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Frischer Wind bei K+S

Apr
18

Am 1. Juli 2007 übernahm Norbert Steiner den Vorstandsvorsitz der K+S Aktiengesellschaft. In seiner Verantwortung liegen der Geschäftsbereich Salz, die Bereiche Finanzen, Unternehmens¬entwicklung und Controlling, Recht, Versicherungen, Compliance, Steuern, Revision, Investor Relations sowie Kommunikation. Steiner hat mit dem Antritt als Vorstandsvorsitzender unter anderem die Devisenpolitik seines Vorgängers geerbt. Nicht selten haben wir erlebt, dass der Nachfolger in seinem ersten Jahr ...

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Steiner, Norbert, K+S AG
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Norbert Steiner, K+S AG, Rechtsexperte
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Managerporträt vom 18. April 2008 Frankfurter-Finance.de PLUS, Autor: Jürgen Felger Frischer Wind bei K+S Neues Ausgangsniveau geschaffen Am 1. Juli 2007 übernahm Norbert Steiner den Vorstandsvorsitz der K+S Aktiengesellschaft. In seiner Verantwortung liegen der Geschäftsbereich Salz, die Bereiche Finanzen, Unternehmens¬entwicklung und Controlling, Recht, Versicherungen, Compliance, Steuern, Revision, Investor Relations sowie Kommunikation. Steiner hat mit dem Antritt als Vorstandsvorsitzender unter anderem die Devisenpolitik seines Vorgängers geerbt. Nicht selten haben wir erlebt, dass der Nachfolger in seinem ersten Jahr erst einmal „aufräumt“ und vermeintliche oder tatsächliche Altlasten zu Beginn seiner neuen Position in die Bilanzen schreibt. Ausgehend von dem negativen Ergebnis 2007 hat Steiner wohl ausreichend Platz geschaffen, um die nächsten Jahre hauptsächlich positive Nachrichten vermelden zu können. 359 Millionen Dollar gab K+S 2007 aus, um neue Sicherungsgeschäfte für die Jahre 2008 bis 2010 abzuschließen sowie die für den Zeitraum erworbenen Devisenoptionen dem schwächeren Dollarkurs anzu¬passen. Rechtsexperte Norbert Steiner Norbert Steiner war seit Mai 2000 im Vorstand und ab Januar Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der K+S AG. Der Rechtsexperte begann seine Karriere beim Oberlandesgericht Karlsruhe. 1983 wechselte Steiner in die Zentralabteilung Zölle und Verbrauchssteuern der BASF AG. 1993 wechselte er zur verwandten K+S AG, um die Bereiche Recht, Steuern und Versicherungen zu leiten. Als Vorstandsvorsitzender behält Steiner die Ressortverantwortung für den Geschäftsbereich Salz sowie für die Bereiche Finanzen, Recht, Steuern und Revision. Zu seinen neuen Aufgaben gehören die Bereiche Unternehmensentwicklung, Controlling, Investor Relations bzw. Kommunikation. Keiner, der die Konfronation scheut Wir haben den Eindruck, dass der neue Vorstandsvorsitzende eine andere Gangart als sein Vorgänger einschlägt. Die Diskussion um Salzeinleitungen in die Werra z. B. ist erst kürzlich wieder aufgeflammt. Steiner scheut die Konfrontation nicht und ist unserer Ansicht nach damit erfolgreich. Denn gleichzeitig geht er auf sein Gegenüber ein und hört sich die andere Argumentation an. Im Interview mit Frankfurter-Finance.de erläutert Steiner: „Ich versuche diese Interessen aufzunehmen, in einen Dialog zu treten und zu einem Ausgleich zu kommen.“ Dabei wird er seine persönliche Erfolgsbilanz fest im Blick behalten. Wir denken, dass sich dies in einigen Jahren auch für die Anleger von K+S auszahlen wird.
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Solarworld - Interview

Apr
08

Finanzvorstand Philipp Koecke erläutert, wie es mit dem Wachstum bei der SolarWorld AG (DE0005108401, www.solarworld.de) weitergeht. 2007 waren Gewinn- und Umsatzwachstum wieder zweistellig. Wann wird sich die Photovoltaikindustrie von den staatlichen Förderinstrumenten emanzipieren? Das Interview führten Jürgen Felger und Joachim Görbert für Frankfurter-Finance.de.

