwerke harmonisieren nicht mit Landschaften und sind aufwändig im Betrieb. Der Solarworld-Finanzvorstand rechnet damit, es 2013 oder 2014 mit 800 Sonnenstunden in Deutschland im Jahr einen profitablen Betrieb geben könnte. Bei Ländern mit mehr Sonnenstunden, könnte es noch viel schneller gehen. Unbegrenzte staatliche Förderung macht Deutschland zum Hauptabnehmer In Deutschland wurden mit großem Abstand weltweit am meisten Solarmodule verkauft und installiert. 2007 kam eine Energieerzeugungskapazität von 1300 Megawatt hinzu. Mit großzügigen Einspeisevergütungen und anderen Förderungen herrscht in Deutschland ein ausgezeichnetes Klima für grüne Investitionen. Als Exportstandort und Technologiemacht soll die Branche noch für Jahre eine gesicherte Grundlage haben, so die Vorstellung deutscher Solarunternehmen. Der leidgeprüfte deutsche Verbraucher gilt trotz Sparsamkeit als Verfechter der grünen Technik. Die Schattenseite dieser Politik? Die Subventionen sind höher als in jedem anderen Land. Eine heute errichtete Solaranlage verursacht durch die garantierte Einspeise¬ver¬gütung auch in 20 Jahren noch Kosten. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschafts¬forschung (RWIJ berechnet gar eine Subventionierung eines einzigen Arbeitsplatzes in Handwerk und Industrie der Solarbranche mit 153.000 Euro, Tendenz mit neu hinzukommenden Solaranlagen signifikant steigend. Im Vergleich: Ein Arbeitsplatz im Steinkohleabbau wird mit 78.000 Euro im Jahr subventioniert. In Deutschland ist die Förderung faktisch nicht gedeckelt. Das fördert heimische Hersteller, zieht aber auch vermehrt ausländische Produzenten an. Im Moment erhalten Hausbesitzer etwa 40 Euro-Cent pro produzierte Kilowattstunde, während sie nachts beim Stromkonzern nur rund die Hälfte davon zahlen, den Marktpreis eben. Derzeit liegt die Degression bei jährlich fünf Prozent. Die aktuelle Erneuerbare-Energien-Gesetz-Novelle (EEG) sieht vor, den Vergütungssatz im Jahr 2009 um neun Prozent, 2010 um sieben und ab 2011 um acht Prozent im Jahr zu senken. Die Novelle beinhaltet außerdem eine einmalige Absenkung der Grund-Vergütung für 2009 von einem Cent pro Kilowattstunde Solarstrom. Verunsicherung gab es bei den Solarwerten mit einem Vorschlag Ende Mai, die Degression sogar auf 30 Prozent im ersten Jahr zu verschärfen, um eine Milliarden-Belastung der Verbraucher zu verhindern. Dieser Vorstoß wurde allerdings schnell wieder kassiert. Sollte das EEG zu ungunsten der Branche verändert werden, hätte dies grundlegende Auswirkungen auf die Solarbranche nicht nur in Deutschland. Sonniges Spanien Während in Deutschland lediglich 800 Stunden im Jahr die Sonne scheint, kann Spanien mit 2000 Sonnenstunden im Jahr aufwarten. An einem Ort wie der iberischen Halbinsel wird sich eine Rentabilität der Fotovoltaik daher am schnellsten einstellen. Spanien ist weltweit der zweitgrößte Absatzmarkt. 2007 wurden dort Solarmodule mit einer Kapazität von insgesamt 475 Megawatt verkauft. Aufbruchstimmung in den USA In den USA wirbt nicht nur der kalifornische Governeur Arnold Schwarzenegger für mehr Rücksicht auf das Klima. Das veraltete Stromnetz, der günstige Dollar und Steuervergünstigungen haben zusammen mit der Verfügbarkeit optimaler Klimazonen eine Aufbruchstimmung erzeugt. Nach jahrelanger Vernachlässigung unter der Bush-Regierung hat die Weltmacht gewaltigen Nach¬hol¬bedarf, der sich in Zukunft vervielfachen wird. Vielleicht wird das geplante Konjunktur¬programm auch in diesem Segment für volle Auftragsbücher sorgen. 2007 kamen 285 Megwatt hinzu. Solarfreundliches Japan bahnt den Weg für China Japan ist das Land, das am stärksten von der Solartechnik Gebrauch macht. Schon über 5% der Energieversorgung deckt sich aus Sonnenenergie und noch immer fließt viel Geld in den Aufbau weiterer Kapazitäten. Geografisch sehr dicht an China, wo bis 2009 mit einem starken Anstieg des Branchenwachstums gerechnet wird, kommt höchstwahrscheinlich zusammen mit Japan in ganz Asien Bewegung in den Markt. Investoren im Ausland sehen Solarbranche positiver als in Deutschland Ein auf große Mengen spezialisiertes Unternehmen ist Suntech Power mit Hauptsitz in China. Suntech ist das Unternehmen, welches neben Sharp die meisten Einheiten verkauft. Im Gegensatz zu den japanischen Herstellern Sharp oder Kyocera spezialisiert sich Suntech Power jedoch allein auf die Solartechnik. 