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Solarworld - Philipp Koecke
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Solarworld, EEG, Solarbranche, Grid Parity, Ölpreis, Photovoltaik, Fotovoltaik
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Vom 8. April 2008 Frankfurter-Finance.de EXKLUSIV-INTERVIEW SolarWorld AG Der Finanzvorstand Philipp Koecke erläutert, wie es mit dem Wachstum bei der SolarWorld AG (DE0005108401, www.solarworld.de) weitergeht. 2007 waren Gewinn- und Umsatzwachstum wieder zweistellig. Wann wird sich die Photovoltaikindustrie von den staatlichen Förderinstrumenten emanzipieren? Das Interview führten Jürgen Felger und Joachim Görbert für Frankfurter-Finance.de. BRANCHE Inwieweit sind die Verfahren zur Effizienzsteigerung optimierbar, also wo ist da das Limit? Die Effizienzsteigerung der Zelle trägt darüber hinaus dazu bei, die Flächenproportionalität deutlich zu steigern. Wir sind im Moment bei einer Effizienz von 17 % und wir sehen 20% als durchaus erreichbar an. In drei bis vier Jahren sind vielleicht sogar 21 oder 22 % greifbar. Durch Skaleneffekte führt dies irgendwann zur Grid Parity. Wie definieren Sie den Begriff Grid Parity? Die Investition in das Solarmodul muss die gleiche Größenordnung haben wie der herkömmliche Endkunden-Strompreis von momentan ca. 0,20 Euro. Dabei geht es dann nicht um die Einspeisevergütung, sondern um wirklich knallharten Wettbewerb, bei dem wir uns mit Unternehmen wie EON, RWE oder Vattenfall messen müssen. Wie sieht die Zukunft nach einem möglichen Ende der Einspeisevergütung für Solarstrom in Deutschland aus, die bei um die 0,50 Euro pro Kilowattstunde startete? Im Moment sind wir in Deutschland bei etwa 40 Euro-Cent. Deutschland hat relativ wenig Sonnenstunden im Vergleich zu vielen südländischen Bereichen in Europa, aber auch Kalifornien zum Beispiel. Wenn diese Vergütung morgen aufhören würde, müsste man sich mit der Grid Parity messen. Der Strompreis für Privatkunden ist in etwa die Messlatte, die die Photovoltaik-Branche mit dem Photovoltaikmodul auf dem Hausdach möglichst schnell erreichen will. Wir sind nicht sehr weit davon entfernt. Die langfristige Perspektive für die Menschheit ist der Solarstrom. Wie sehr hat der steigende Ölpreis Auswirkungen auf Ihr Geschäft, wenn Sie Einspeisevergütungen erhalten, mit denen Sie auf der sicheren Seite sind? Der Ölpreis hat momentan indirekte Auswirkungen auf uns. An der Börse wird dieses Thema natürlich gespielt. Durch den Innovationszyklus reduzieren sich die Kosten der Solarstrom-erzeugung erfahrungsgemäß um 5 bis 7 % pro Jahr. Ich sehe nicht, dass es da eine Verlangsamung geben würde. Dass heißt, durch Lerneffekte und Skaleneffekte werden wir auch in den nächsten Jahren wohl wieder um die 5 Prozent aggregieren. Mit einer Prognose über die Entwicklung des volatilen Ölpreises möchte ich mich allerdings nicht aus dem Fenster lehnen. In der Tendenz wissen wir alle: Das Öl ist endlich, aber die Sonne hat eine Restlaufzeit von 15 Milliarden Jahren. Wann werden Sie die Grid Parity erreichen? In vielen südländischen Ländern ergibt sich ein höheres Sonnenaufkommen als in Deutschland. Die Grid Parity erreichen wir in Spanien oder Kalifornien mit 2000 Sonnenstunden eher als in Deutschland mit nur 800 Sonnenstunden im Jahr. Hier sehen Sie die regionalen Unterschiede. Viele Stimmen am Markt sagen, wir sind schon knapp dran. Das ist auch, was mir mein Gefühl sagt. Wenn wir die Grid Parity in Deutschland erreichen, haben wir es weltweit geschafft. Und das kann ich mir für das Jahr 2013 oder 2014 durchaus vorstellen. Wir sprechen also über eine absehbare Zeit von fünf bis sechs Jahren. Denken Sie an unsere Innovationsgeschwindigkeit der letzten 10 Jahre. Auch unsere Jahresabschlüsse geben uns Recht. UNTERNEHMEN Sie haben für das Jahr 2007 kürzlich Geschäftszahlen veröffentlicht. Bisher lagen Gewinn- und Umsatzwachstum bei über 30 %. Wie schätzen Sie Ihr Firmenwachstum langfristig ein? Unsere Aktionäre haben in den letzten Jahren ansehnliche Wachstumszahlen erlebt. SolarWorld wird weiterhin organisch wachsen und alles daran setzen, mit einer ähnlichen Quote wie der Markt zu wachsen. Wenn man von einem Durchschnitt der letzten Jahre von 30 % Wachstum ausgeht, dann muss man auch sagen, das absolute Ausgangsvolumen war natürlich deutlich kleiner als es heute ist. Insofern sind ähnlich hohe prozentuale Zuwächse in z. B. zwei Jahren viel höher zu bewerten. Irgendwann werden diese Prozentzahlen auch einmal nach unten gehen. Sie wissen selbst, was Sie davon halten können, wenn Ihnen jemand ein dauerhaftes jährliches Wachstum von 30 % verspricht. Wir wollen in unserer Kommunikation klarstellen, dass auch die Solarbranche irgendwann in ein ganz normales Wachstum übergehen wird, das jedoch immer noch höher liegen wird als in anderen Branchen. Sie haben vorhin das Ausland erwähnt. Wie hoch ist Ihr Exportanteil? Und wollen Sie diesen eventuell erhöhen? Den Exportanteil müssen wir erhöhen, denn die Märkte der Zukunft liegen außer im schönen Deutschland auch in Amerika, Asien und Südeuropa. Italien, Griechenland, die Türkei oder Südkorea sind prosperierende Märkte für die Photovoltaik. Jetzt hat auch Australien ein neues Einspeisgesetz in Kraft gesetzt. Dort liegen die Märkte der Zukunft, in die auch wir massiv investieren. Allein auf Grund dieser Entwicklungen wird der Auslandsanteil steigen. Werden Sie insbesondere in solchen Ländern mit hoher Anzahl an Sonnenstunden expandieren? Märkte, in denen es eine hohe Sonnenstundenzahl gibt, sind natürlich per se attraktiv. Solche Länder werden wir natürlich auch bedienen. Dass es sich hier um Zukunftsmärkte handelt, liegt auf der Hand. Aber trotzdem wollen wir auch einen Markt wie Deutschland nicht unterschätzen. In Bayern haben wir immerhin 1000 Sonnenstunden, im Allgäu 1200. 800 ist ungefähr deutscher Durchschnitt. In Nordschweden z. B. gibt es 50 % des Jahres keine Sonne und dort wird es schwierig. Aber alle anderen Länder dieser Welt darf man nicht unterschätzen. Sie haben ja Produktionsstandorte hauptsächlich in Deutschland... Am Standort USA haben wir dazugekauft. Den bauen wir jetzt massiv aus, um zwei unterschiedliche Währungsräume zu nutzen. Aus den USA heraus können wir wesentlich einfacher Asien über den Pazifik und die Westküste beliefern. Mit unserer Aktivität in Korea bauen wir eine Produktion auch auf dem asiatischen Markt auf. Wir wollen zudem in Asien Produktionsstandorte für einen leichteren Zugang zu den dortigen Märkten aufbauen. Gerade im globalen Wettbewerb sind Alleinstellungsmerkmale sehr wichtig. Bei SolarWorld betont man, dass man vertikal voll integriert ist, also vom Silizium über den Wafer - zur Zelle - hin zum Modul und dem schlüsselfertigen System. Wie sehr wirkt sich Ihre vertikale Integration im Wettbewerb aus? Unsere klare Strategie ist, sehr stark im Siliziumwafer zu sein. Damit können wir im Moment am Markt dominieren und langfristige Verträge abschließen. Wir stabilisieren unsere Position und sichern uns dadurch unser Kerngeschäft langfristig ab. Auf der anderen Seite spüren wir auch, dass wir auch im Handelsgeschäft sehr gut positioniert sein müssen. Der Endkunde, der Installateur, der Großhändler, ein potenzieller Investor für eine Freiflächenanlage - sie alle vertrauen auf eine Marke, auf einen Namen im Markt. SolarWorld ist transparent, börsennotiert, im TecDAX Nummer Eins. SolarWorld ist eine Erfolgsgeschichte Made in Germany. In den USA verkaufen wir ein Premium-Produkt. Wir erzielen Skaleneffekte, die wir bis zum Modul durchgeben können. Damit sichern wir uns auch gegenüber einem zukünftigen Preisdruck ab. Einschränkend möchte ich hinzufügen, dass es auch viele chinesische Hersteller gibt, die sich auf Module konzentrieren. Dort können wir das ein oder andere Produkt zukaufen. Die Integration sorgt für mehr Spielraum. Flexibilität ist das Stichwort. Die bringt Sicherheit und Ruhe in den Konzern. Wir können flexibel in die eine oder andere Richtung gehen. Wir kennen unsere Kunden. Bei uns ist es nicht die Vision, auf die jetzt der eine oder andere IPO-Kandidat aus China baut. Jetzt müssen wir Substanz zeigen und nachhaltige Erträge erwirtschaften, denn die Märkte sind sehr unruhig - dass muss ich Ihnen ja nicht erzählen. Silizium ist Ihr wichtigster Rohstoff. Im letzten Jahr gab es einen Engpass mit der Lieferung. Jetzt haben sie langfristige Lieferverträge. Wie wichtig ist der Siliziumpreis für Sie heute? Das knappe Gut Silizium ist der Rohstoff für die komplette Branche. Vor fünf Jahren war Silizium am Markt besser verfügbar und wird in fünf Jahren wieder besser verfügbar sein. Die weltweit großen Silizium-Hersteller kündigen massive Kapazitätserweiterungen an. Wir erwarten beim Einkauf eine Degression genauso, wie wir für unsere Kunden innerhalb der nächsten zehn Jahre Skaleneffekte erwarten. Wir haben mit einer EBIT-Quote von 27 % bewiesen, dass wir auch bei hohen Preisen profitabel produzieren können. Heute haben wir langfristige Lieferverträge mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren auf auskömmlichem Niveau. Im November 2007 ist Ihr Aktienkurs nach einer jahrelangen und atemberaubenden Kursrallye etwas abgeflacht, aber erstarkt jetzt gerade wieder. Welche Erklärung haben sie für diese Kursbewegungen? Da müsste ich die Credit Suisse, die UBS und andere große Banken fragen, was denn da los ist. Für mich ist das alles nicht mehr rational zu erklären, wenn ich mir deren Risikopolitik betrachte. Das hat den Markt wohl komplett irritiert. In solch turbulenten Zeiten werden gerade die Unternehmen aus dem Portfolio fliegen, mit dem man zuvor viel Geld verdient hat. Nicht jeder ist in der Solarbranche so gut aufgestellt wie wir. Wir sind stolz auf unsere Zahlen für das Jahr 2007. Wir liegen deutlich über jeder Analystenschätzung. Wo hat sich fundamental etwas verändert? Wir sehen derzeit eine temporäre Bewegung. Wenn die Märkte sich beruhigen, wird auch SolarWorld wieder massiv gefragt sein. SolarWorld ist ein Substanzwert. Meine private Meinung ist, dies ist ein absolutes Kaufniveau. Ich verweise auf die Perspektive der nächsten Jahre. Die Energienachfrage steigt immer mehr. MANAGEMENT Sie haben ja jetzt ein großes Unternehmen mit einem vielschichtigen Projektportfolio. Wie stellen Sie die Kommunikation her, beziehungsweise wie viel Freiheit geben sie den Führungskräften in den einzelnen Geschäftseinheiten, damit die Vernetzung funktioniert? Die Organisation von SolarWorld muss sich natürlich mitentwickeln. Wir waren insgesamt 300 Mitarbeiter. Jetzt sind wir 2000. Das dynamische Wachstum von SolarWorld lässt sich nicht nur am Umsatzwachstum ablesen, sondern auch an der steigenden Zahl von Mitarbeitern. Hierfür haben wir Strukturen in der mittleren Managementebene geschaffen und Strukturen in den Tochtergesellschaften aufgebaut. Wir setzen auf eine vertrauensvolle Basis der Zusammenarbeit, damit die Geschäftsführer bzw. die Vorstände der Tochtergesellschaften in ihrer Entscheidungsmacht das Beste für den Konzern tun. Wir sind mitten unter den 100 besten Arbeitgebern in Deutschland. Wir erhielten Auszeichnungen für die beste Kapitalmarktkommunikation und als bestes nachhaltigkeitsintegriertes Unternehmen. Wir fühlen uns bestätigt. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter auch finanziell? Wir haben auch variable Komponenten in der Vergütung, dass heißt die Mitarbeiter partizipieren am Unternehmenserfolg. Das geht bis hin zum Mitarbeiter am Fließband. Das sind für einen solchen Mitarbeiter bis zu 7000 Euro, die man als Bonus bei der SolarWorld verdienen kann. Wir sind auch hier ein Vorreiterunternehmen. Ein Mitarbeiterbeteiligungsmodell, wie es jetzt überall gefordert wird, haben wir schon seit mehreren Jahren etabliert. Das zieht sich durch bis hin zu den Führungskräften. SolarWorld beteiligt sich an gemeinnützigen Aktivitäten. Wie wichtig sind solche Auftritte für Sie? Ich fasse diese Aktivitäten unter dem Begriff Nachhaltigkeit und Ethik zusammen. Das wird für jeden Konzern immer wichtiger. Dies sehen auch unsere Investoren positiv. Wir unterstützen auch Projekte mit sozialen Komponenten, wie "Solar2World", oder auch mit unserer Aktivität zur Fußballweltmeisterschaft. Wir kombinieren für ein Public Viewing einen Flachbildschirm mit einer Solaranlage. Natürlich sind Profite für uns wichtig. Aber bei solchen Projekten schauen wir nicht auf den vollständig bezifferbaren Vorteil in Euro. SolarWorld ist doch eher kapitalintensiv aufgebaut und besitzt automatisierte Anlagen. Wir gehen in die Vollautomatisierung und haben einen Lohnkostenanteil von knapp über 10 %, mit den neuen Aktivitäten bei 12 %. Unser Ziel ist, deutlich unter 10 % zu kommen. Wir können gegen die asiatischen Unternehmen, vor allem aus China, nur gewinnen, wenn wir den Lohnkostenanteil im Griff haben. Wir beschäftigen derzeit 2000 Mitarbeiter weltweit. Uns ist ein sorgfältiges Recruiting wichtig.
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Klöckner & Co AG - Interview