2007 hat das Unternehmen seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die Kapazitätsgrenze ist erreicht und soll vor allem ab der zweiten Hälfte 2008 erweitert werden. Das KGV für 2008 liegt bei 28. Die Erwartung ist damit ähnlich hoch wie z. B. bei Solarworld. Das US-amerikanische Unternehmen First Solar und der norwegische Produzent REC weisen für 2008 ein für unseren Geschmack über die Maßen schmeichelhaftes erwartetes KGV von um die 100 bzw. 50 auf. Die Solarbranche wird in anderen Ländern offensichtlich positiver gesehen als in Deutschland. Vielleicht ist dies ein Zeichen, dass deutsche Investoren zu sehr auf Deutschland und das EEG fokussiert sind. Solarworld und Q-Cells setzen Maßstäbe Die beiden Solar-Schwergewichte in Deutschland Q-Cells und Solarworld rangieren mit ihrem KGV im Mittelfeld und werden mit ihrer Aktienkursentwicklung den Maßstab für die gesamte Branche setzen. Conergy fiel im November 2007 durch Aktiekäufe von Vorstands- und Aufsichtrats¬mit¬glieder auf. Der recht gebeutelte Aktienkurs des Unternehmens hat zuletzt immerhin durch Ãœber¬nahme¬gerüchte profitiert. Bei Conergy wird für 2008 ein negatives Ergebnis erwartet. Die Finanzsituation wird als angespannt beschrieben. Die Phoenix Solar positioniert sich am Ende der Wert¬¬schöpfungskette und weist ein eher attraktives KGV auf. Uns schrecken allerdings Insider¬verkäufe ab. KGV 08e Aktienkurs Aktienanz. Marktkap. ISIN Internet in Mio. in Mio. Conergy negativ 13,52 € 11,7 158 € DE0006040025 conergy.de First Solar 97,3 156,85 € 79,7 12.501 € US3364331070 firstsolar.de Phoenix Solar 19,1 45,52 € 6,1 277 € DE000A0BVU93 phoenixsolar.de Q-Cells 36,4 73,51 € 80,7 5.932 € DE0005558662 qcells.de REC 51,9 17,69 € 494,3 8.744 € NO0010112675 recsolar.com Solar-Fabrik 11,9 10,15 € 11,7 119 € DE0006614712 solar-fabrik.com Solarworld 23,7 32,10 € 111,7 3.586 € DE0005108401 solarworld.de Solon AG 10,3 53,68 € 12,5 673 € DE0007471195 solonag.de Suntech Power 26,1 25,89 € 154,4 3.998 € US86800C1045 suntech-power.com Quellen: Firmen-Web-Sites, onvista.de, yahoo.com Unsere Favoriten sind Solar-Fabrik und Solon Unsere Favoriten innerhalb dieser Peer-Group, siehe Tabelle, sind momentan die Solar-Fabrik AG und die Solon AG. Die Veröffentlichung der Zahlen für 2007 der Solar-Fabrik AG hatte zunächst eine positive Reaktion ausgelöst. Der Aktienkurs hat sich zwischenzeitlich jedoch noch einmal verbilligt. Das Problem allerdings war die Profitabilität, die 2007 noch nicht gegeben war. „In 2008 plant die Gesellschaft jedoch einen signifikanten Ergebnisswing.“ Dies kündigt die Solar-Fabrik AG unter Hinweis auf bereits eingegangene Aufträge an. Für ein KGV von etwa 10 benötigt Solar-Fabrik bei einer firmeneigenen Umsatzprognose für 2008 von € 250 Mio einen Gewinn von lediglich über € 10 Mio. Die Zahlen für das erste Quartal 2008 wurden am 9. Mai veröffentlicht. Aufsichtsratchef und Schokoladenfabrikant Alfred T. Ritter ist größter Aktionär. Er tätigte umfangreiche Insider-Käufe am Markt. Die Solon AG hat es sich zum Ziel gesetzt, die Kapazitäten dieses Jahr auf 500 Megawatt zu verdoppeln. Interessant erscheint uns das Auslandsgeschäft, das rund zwei Drittel des Umsatzes ausmacht. Das Ergebnis nach Steuern lag 2007 bei € 45,5 Mio., der Umsatz bei € 503 Mio. Der Vorstand erklärt: "Wir rechnen bei Konzernumsatz und bereinigtem Ergebnis mit einer Steigerung um jeweils rund 75 Prozent." Dieses Ziel wurde mit den Zahlen zum ersten Quartal 2008 erneut bekräftigt. Für 2008 würde dies ein KGV von deutlich unter 10 bedeuten. Etwas irritiert sind wir lediglich über die Insiderverkäufe des Großaktionärs I-Sol Ventures GmbH.