Apr
04

Der im M-DAX notierte Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co AG (DE000KC01000, www.kloeckner.de) konnte zuletzt durch erhöhte Umsatzzahlen überzeugen. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Ludwig erläutert die Akquisitionsstrategie und wie sich die schwankenden Rohstoffpreise im jeweiligen Jahresergebnis niederschlagen. Das Interview führten Jürgen Felger und Joachim Görbert für Frankfurter-Finance.de.

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Klöckner & Co AG - Dr. Thomas Ludwig
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Klöckner & Co AG, Stahlhandel, Interview, MDAX, M-DAX, ThyssenKrupp, Nickel, Edelstahl
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Vom 4. April 2008 Frankfurter-Finance.de EXKLUSIV-INTERVIEW Klöckner & Co AG Der im M-DAX notierte Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co AG (DE000KC01000, www.kloeckner.de) konnte zuletzt durch erhöhte Umsatzzahlen überzeugen. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Ludwig erläutert die Akquisitionsstrategie und wie sich die schwankenden Rohstoffpreise im jeweiligen Jahresergebnis niederschlagen. Das Interview führten Jürgen Felger und Joachim Görbert für Frankfurter-Finance.de. BRANCHE Wie sehen Sie die momentane Entwicklung der Stahlpreise? Weltweit haben wir Anfang dieses Jahres eine feste Nachfrage erlebt. Dies war die Basis für deutliche Preissteigerungen. Die Preiserhöhungen von Eisenerz, Kokskohle, Legierungselemente, Frachten und Energie haben entsprechende Auswirkungen auf die Stahlpreise. Zum zweiten Quartal werden diese Entwicklungen vor allem bei Flachstahl in Europa zu einem zusätzlichen Preisschub fähren. Die Preise werden mittelfristig auf hohem Niveau bleiben, auch wenn es kurzfristige Schwankungen auf Grund von Angebots- und Nachfrageveränderungen geben kann. Wie sehr spielt China dabei eine Rolle? Das Reich der Mitte ist ein großer Konsument von Stahl, aber auch größter Stahlproduzent. Es gibt Stimmen, die sogar von Preisdumping Chinas sprechen. China ist der größte Stahlproduzent weltweit. Die Situation auf dem Weltstahlmarkt wird wesentlich von Chin a bestimmt. Das sprunghafte Wachstum dort ist nicht nur prozentual beeindruckend, sondern ist auch absolut von Bedeutung. Um die Dimension klar zu machen: Das Wachstum in China geht jedes Jahr mit einem erhöhten Stahlverbrauch einher, der so groß ist, wie die Gesamtnachfrage in Deutschland. China wurde 2006 zum ersten Mal zum Nettoexporteur von Stahl. Ich denke nicht, dass dies zu einer Störung der Märkte geführt hat. Die Chinesen sind im Exportgeschäft hier in Europa z.Zt. nicht präsent. Die Stahlpreise sind in China selbst deutlich gestiegen. Die Anti-Dumping-Maßnahme der EU war vielleicht eine etwas überzogene Reaktion auf eine Momentaufnahme des Marktes im letzten Jahr. Wie sehr ist Ihre Branche vom Nordamerikageschäft, insbesondere vom Hausbau, abhängig? Klöckner & Co AG ist nicht vom Housing Sector abhängig. Unser Geschäft in den USA verlief im letzten Jahr schwächer, aber insgesamt gut. In diesem Jahr sehen wir eine erfreuliche Entwicklung. Die Lieferungen in diesen Bereich sind für uns marginal gering. Wenn Sie den generellen Stahlmarkt ansprechen, so sehen wir einen gewissen Einfluss. Der Stahlverbrauch wird viel mehr beeinflusst von Infrastrukturbauten und Commercials, also dem Gewerbebau. Wir liefern in den USA Stahl hauptsächlich an Infrastrukturprojekte oder den Maschinen- und Anlagebau und sehen daher für Klöckner & Co Nordamerika eine stabile Entwicklung. Wie sehr ist Ihr Geschäft saisonalen Schwankungen unterworfen? Wir haben zwar Zyklen bei den Preisen und der Nachfrage auf Grund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, aber die Saisonalität über das Jahr hinweg ist bei uns eigentlich kaum vorhanden. Im Baubereich sind wir ein wenig vom Wetter abhängig, wenn z. B. im Januar oder Februar die Schweiz im Schnee abtaucht. Der Umsatz im ersten Halbjahr ist vielleicht um ein bis zwei Prozent höher als im zweiten. Ihr Hauptgeschäft sind bekanntermaßen die Lagerung, die Distribution und andere Serviceleistungen wie das Zuschneiden. Da logistische Aufgaben einen Großteil Ihres Geschäfts ausmachen, sind da nicht Öl- und Benzinpreise für Ihr Geschäft von Bedeutung? Richtig, wir sind in gewisser Weise auch ein Logistikunternehmen. Distribution ist in der Wertschöpfungskette zum Teil Logistik. Dies betrifft sowohl die ankommenden Materialien der Lagerhäuser als auch ausgehende Materialien zum Kunden. Da die Waren mit dem Lkw zum Kunden gebracht werden, sind steigende Energiekosten natürlich ein Faktor. Dies betrifft jedoch die komplette Branche. Wir reagieren darauf, indem wir zum Beispiel Zuschläge in den Preislisten eingeführt haben, die diese Kostensteigerungen reflektieren, ebenso die Lkw-Maut. UNTERNEHMEN Die Transportkosten führen Sie gesondert auf. Damit schaffen wir gegenüber dem Kunden eine gewisse Transparenz. Er sieht, dass wir in diesem Bereich die Kosten nur weitergeben. Ein Dauerthema bei uns sind Effizienzsteigerungen, z. B. durch Veränderung der Anzahl und der Lage unserer Standorte oder durch eine verbesserte Tourenplanung. Auch ein verstärkter Einsatz von Aluminium bei den Lkw-Anhängern kann helfen, Kosten einzusparen. Weltweit haben wir hier noch eine Reihe von Projekten zur Effizienzsteigerung in der Umsetzung. Wie sieht die Preistoleranz bei Ihren Kunden aus? Wie setzen Sie Ihre Preise durch? Wir sind ein Distributionsunternehmen, das Preise an die Kunden weitergibt. Für unsere Marge ist dies auch absolut notwendig. Dies verstehen unsere Kunden auch sehr gut, glaube ich. Es ist durch die Presse und Branchenveranstaltungen eine gewisse Preistransparenz am Markt gegeben. Ein viel wesentlicherer Aspekt ist jedoch ein anderer: Wir versorgen kleine und mittlere Verbraucher. Die durchschnittliche Rechnungshöhe liegt bei unter 2000 Euro. Wir haben viele Rechnungen von 300, 400 oder 500 Euro. Daraus können Sie schließen, dass die Preissensitivität in Bezug auf den einzelnen Bestellvorgang gering ist. Zudem haben auch unsere Kunden in vielen Fällen die Möglichkeit, die Preise weiterzugeben. Für unsere Kunden sind andere Dinge wie Service, Lieferpünktlichkeit, Schnelligkeit etc. ebenso wichtige Kriterien. Wie sehr beeinflussen die Metallpreise Ihr Ergebnis? Unser Ergebnis wird dadurch beeinflusst, dass wir das Material im Lager haben und sich Wertsteigerungen oder Wertminderungen in den Büchern ergeben, je nach tagesaktuellen Preisen. Wenn wir