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Accel Energy AG - Interview

Mai
19

Accel Energy AG (CH0026238243, www.accelenergy.com) ist
ein profitabler Produzent von Schiefer-Asphalt-Binder für den
Straßenbau in China. Das Unternehmen plant die Errichtung
neuer Produktionsanlagen mit zusätzlichem Fremdkapital zur
baldigen Ölgewinnung aus Schiefergestein. Accel Energy hat
kürzlich das Ergebnis für 2007 veröffentlicht. Das
Unternehmen profitiert von steigenden Öpreisen. Chief
Executive Officer Anthony Chirico erläutert die Planungen für

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Vom 19. Mai 2008 Frankfurter-Finance.de INTERVIEW Accel Energy AG Accel Energy AG (CH0026238243, www.accelenergy.com) ist ein profitabler Produzent von Schiefer-Asphalt-Binder für den Straßenbau in China. Das Unternehmen plant die Errichtung neuer Produktionsanlagen mit zusätzlichem Fremdkapital zur baldigen Ölgewinnung aus Schiefergestein. Accel Energy hat kürzlich das Ergebnis für 2007 veröffentlicht. Das Unternehmen profitiert von steigenden Ölpreisen. Chief Executive Officer Anthony Chirico erläutert die Planungen für steigende Umsätze und Gewinne mit den vorhandenen Produktionsanlagen und mit den angestrebten neuen Kapazitäten. Das Interview führte Jürgen Felger für frankfurterfinance.de. Mit Ihrem Umsatz von 2007 haben Sie das Vorjahresniveau bestätigt. In US-Dollar gerechnet erwirtschafteten Sie klar mehr Umsatz als im Vorjahr. Ihr Gewinnwachstum um 60 % auf $ 10,8 Mio. war fantastisch, ebenso in Schweizer Franken oder in Euro. Wie sehen Ihre Voraussagen aus? Ich nehme an, Sie planen ähnliche Umsätze und Gewinne 2008 und 2009. Solange der Ölpreis hoch ist, werden unsere Gewinne entsprechend steigen. Hauptsächlich sind unsere Gewinne gestiegen. Wir erwarten ein kontinuierliches Wachstum von mindestens 10 % jährlich. Idealerweise werden wir Anfang 2009 oder vielleicht Ende 2008 die SAB-Anlage in Betrieb nehmen können (Schiefer-Asphalt-Binder). Die Anlage für den Straßenbau würde den Umsatz steigern, auch mengenmäßig. "Solange der Ölpreis hoch ist, werden unsere Gewinne entsprechend steigen..” Lassen Sie uns Ihre momentane Marktkapitalisierung ausrechnen! Wie viele Aktien sind momentan im Umlauf? 75 Millionen Aktion wurden vom Unternehmen genehmigt. Die einzigen handelbaren Aktien davon sind 8 bis 10 Millionen. Das ist der Streubesitz. Der Investor Vital Energy besitzt ein Block von 25 Millionen Aktien und hat direkt $ 3,3 Millionen in das Unternehmen investiert. Viele Investoren sind aus China? Unser Geschäft befindet sich in China, deshalb haben wir einige große Geschäftspartner, die in Accel investiert haben. Vital Energy ist die Partnerschaft, die in China besteht. Das ist der Grund, warum alles gesperrt ist. Wie viele gesperrte Aktien gibt es? 60 Millionen. Für die Aktionäre und Sie als CEO ist dies vielleicht ein unangenehmes Thema: Ihr Aktienkurs ist auf 0,17 Euro gesunken. Mit der Anzahl an Aktien von 75 Millionen erreichen Sie eine Marktkapitalisierung von gerade einmal 13 Millionen Euro. Wenn wir Ihren Gewinn im Jahr 2007 von 7,5 Millionen Euro (USD 10,8 Millionen oder CHF 12,2 Millionen) betrachten, weisen Sie jetzt ein extrem attraktives Kurs-Gewinn-Verhältnis von 2 auf. Wovor haben Investoren Angst, dass sie diese Investitionsgelegenheit nicht sehen? Ich weiß die Antwort nicht. Ich glaube, die Investitionsgelegenheit ist vorhanden. Alle Firmen unserer Größe im Freiverkehr sehen sich demselben Problem gegenüber, was den Aktienkurs anbelangt. Die Sache ist, wir haben zu viele kleine Investoren. Unser Ziel ist es, das mehr Banken und Institutionen in uns investieren. Dies ist der Grund, warum wir uns bemühen, in den Entry Standard zu gelangen. Mit