abverkaufen, realisieren wir dann diese Wertveränderungen. In dem jeweiligen Quartal können solche Schwankungen richtig Geld kosten bzw. deutliche positive Auswirkungen haben. Ãœber den Preiszyklus gibt es keinen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis. Der Markt denkt nur von Quartal zu Quartal. Wir versuchen unsere Bestände gering zu halten. Dem entgegen steht die Notwendigkeit, unsere Kunden kurzfristig versorgen zu können. Darin sehen wir unsere Aufgabe. Wie sehr setzen Sie sich den Preisschwankungen von Stahl und Nickel aus? Wie handhaben Sie das Thema Hedging? Außerhalb des rostfreien Edelstahls, bei dem die Nickelkomponente eine Rolle spielt, also für Kohlenstoffstahl, gibt es de facto heute keine Hedging-Möglichkeiten, obwohl Stahl der mit Abstand wichtigste Werkstoff der Welt ist. Stahl wird nicht an den Warenterminmärkten notiert. Wir haben die Zielsetzung, die Umschlagsgeschwindigkeit zu steigern. Das stößt natürlich an gewisse Grenzen. Was die Nickelkomponente im Bereich Rostfrei angeht, könnte man versuchen zu hedgen. Wir tun dies jedoch nicht. Wir haben die Hedging-Möglichkeiten in einer Studie geprüft. Der Aufwand, den wir für ein passgenaues Hedging betreiben müssten, wäre einfach zu hoch. Wir wollen ja nicht neue Risiken eingehen. Wir müssten mit beträchtlichem Aufwand weltweit täglich die Positionen zusammenrechnen. Wie setzt sich Ihr Umsatz nach Sparten zusammen? Edelstahl, Röhrenstahl oder Stahlträger haben unterschiedliche Einsatzbereiche. Wie hoch ist der jeweilige Umsatz aus den verschiedenen Branchen? In der Bauindustrie, insbesondere im Gewerbebau und sonstigem Hoch- und Tiefbau, erzielen wir 40 % des Umsatzes. Der Maschinen- und Anlagenbau inklusive des Stahlbaus macht 20 bis 25 % des Umsatzes aus. Bei der Automobilindustrie liegen wir bei vielleicht 6 % des Umsatzes. Der Rest wird durch verschiedenste Abnehmer erzeugt. Stahl wird in so vielen Bereichen eingesetzt. Sie brauchen sich nur einmal umsehen. Diese große Anzahl verschiedenster Abnehmer ergibt für uns eine stabile Abnahmemenge. Es gibt keinen Kunden, der bei uns mehr als ein Prozent Umsatz ausmacht. Wir haben über 200.000 Kunden und 250 Niederlassungen. Was tun Sie auf der Kostenseite und für die Optimierung von Prozessen und der Logistik? Innerhalb unseres Performance-Programms STAR versuchen wir, unsere Prozesse zu optimieren. Dazu gehören Anarbeitung, Servicemodelle, Energieverbrauch usw. Wir arbeiten momentan an systematischen Modellen zur Messung der Kundenprofitabilität. Wie passt der Verkauf der Firma Namasco Canada in Ihre Akquisitionsstrategie? Wäre eine Expansion in vor- oder nachgelagerte Branchen denkbar? Der Verkauf von Namasco Canada ist eine reine Portfoliomaßnahme. Namasco operiert in Kanada und beliefert die Automobilindustrie, insbesondere GM, Ford, Chrysler. Auf Grund des Wechselkursverhältnisses des US-Dollar auch gegenüber dem kanadischen Dollar, sehen wir auch im Maschinen- und Anlagenbau eine zurückgehende Nachfrage. Den Verkaufsprozess werden wir im zweiten Quartal abschließen. Akquisitionen sind ein zentraler Bestandteil unserer Strategie. Die Branche ist einfach zu fragmentiert. Es ist allerdings nicht unsere Politik, unsere Wertschöpfungskette im Rahmen dieser Akquisitionen zu verschieben oder zu erweitern. Eingliederungen müssen zu unserem Umfang der Wertschöpfung passen. Unser Rohertrag macht 20 % unseres Umsatzes aus. Alles spricht von Asien und insbesondere von China. Warum sind Sie dort nicht sonderlich aktiv? Unser Büro in Peking beschäftigt sich mit dem Bezug von Stahl. China ist in der Tat ein stark wachsender Markt. Wir suchen noch den richtigen Einstieg in die Märkte der BRIC-Staaten mit Brasilien, Russland, Indien und China. Diese Märkte sind ständig in Bewegung. Noch entscheidender ist, dass es sich um unreife Märkte handelt, bei denen die Optimierung der Logistikkette noch nicht diese starke Rolle spielt. Die Arbeitsteilung ist dort noch nicht so weit fortgeschritten. Betonstahl wird dort z. B. auf der Baustelle gesägt und gebogen. Unsere Dienstleistungen sind in den Märkten der BRIC-Staaten noch nicht alle verständlich. Wir haben den Eindruck, wir versäumen noch nichts. MANAGEMENT Sie erwähnten das Performance-Programm STAR. Wie schaffen Sie es, diese Zielsetzungen zu implementieren und die Mitarbeiter zu motivieren? Wir haben das Programm STAR Mitte 2005 gestartet. Wir haben mittlerweile über 200 Projekte in der Umsetzung in der Organisation und können die Projekte weltweit internetbasiert verfolgen. Wir haben monatliche Sitzungen mit den Landesgesellschaften. Wie souverän agieren von Klöckner akquirierte Unternehmen? Die Integration eines zugekauften Unternehmens verläuft ziemlich reibungslos. Das dauert vielleicht 6 bis 12 Monate. Zum Beispiel ist es für uns wichtig, dass wir auf einem einheitlichen IT-System arbeiten. Es werden gewisse administrative Funktionen integriert. Es werden Einkaufsfunktionen integriert, um sicherzustellen, dass die besten Konditionen auch dem zugekauften Unternehmen zugute kommen. In der Regel behalten wir die Verkaufsorganisationen bei, weil wir ein extrem lokales Geschäft haben. Wir haben auch keinen großen Ehrgeiz Unternehmensnamen zu ändern. Wir benutzen Klöckner & Co Multi Metal Distribution als Marke der Muttergesellschaft, aber nicht als kommerziellen Namen im Geschäft selbst. Sie arbeiten mit Unterbrechung seit 30 Jahren bei Klöckner und waren zeitweise bei ThyssenKrupp. Ich habe bei den Klöckner Werken 1977 angefangen, als er noch ganz anders strukturiert war. Damals produzierte Klöckner mit der Hütte in Bremen auch selbst Stahl. Von dort kam ich 1985 ins Handelshaus und habe verschiedene Divisionen geleitet: Rohstoffe, Aluminium, Recycling, Umwelttechnik. 1995 kam ich in den Vorstand zu Thyssen Handelsunion, dem Handelsbereich des späteren Unternehmens ThyssenKrupp. Ende 2003 kam ich zurück zu Klöckner & Co. Im Wesentlichen, weil mich damals die West LB geholt hatte, die durch unglückliche Ereignisse hier plötzlich Eigentümer dieses Unternehmens war. Meine Aufgabe war es, Klöckner & Co in eine neue Eigentümerstruktur zu führen und auch gleichzeitig wieder in stabileres Fahrwasser. Die Klöckner & Co AG ist heute ein im M-DAX notiertes Börsenunternehmen. Wir fühlen uns als größtes Unternehmen dieser Art in Europa und Nordamerika sehr gut aufgestellt. Ich finde es extrem spannend, Klöckner & Co heute in eine neue Dimension führen zu können.
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K+S AG Interview

Mär
31

Der Aktienkurs des Düngemittel- und Salzherstellers K+S (DE0007162000, www.k-plus-s.com) hat sich entgegen dem aktuellen Börsentrend, insbesondere auch in den letzten Monaten, positiv entwickelt. Der Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner des M-DAX-Unternehmens hat uns in einem persönlichen Gespräch exklusiv unter anderem erläutert, wie es um die Chancen steht, in den DAX aufzusteigen.

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Vom 31. März 2008 Disclaimer Frankfurter-Finance.de INTERVIEW K+S AG Der Aktienkurs des Düngemittel- und Salzherstellers K+S (DE0007162000, www.k-plus-s.com) hat sich entgegen dem aktuellen Börsentrend, insbesondere auch in den letzten Monaten, positiv entwickelt. Der Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner des M-DAX-Unternehmens hat uns in einem persönlichen Gespräch exklusiv unter anderem erläutert, wie es um die Chancen steht, in den DAX aufzusteigen. Das Interview führten Jürgen Felger und Joachim Görbert für Frankfurter-Finance.de. BRANCHE Mittelfristig erwarten Sie ein Nachfragewachstum von rund 3 % - 5 % von Kali und Magnesium pro Jahr. Worauf basiert diese Prognose? Wir haben in den letzten Jahren eine deutlich ansteigende Nachfrage für Düngemittel erlebt. Es gibt hierfür hauptsächlich drei treibende Faktoren. Zum einen gibt es jedes Jahr rund 80 Millionen mehr Menschen auf der Erde. Die Bevölkerung wächst exponenziell. Zum zweiten erwarten wir in den nächsten wenigen Jahren eine neue Mittelschicht in Ländern wie beispielsweise China, mit veränderten Lebensgewohnheiten und erhöhten Ansprüchen. Diese Menschen erhöhen nun den Fleischanteil in ihrer Ernährung. Ein Kilogramm Rindfleisch wird mit bis zu acht Kilogramm Futtergetreide erzeugt. Drittens steigt die Bedeutung nachwachsender Rohstoffe für die Bioenergie-Erzeugung. Auf mittlere Sicht, sprich innerhalb der nächsten fünf Jahre, wird sich deshalb an der momentanen Knappheitssituation nichts ändern. Wir freuen uns natürlich. Beschreiben Sie bitte die Wachstumschancen in der Düngemittelherstellung durch die Angebots-/Nachfrage-Lücken in der Nahrungsmittelproduktion! Selbst wenn weltweit eine Rekordernte zu verzeichnen wäre, würden sich die Lagerbestände zwar wieder etwas erholen, aber im langfristigen Trend weiter auf einem sehr niedrigen Niveau verbleiben. Allein bei Weizen verzeichnen wir derzeit Tiefststände bei den Vorräten wie zuletzt vor 60 Jahren. Gerade in den letzten Monaten hat es einen Wettlauf um landwirtschaftliche Produkte gegeben, in dessen Folge manche Lebensmittel auch deutlich teurer wurden. Die eben genannten Nachfragebereiche konkurrieren gegenseitig um Mais, Weizen etc. und treiben die Preise. Die erforderliche höhere Agrarproduktion geht einher mit einem höheren Einsatz von Düngemitteln. Wodurch erklärt sich aber der Preisauftrieb von Nahrungsmitteln und Kali-Produkten insbesondere 2007 und perspektivisch 2008? Die Nachfrage und damit vor allem die Preise für die großen landwirtschaftlichen Produkte wie Mais, Weizen, Soja oder Raps sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. In Bezug auf unsere Kali- und Magnesiumdüngemittel haben wir uns in den vergangenen Jahren von einer Situation der Ãœberkapazitäten hin zu einer nahezu vollständigen Auslastung der technisch verfügbaren Kapazitäten entwickelt. Dieses knappe Angebots-/Nachfrageverhältnis führte auch dazu, dass sich der Preis für Kali allein im vergangenen Jahr verdoppelt hat. Aber selbst nach dieser starken Preisentwicklung machen die Düngemittel insgesamt, also nicht nur Kali, sondern auch Stickstoff und Phosphat, nur rund 12-15 % der Kosten der Landwirtschaft aus, mit regionalen Unterschieden. Soweit wir dieses Jahr überblicken können, hat der Landwirt auch 2008 durch die ihm zufließenden höheren Erlöse genügend Anreize, Düngemittel zu den gegenwärtigen Preisen einzusetzen, um eine maximale Ernte zu ermöglichen.. Wie begegnet die Branche diesem Kapazitätsengpass? Alle Kaliproduzenten müssen sich sehr anstrengen, genügend Kali zur Verfügung stellen zu können. Die Branche hat in den Zeiten der Ãœberkapazität nachvollziehbarerweise keine großen Ambitionen gehabt, weitere Kapazitäten hinzuzufügen. Sie ist jetzt dabei, mit kleineren Ergänzungen zusätzliche Mengen zu generieren. Das Bergbauunternehmen Rio Tinto entscheidet sich evtl. für ein neues Kali-Bergwerk in Argentinien. Die Vorlaufzeit beträgt typischerweise fünf bis sieben Jahre. Der Engpass wird also mittelfristig bleiben. K+S wird die Kapazitäten auch außerhalb der bestehenden Werke aufbauen müssen. Bis vor 6 Monaten hätte ich gesagt, notgedrungenerweise außerhalb von Deutschlands. Es gibt jedoch eventuell Möglichkeiten der Revitalisierung einer Lagerstätte in Rossleben, unmittelbar an der Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Unabhängig davon sind wir weiter auf der Suche nach Kapazitätserweiterungen außerhalb Deutschlands. Wiegen steigende Energiepreise mehr auf der Kostenseite oder eventuell mehr auf der Einnahmeseite durch den geplanten verstärkten Einsatz von Bioenergie? Es ist uns möglich, Kostensteigerungen an unsere Abnehmer weiterzugeben und dabei sogar unsere Margen zu erhöhen. Bei den Landwirten ist es ähnlich. Sie können die Zusatzkosten ebenfalls weitergeben und erhöhte Margen