einer Notierung im Entry Standard und einem Prospekt könnten wir Geld einsammeln und uns bei Institutionen bekannt machen, die ganzen Aktienblöcke erwerben und nicht jeden Tag kaufen oder verkaufen. Gibt es nicht einen großen Unterschied zwischen Accel Energy und anderen kleinen Unternehmen im Rohstoffsektor? Accel Energy weist hohe Gewinne aus! Noch einmal, ich weiß es nicht. Erklären Sie mir den Markt in Frankfurt! Ich habe das Gefühl, dass es am Freiverkehr liegt. Das hat nichts mit Accel Energy zu tun. Sie haben erwähnt, dass Sie das Vertrauen der Investoren mit Entry Standard wieder zurückgewinnen wollen. Vielleicht verletze ich die Gefühle unserer kleinen Investoren: Wir haben den Eindruck, dass Banken und Institutionen erfahrener sind als kleine Investoren und Trader. Wir brauchen Investoren, die die Aktie kaufen und halten. Jegliche Verkäufe schaden dem Unternehmen. Mein Wort an die Investoren, die momentan Aktien halten, ist: Behaltet eure Aktien! Es ist wie beim Ölpreis. Warum geht der Ölpreis nach oben? Weil es eine Ölknappheit oder eine starke Nachfrage gibt. Leute raten uns, in den Entry Standard zu gehen. "Der Gang in den Entry Standard wird nur einige Monate dauern. Ich möchte dies so bald wie möglich bewerkstelligen.” Wie realistisch ist der Schritt in den Entry Standard in naher Zukunft? Wir sprechen zu zwei Gruppen, um einen so genannten Designated Sponsor an der Börse zu erhalten. Wir beenden den Prospekt, der zu 95 % fertig ist. Dann ist es an der Börse, um mit uns etwaige Fragen abzuklären. Wer weiß, wie lange es dauern wird? Einige Leute sagen, es dauert einen Monat, andere sagen es dauert bis zu vier Monate. Es ist also eine Frage von Monaten und nicht von Jahren? Oh ja! Der Gang in den Entry Standard wird nur einige Monate dauern. Ich möchte dies so bald wie möglich bewerkstelligen. In ein paar Jahren wollen wir in den General Standard. Sie haben Informationen über Gewinne vor Steuern veröffentlicht. Können Sie uns einen Hinweis geben, welche Gewinne wir nach Steuern erwarten können? Da wir in China aufgestellt sind, zahlen wir momentan keine Steuern. Das sind unsere Zahlen. Warum zahlen Sie keine Steuern? Wir werden steuerlich gefördert wegen der Branche, in der wir uns bewegen. Wollen Sie Ihren Fokus auf China beibehalten? China bildet unser Hauptfokus. In Jordanien sind wir in einem abschließenden Prozess, aber die dortige Regierung wird vielleicht Jahre benötigen, die förmliche Genehmigung zu erteilen. In China haben wir bereits unsere Genehmigungen. Dort erweitern wir unsere Betriebe nur. Das könnte innerhalb eines Jahres bewerkstelligt werden. Wir sprechen mit zwei Finanzkonzernen, die gerade unsere nachgewiesenen Vermögensgegenstände überprüfen, um unsere Expansionspläne zu verstehen. Einige gute Dinge befinden sich in der Pipeline. Das bezieht sich auf das, was ich ironischerweise als ein Luxusproblem bezeichnen würde: Die Nachfrage ist da. Das einzige Problem ist, diese voll zu befriedigen. Wenn ich es richtig verstehe, können Sie mehr verkaufen als Sie momentan produzieren. Sie wollen über Ihre derzeitige Produktion hinausgehen. Sie werden die SAB-Anlage errichten, die Sie entwickeln könnten, aber Sie wollen darüber hinaus weitere Anlagen für die Ölgewinnung, um wirklich zu wachsen. Korrekt! Für Ihre Expansionspläne reden Sie von mehreren möglichen Quellen. Diese Geldgeber sind große Namen in der Branche, die 100 Millionen US-Dollar und mehr in unsere Projekte investieren können. Das Unternehmen wie Merrill Lynch, KGL und Nova Investment Groups. Was würde passieren, wenn Sie keinen Investor finden würden? Was wäre das Schlimmste, das passieren könnte? Könnten Sie sich weiter selbst finanzieren? Wenn wir keinen Investor finden könnten, würden wir allein über den steigenden Ölpreis wachsen. Mit einer Ölgewinnung jedoch würden unsere Margen dramatisch ansteigen, weil unsere Ausgaben geringer ausfallen würden und wir Öl nicht kaufen müssten. Wir würden uns mit Öl selbst versorgen, raffinieren und es mit einer hohen Marge verkaufen. Und Sie werden die SAB-Anlage Ende 2008 oder Anfang 2009 in Betrieb nehmen? Ist die Finanzierung hierfür bereits gesichert? Diese ist teilweise finanziert. Wir werden die Finanzierung bald abschließen. Diese Anlage ist für das Straßenbauprodukt SAB. Wie viel Geld würden Sie hierfür benötigen? Die SAB-Anlage kostet 10 Mio. Euro. Sie benötigen weitere externe Geldmittel, um das Wachstum zu beschleunigen. Richtig? Das frische Geld verwenden wir für die Expansion, um schneller zu wachsen. Die Straßen werden jetzt gebaut. Je mehr wir jetzt liefern können, desto besser. Vielleicht noch ein unangenehmes Thema, das Ihre ehemalige IR-Firma 3D Capital betrifft und Ihre Web Site, die zeitweise offline war: Haben Sie weiter Verbindungen zu dieser IR-Firma? Wir haben die Verbindung zu 3D Capital letzten Oktober gekappt. Wir haben jetzt eine neue Web Site mit mehr Informationen. Wir arbeiten heute mit einer ganz neuen IR-Firma. In einem TV-Bericht in Deutschland wurde impliziert, dass die ehemalige IR-Firma Aktien von Unternehmen hielt, die die IR-Firma zu betreuen hatte. Wenn dies bei Accel Energy so war, hat es Ihr Unternehmen beeinflusst, dass die ehemalige IR-Firma Aktien von Accel Energy hielt? Unsere ehemalige IR-Firma hat nicht viele Aktien gehalten. Außerdem sind sie gesperrt, nach dem sich unsere Wege trennten.
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K+S hebt ab durch Bio-Treibstoff

Apr
18

Der Umsatz von K+S (WKN 716200, ISIN DE0007162000, www.k-plus-s.com) konnte 2007 um 13,1 % auf 3.344,1 Mio. € erhöht werden. Das Wachstum wurde zu 80 % durch höhere Preise erreicht. Wir schätzen die Möglichkeiten der Ausweitung einer mengenmäßigen Produktion auch weiterhin als gering ein. Trotzdem steht K+S im operativen Geschäft blendend da und ein Ende des Umsatzwachstums auf Grund erhöhter Preise ist nicht abzusehen. Dank Biospritboom und Wohlstandswachstum breiter Schichten in China, Indien und Südamerika ist ...

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Aktienstudie vom 18. April 2008 Frankfurter-Finance.de PLUS, Autor: Jürgen Felger Aktienkurs in € 241,20 Umlaufende Aktien: 41,25 Mio. Marktkap. in Mrd. € 9.950 52-Wochenhoch in € 260,42 52-Wochentief in € 85,17 KGV 2007 negativ KGV 2008e 30 K+S hebt ab durch Bio-Treibstoff Umsatzwachstum fast nur durch erhöhte Preise Der Umsatz von K+S (WKN 716200, ISIN DE0007162000, www.k-plus-s.com) konnte 2007 um 13,1 % auf 3.344,1 Mio. € erhöht werden. Das Wachstum wurde zu 80 % durch höhere Preise erreicht. Wir schätzen die Möglichkeiten der Ausweitung einer mengenmäßigen Produktion auch weiterhin als gering ein. Trotzdem steht K+S im operativen Geschäft blendend da und ein Ende des Umsatzwachstums auf Grund erhöhter Preise ist nicht abzusehen. Dank Biospritboom und Wohlstandswachstum breiter Schichten in China, Indien und Südamerika ist auch ein Ende der hohen Nachfrage nach Kali nicht in Sicht. Die Preise für Weizen, Mais, Reis usw. haben sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Die Düngerpreise profitieren hiervon. Die weltweit erhöhten Nahrungsmittelpreise werden zurzeit auch in den breiten Medien diskutiert. Da die gesamte Kali-Branche in der Vergangenheit versäumt hat, Zusatzkapazitäten aufzubauen, ist zumindest bis 2012 kein Preiseinbruch zu befürchten. Die Vorlaufzeit für ein neues Kali-Bergwerk beträgt typischerweise fünf bis sieben Jahre. Als drittgrößter