erzielen. Wir wissen, dass Bioenergie als Alternative zu fossilen Brennstoffen subventioniert wird, wenn auch nicht weltweit. UNTERNEHMEN Wie stehen die Chancen um einen Aufstieg vom MDAX in den DAX? Wir sehen das ganz entspannt. Es wäre natürlich schön aufzusteigen. Bei den Kriterien für den Aufstieg in den DAX liegen wir sicherlich bei den M-DAX Unternehmen weit vorne. Mit unserer Börsenkapitalisierung und unserem Handelsumsatz werden wir bei den Beobachtern als möglicher Aspirant für den DAX gehandelt. Aber wir fühlen uns im M-DAX auch sehr wohl. Wir haben es nicht allein in der Hand und arbeiten natürlich daran, unseren Teil dazu beizutragen, den Unternehmenswert weiter zu steigern. Wie glücklich sind Sie mit Ihrer momentanen Portfolio-Struktur? Wie stehen die längerfristigen Wachstumschancen für die einzelnen Bereiche Düngemittel, Salz und ergänzende Geschäftsbereiche? Wir weisen zwischen den Geschäftsfeldern Kali und Salz deutliche Synergien auf. Die wird es auch zukünftig geben. Wir wollen in beiden Bereichen wachsen. Auch wenn jetzt der Geschäftsbereich Kali auf Grund von Preisentwicklungen davonzieht, werden wir an unserer Portfolio-Struktur festhalten. Wir hatten in den letzten zwei Jahren warme Winter, aber wir werden weiter auf den Bereich Salz setzen, weil wir davon überzeugt sind, auch im Salzgeschäft wieder auftragsstärkere Jahre zu haben. Der Erwerb des größten südamerikanischen Salzproduzenten SPL hilft uns da sehr. Wir sind gut aufgestellt. Bei Kali-, Magnesium- und Schwefelprodukten stoßen wir bei 8 Mio. Tonnen jährlich an unsere Kapazitätsgrenzen. Sie machen ein Drittel Ihres Umsatzes außerhalb Europas. Wie stehen die Wachstumschancen für K+S innerhalb und außerhalb Europas? Wir profitieren von der Nähe unserer Produktionsstätten zu unseren Kunden in Deutschland und Europa. Natürlich spielen dabei auch unsere gewachsenen guten Kundenbeziehungen eine Rolle, auch wenn vielleicht etwas höhere Margen auf den Weltmärkten locken könnten. Das Preisniveau in Euro rückgerechnet stellt sich ohnehin recht homogen dar. Wir müssen jedoch die Saisonalität auf der nördlichen Hemisphäre beachten. Auf der südlichen Hemisphäre sind wir deshalb in Brasilien vertreten, einem der größten Märkte für Düngemittel. In Asien nutzen wir verstärkt die mit Frachtkostenvorteilen verbundenen Container-Verschiffungen. Wenn neue Produktionskapazitäten außerhalb Deutschlands hinzukommen sollten, wird sich sicherlich auch der Umsatzanteil außerhalb Europas erhöhen. In der gegenwärtigen Struktur wird es bei etwa zwei Drittel Umsatz in Europa bleiben. Die K+S AG weist eine Eigenkapitalquote von inzwischen nur noch 31,4 % auf. Sehen Sie die in den letzten beiden Jahren wachsende Nettoverschuldung nur positiv? Aufgrund unseres operativen Erfolges und der guten Perspektiven für das laufende Jahr sind wir optimistisch, im Jahr 2008 wieder eine Erhöhung der Eigenkapitalquote zu erreichen. Dadurch werden wir eine gute Basis für unsere Wachstumsziele haben. Der Unterschied bei den Leitzinsen in den USA und im Euro-Land liegt bei mittlerweile 1,75 Prozentpunkten, Tendenz steigend. Wie langfristig sind Ihre Währungssicherungsgeschäfte angelegt? Wenn Sie die Prognosen der Banken betrachten, werden sie sehr unterschiedliche Meinungen über die zukünftige Dollarkursentwicklung erhalten. Wir haben einen Politikwechsel vorgenommen und sind jetzt gegen einen zu schwachen Dollar gut abgesichert. Für 2008 setzen wir Optionen ein, die einen worst case bei etwa 1,50 USD/€ inklusive Kosten für uns festschreiben. Ein starker Dollar ist uns lieber. Unser Zeithorizont ist auf drei Jahre ausgelegt. Wir werden die Absicherung 2009 und 2010 fortsetzen. Alle unsere Konkurrenten arbeiten übrigens auch außerhalb der USA, mit dem Rubel oder dem Kanadischen Dollar, die sich gegenüber dem US-Dollar ähnlich entwickelt haben, wie der Euro. MANAGER Wie gehen Sie persönlich mit Situationen um, bei denen es scheinbar unvereinbare Standpunkte gibt? Zunächst versuche ich zu verstehen, was die andere Seite sagt und welche Wünsche an uns herangetragen werden. Ich lasse mich auf das Thema ein und höre die Argumente an. Ich gehe zunächst davon aus, dass es sich um valide Argumente handelt. Meine Aufgabe als Vorstandsvorsitzender sehe ich darin, das Unternehmen innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen erfolgreich zu leiten. Dabei agieren wir als Unternehmen ganz eindeutig in einem bestimmten Umfeld, in dem Themen der Bevölkerung, aber auch der Natur von Bedeutung sind. Ich versuche diese Interessen aufzunehmen, in einen Dialog zu treten und zu einem Ausgleich zu kommen. Deshalb ist unsere Unternehmenspolitik nicht puristisch Shareholder-Value, sondern Stakeholder orientiert. Was tun Sie persönlich, um zu viel Stress entgegen zu wirken. Zunächst muss man ein gutes Wertegerüst mitbringen. Auch eine gewisse Ausgeglichenheit ist unabdingbar. Ich versuche nicht jeden Stressfaktor an mich herankommen zu lassen und auch Zeiten für mich zu generieren, um wieder Kräfte zu sammeln. Natürlich nehme ich Gedanken und Ãœberlegungen und zum Teil auch die Sorgen mit nach Hause. Schon auf dem Heimweg kann ich einiges davon abbauen. Und es warten Familie und Freunde.
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Too Dependent on Parent Company