Kaliproduzent weltweit wird K+S ein entsprechend hohen Marktanteil sichern können, und das auf Grund steigender Preise ganz ohne Anstrengung. in Mio. € 2006/2007 2007 2006 2005 2004 IFRS IFRS IFRS IFRS Umsatz Kali- und Magnesiumprodukte 13,6 % 1.408,0 1.238,9 1.197,2 1.031,2 COMPO 11,8 % 617,4 552,4 541,7 525,1 Fertiva 16,5 % 648,1 556,2 568,3 513,8 Salz 12,2 % 545,1 485,8 398,0 357,8 Entsorgung und Recycling 1,6 % 70,5 69,4 56,0 59,2 Dienstleistungen und Handel 0,0 % 55,0 55,0 54,5 51,5 Ãœberleitung - - - - - K+S Gruppe 13,1 % 3.344,1 2.957,7 2.815,7 2.538,6 Operatives Ergebnis EBIT I / EBIT Kali- und Magnesiumprodukte 12,2 % 177,9 158,6 151,8 71,2 COMPO 9,6 % 32,0 29,2 25,0 23,9 Fertiva 51,5 % 25,3 16,7 14,8 10,1 Salz -29,3 % 47,8 67,6 62,7 56,7 Entsorgung und Recycling -16,7 % 11,5 13,8 8,1 8,1 Dienstleistungen und Handel 9,1 % 27,7 25,4 20,1 22,1 Ãœberleitung - -36,5 -33,3 -31,6 -29,2 K+S Gruppe 2,8 % 285,7 278,0 250,9 162,9 Konzernergebnis -140,8 % -93,3 228,9 174,4 86,8 2007 geprägt durch fatale Devisenpolitik Gemessen am massiven Wertverfall des US-Dollars gegenüber dem Euro sehen wir bei K+S eher wechselkursunabhängige Umsätze. Grund hierfür ist die momentan größtenteils auf Europa ausgerichtete Strategie. Lediglich ein Drittel der Umsätze werden in Ãœbersee erzielt. Dies ist allerdings nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite gab es 2007 massive Verluste durch Währungssicherungsgeschäfte, die von der teuren, sehr teuren Prämisse ausging, dass ein fallender US-Dollar irgendwann auch wieder steigen müsse. Diese Haltung verwandelte 2007 den operativen Gewinn von 285,7 Mio. € in ein Konzernergebnis von 93,3 Mio. €. Die Bandbreitenoptionen wurden daraufhin abgeschafft und nun eine reine Absicherung gegenüber einem fallenden US-Dollar eingeführt, um die Kali- und Salzprodukte bei einem US-Dollar von 1,50 zu verkaufen, auch wenn der Dollar weiter nachgeben sollte. 2008 sollte K+S von dem margenstärkeren Geschäft im außereuropäischen Ausland wieder profitieren können. Sparte Kali überragt 42,1 % des Umsatzes, 1408 Mio. €, wird mit dem Geschäftsfeld Kali- und Magnesiumprodukte erzielt. Dieser Bereich konnte 2007 beim ohnehin anteilsmäßig vergleichsweise hohen Ergebnis überdurchschnittlich zulegen. Das EBIT dort erreicht mit 177,9 Mio. € einen Anteil am Gesamtergebnis von 55,2 %. Wachstumsstark entwickelte sich der Geschäftsbereich fertiva. Dort wurde 2007 16,5 % mehr Umsatz erzielt (648,1 Mio. €). Es ergab sich ein sattes Plus beim EBIT von 51,5 % (25,3 Mio. €). Fertiva hat nach Umsatz mit einem Anteil von 19,4 % die zweitgrößte Bedeutung. Zum EBIT trug dieser Bereich 2007 lediglich 7,9 % bei. Im Bereich COMPO gibt es mit einem Hobbygärtneranteil von vielleicht 40 % einen Schwerpunkt auf Blumenerde und Gartenpflegeprodukten und mit einem professionellen Bereich zu 60 % einen Schwerpunkt auf öffentliche Grünflächen. Compo nimmt bei den Geschäftsfeldern von K+S mit einem Umsatz von 648,1 Mio. € einen ähnlichen Rang wie fertiva ein, kann aber beim EBIT mit einem Anteil von 9,9 % genauso wenig überzeugen, wie fertiva. Im Kernbereich Salz wurden zuletzt magere Früchte geerntet. Besonders das Auftausalz fand durch überdurchschnittlich milde Winter weniger Absatz. Salz weist einen Umsatz-Anteil von 16,3 % auf und einen EBIT-Anteil von 14,8 %. In den Bereich Salz wurde in der jüngsten Vergangenheit viel investiert. Die Eigenkapitalquote von K+S ist mit etwa 30 % so niedrig wie noch nie. Deshalb sieht die Unternehmensführung hier Handlungsbedarf, um Liquidität, Flexibilität und Investitionsfähigkeit wieder herzustellen. Die beiden Bereiche der Entsorgung & Recycling einerseits und Dienstleistungen andererseits sind umsatzmäßig zwar von untergeordneter Bedeutung, tragen aber überproportional zum EBIT bei. Der Bereich Dienstleistungen kommt sogar auf ein EBIT, das ähnlich hoch ist wie die mengenmäßig sehr viel bedeutsameren Sparten Compo und fertiva. Einerseits sehen wir eine weiter anwachsende Diskussion um weltweit steigende Lebensmittelpreise. Dieser Effekt der breiten Masse, den wir Popularisierungseffekt nennen, wirkt bei Börsentiteln unserer Erfahrung nach sehr beflügelnd. Die Diskussion über inflationäre Tendenzen wird auch im Euroraum so schnell nicht enden. Wir denken da insbesondere an Streiks, Lohnerhöhungen und Preiserhöhungen, die wiederum höhere Lohnerforderungen verursachen. Die Popularisierungsdiskussion dürfte wie Bio-Treibstoff auf den Aktienkurs wirken und auch sehr vorteilhaft für einen Aufstieg in den DAX sein. Andererseits sind wir verwundert, dass die für das Ergebnis 2007 fatale Devisenpolitik und das negative Ergebnis dem Aktienkurs keinen Deut geschadet haben. Ganz im Gegenteil, K+S hob sogar in beschleunigter Geschwindigkeit ab und widersetzte sich mühelos dem Abwärtstrend des MDAX im Zuge der Finanzkrise. Um 2008 ein für die Gesamtbranche mittleres bis gutes KGV von 30 zu erhalten, müsste K+S auf gegenwärtigem Kursniveau einen Gewinn von etwa 350 Mio. € erwirtschaften. Das wäre ein Gewinnwachstum gegenüber 2006 von über 50 %. 2007 ergab sich sogar ein negatives KGV. Für 2007 gehen wir von einem einmaligen Währungssicherungseffekt aus. Unserer Ansicht nach ist die Aktie K+S AG etwas zu heiß gelaufen. Insbesondere die mangelnden Möglichkeiten der kurzfristigen Kapazitätserweiterungen stimmen uns nachdenklich. Wir warten ab, bis die Zahlen zum ersten Quartal 2008 veröffentlicht werden.
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Düngermittelhersteller stoßen an Kapazitätsgrenzen

Apr
18

Die Branche hat sich in den vergangenen Jahren von einer
Situation der Ãœberkapazitäten hin zu einer nahezu vollständigen Auslastung der technisch verfügbaren Kapazitäten entwickelt, bestätigt uns Norbert Steiner von der K+S AG im Exklusiv-Interview mit Frankfurter-Finance.de. Die erhöhte Nachfrage nach pflanzlichen Produkten führte dazu, dass sich der Preis für Kali allein im vergangenen Jahr verdoppelt hat. Im Gesamtprozess jedoch des landwirtschaftlichen Anbaus macht die Düngung, je nach Region, lediglich 12 bis 15 % der Kosten aus, so dass ...

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Branchenstudie vom 18. April 2008 Frankfurter-Finance.de PLUS, Autor: Jürgen Felger Düngermittelhersteller stoßen an Kapazitätsgrenzen Begrenzte Anbaufläche Das Angebot der weltweiten Nahrungsmittelproduktion ist in erster Linie eine Funktion, die von zwei Variablen abhängt: Anbaufläche und Ertrag pro Hektar. Jedes Jahr steigt der Bedarf an Nahrung, während fruchtbares Ackerland versiegelt, verseucht, aufgebohrt oder ausgezehrt wird. Dass diese Rechnung aufgeht, ist in erster Linie einem der wichtigsten Kulturgüter der Menschheit zu verdanken - dem Dünger, der den Ertrag pro Hektar steigert und verstärkt eingesetzt wird. In mineralogischer Form passgenau eingesetzt, steigern der Stickstoff, Phosphaten, Kalium, Magnesium und Schwefel die Erträge um ein Vielfaches. Noch bevor die erste Saat ausgefahren wird, muss der Boden mit allerhand Mittelchen geimpft werden, wenn der Bauer effizienzoptimiert arbeiten will. Mit anderen Worten, es profitieren die Düngemittelhersteller, weil sie Zahlungsbereitschaft von Anfang an abschöpfen können. Veränderte Ernährungsgewohnheiten, Bevölkerungswachstum, Bioenergie Die deutlich wachsende Düngernachfrage hat insbesondere drei Faktoren, die mittelfristig weiter ihre Wirkung entfalten werden: 1. Veränderte Ernährungsgewohnheiten durch vermehrten Wohlstand z. B. in China erhöhen die Ansprüche und Lebensgewohnheiten. Unter anderem erhöht sich der der Fleischanteil in der Ernährung. Ein Kilogramm Rindfleisch aber wird mit bis zu acht Kilogramm Futtergetreide erzeugt. 2. Es gibt jedes Jahr rund 80 Millionen mehr Menschen auf der Erde. Die Bevölkerung wächst exponenziell. 3. Mit dem steigenden Ölpreis verteuern sich auch die nachwachsenden Rohstoffe für die Bioenergie-Erzeugung. Einfluss auf Düngernachfrage auch durch gentechnisch veränderte Züchtungen Werden die Träume der Gentechniker in den USA oder Brasilien wahr, werden von Menschenhand geformte Pflanzen auch unter extremen Bedingungen in großem Stil Früchte liefern. Diese Hochleistungspflanzen benötigen jedoch auch mehr Nährstoffe. Denn die im Labor aktivierten Erbanlagen entfalten nur in künstlich aufgepeppten Substraten ihre volle Leistung. In Europa ist man skeptisch und verlässt sich lieber, auf althergebrachte Züchtungen. Mittlerweile weicht jedoch die Front auf. Viele Länder in Osteuropa, aber auch Deutschland planen oder betreiben bereits Versuchsäcker. Ohnehin hat uns die Genrevolution in Form von gentechnisch veränderten Futtermitteln bereits vor Jahren schon überrollt, wenn auch über Rinderzungen und Schweinebäuche. Unter anderem die BASF AG, das Schwesterunternehmen der K+S AG, treibt die Genforschung voran. Kapazitätsengpässe Die Branche hat sich in den vergangenen Jahren von einer Situation der Ãœberkapazitäten hin zu einer nahezu vollständigen Auslastung der technisch verfügbaren Kapazitäten entwickelt, bestätigt uns Norbert Steiner von der K+S AG im Exklusiv-Interview mit Frankfurter-Finance.de. Die erhöhte Nachfrage nach pflanzlichen Produkten führte dazu, dass sich der Preis für Kali allein im vergangenen Jahr verdoppelt hat. Im Gesamtprozess jedoch des landwirtschaftlichen Anbaus macht die Düngung, je nach Region, lediglich 12 bis 15 % der Kosten aus, so dass auch weitere Preissteigerungen der Düngemittel für die Landwirte zu verkraften wären, zumal die Ernten zu immer höheren Preisen verkauft werden können. Die gesamte Branche plagt ein Kapazitätsengpass. Die Vorlaufzeit für neue Abbaustätten beträgt jedoch typischerweise fünf bis sieben Jahre und die Unternehmen haben für den Nachfrageansturm nicht vorgesorgt. Norwegischer Hersteller Yara mit attraktivstem KGV Zu den börsennotierten Firmen im Düngermittelgeschäft gehören Potash Corp. of Saskatchewan, Inc. (POT), MOSAIC COMPANY (THE) und Agrium Inc (AGU), die über das gemeinsame Tochterunternehmen Canpotex verbunden sind. Die jeweilige Marktkapitalisierung dieser nordamerikanischen Unternehmen beträgt $ 60,6 Mrd., $ 59,0 Mrd. bzw. $ 13,5 Mrd. Will man die obigen Unternehmen als Verbund sehen, so liegt die deutsche K+S AG bei der Produktion von Kali- und Magnesiumprodukten hinter Uralkali / Belaruskali / BPC auf dem dritten Rang. Auch bei dem von uns erwarteten KGV liegt K+S bei dem momentanen Aktienkurs nicht an vorderster Stelle. Weiteres börsennotiertes Unternehmen im Bereich Dünger ist die auch in Deutschland notierte norwegische Aktiengesellschaft Yara. Bei Yara erwarten wir, betrachten wir das Wachstum des Unternehmens der vergangenen Jahre, 2008 das mit Abstand beste KGV unter den Düngemittelherstellern. KGV 08e Aktienkurs Aktienanzahl Marktkapital. Web Sites in Mio. in Mio. Yara 12,6 44,90 € 293,0 13.156 € www.yara.com Agrium 26,5 85,50 $ 157,7 13.487 $ www.agrium.com K+S 35,0 241,20 € 41,3 9.950 € www.k-plus-s.com Mosaic 41,3 133,00 $ 443,7 59.005 $ www.mosaicco.com Potash 56,5 192,00 $ 315,6 60.586 $ www.potashcorp.com Uralkali 65,6 10,75 $ 2102,0 22.597 $ www.uralkali.com Quellen: Firmen-Web-Sites, finance.yahoo.com
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