Feb
28

Emaar the Economic City (EEC, 4220) is a consortium headed by Emaar Properties and numerous high profile investors from Saudi Arabia. The proceeds of the initial public offering in August 2006 were earmarked for the development of the King Abdullah Economic City, a new metropolis that will initially cost SR 100 billion (US$ 26.6 billion) to build. The prestigious mega-project, encouraged by governmental incentives and economic reforms, influences investor confidence in the whole country. It is the single largest private sector investment in the Kingdom.

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28 February, 2008 Emaar Economic City Construction Site of National Importance Emaar the Economic City (EEC, 4220) is a consortium headed by Emaar Properties and numerous high profile investors from Saudi Arabia. The proceeds of the initial public offering in August 2006 were earmarked for the development of the King Abdullah Economic City, a new metropolis that will initially cost SR 100 billion (US$ 26.6 billion) to build. The prestigious mega-project, encouraged by governmental incentives and economic reforms, influences investor confidence in the whole country. It is the single largest private sector investment in the Kingdom. All six key components of the project are geared towards generating significantly more employment opportunities, building the Kingdom's infrastructure to be prepared for the future, facilitating sustained investor interest - and, above, retaining oil profits within the country. Backed by the Saudi People An amazing 10 million Saudis - half of the country’s national population - subscribed to the ten-day initial public offering of EEC (symbol: 4220). That is a record for the Kingdom and a sign of the the investors’ emotional involvement in this consortium. On offer were 255 million shares at the nominal value of SR 10 each. In August 2006, the company raised SR 3.5 billion or US$ 680 million. Although the record-breaking IPO was open only for Saudi nationals, it was three times oversubscribed. Altogether, the company issued 850 million shares. Construction in Progress In September 2007, EEC unveiled the project’s first residential component Bay La Sun Village. The units will be sold to national as well as to foreign investors and will be handed over to the buyers by end of 2008. The King Abdullah Economic City, which encompasses over 55 million square meters, will have several areas: a modern world-class seaport, an industrial district, a financial island, educational and healthcare zones, resorts, and a residential area. The overall project will be completed in stages, residents expected to take possession of the first batch of commercial houses within 30 to 36 months. Poor Investor Communication Not EEC, but the mainly the parent company Emaar Properties informs investors about the course of business. The United Arab Emirate's Emaar Properties holds a 44.7% stake in EEC. Topics primarily addressed are new contractors and the progress of the construction. Emaar Properties also continuously informs investors about international delegations and visits. Meanwhile, we would have liked to have known more about the stated “overwhelming investor response” with regard to the first component. Stock Prices Decrease The stock price peaked at over SR 28 in January 2008. The current move downwards should give investors a breather at the resistance level of SR 20. Ultimately, the stock price could drop down to the next line of resistance of about SR 17. The stock price is highly volatile. For us, this seems quite unusual considering the market capitalization of SR 18.9 billion. No Operating Revenues Yet The financial data shows a net income of the fourth quarter of SR 36.9 million. This is the best quarter of the year. In 2007 the full-year net profit was SR 106.1 million, compared with a loss of SR 12.88 million for the period ended on Dec. 31, 2006. Nonetheless, no operating revenues existed for the year 2007. New Management in January 2008 On January 21st 2008, EEC announced its new Chief Executive Officer Mr. Fahd Al-Rasheed. He seems be very talented and has experience in implementing the four Economic Cities in the Kingdom which have a development value of over SR 225 billion. He has held positions in the areas of investments, corporate finance, and cash management. Al-Rasheed holds an MBA from the Stanford Business School. He is 31 years old. No clues were given as to the reason for the change. Too Dependent on Parent Company For us, it seems that Emaar Economic City – listed at the Saudi Stock Exchange Tadawul – is too dependent on the parent company. We have the impression that EEC at the current stock price level of SR 22.25 will not outperform Emaar Properties. We could imagine a more seasoned CEO and would like to see a more adequate Investor Relations present, with a focus merely on EEC. Considering the current downtrend of the stock price, also short-term investors should be cautious. We recommend: Sell.
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Immobilienkrise: Politiker und Notenbanken mitverantwortlich

Feb
13
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Im Zuge der Immobilienkrise wird von politischer Seite der Ruf nach mehr Kontrolle laut. Der Frankfurter Finance Newsletter ging der Frage nach, ob tatsächlich die Privatwirtschaft besser kontrolliert werden sollte oder ob ganz im Gegenteil ...

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Immobilienkrise: Politiker und Notenbanken mitverantwortlich Im Zuge der Immobilienkrise wird von politischer Seite der Ruf nach mehr Kontrolle laut. Der Frankfurter Finance Newsletter ging der Frage nach, ob tatsächlich die Privatwirtschaft besser kontrolliert werden sollte oder ob ganz im Gegenteil die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, also eine Ãœberdehnung der Staatshaushalte und das Einwirken vor allem der USNotenbank, zu derartigen Auswüchsen führen. Aktionäre und Anleger sehen eine Notwendigkeit der besseren Kontrolle von Politikern, wie eine nichtrepräsentative Umfrage bei den Lesern des Frankfurter Finance Newsletter ergeben hat. Immerhin über 40 % der Teilnehmer glauben, dass vor allem Politiker selbst besser kontrolliert werden sollten. Etwa 60 % der Teilnehmer sehen mehr die Unternehmensvorstände in der Pflicht. Die Meinung über Verantwortung der Immobilienkrise ist bei den Aktionären und Investoren, die in Deutschland momentan am meisten an den Folgen der Immobilienkrise zu leiden haben, damit alles andere als einhellig. Ein nicht zu unterschätzender Anteil der Aktionäre und Investoren will, dass Politiker insbesondere auf eine ausgeglichene Haushaltspolitik achten, um Liquiditätsblasen wie diese zu verhindern. Der erfolgreiche US-Investor und Währungsexperte Jim Rogers, der auf Grund der momentanen wirtschaftspolitischen Großwetterlage zu einer einer Flucht in Anlagen wie Rohstoffe und bestimmte Währungen rät, erklärte Anfang Februar in Frankfurt auf der Com Advice Convention gegenüber dem Auditorium: „Amerikanische Politiker begehen momentan große wirtschaftspolitische Fehler.“ Der US-Dollar werde weiter abwerten. Der Euro gehöre jedoch ebenfalls nicht zu seinen Favoriten. Die Schuld an der Immobilienkrise trügen Politiker und Zentralbankchefs und weniger die Unternehmensvorstände.
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International PBX im Peer-Group-Vergleich weit vorne

Jan
14

International PBX (PBX.V, CA4599591027, www.internationalpbx.com) steht im Peer-Group-Vergleich ausgezeichnet gegenüber anderen Molybdän-Erkundungsunternehmen da, wenn die Menge des erkundeten Molybdäns ins Verhältnis zur Marktkapitalisierung gesetzt wird. Mit PBX erhält der Investor pro Euro investierten Kapitals ...

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Aktienstudie vom 14. Januar 2008 Frankfurter-Finance.de, Autor: Jürgen Felger International PBX im Peer-Group-Vergleich weit vorne Eines der besten Molybdänunternehmen International PBX (PBX.V, CA4599591027, www.internationalpbx.com) steht im Peer-Group- Vergleich ausgezeichnet gegenüber anderen Molybdän-Erkundungsunternehmen da, wenn die Menge des erkundeten Molybdäns ins Verhältnis zur Marktkapitalisierung gesetzt wird. Mit PBX erhält der Investor pro Euro investierten Kapitals 27 Pfund Molybdän im Boden, mit einem Bruttowert von 595 Euro. Gegenüber anderen Explorern wie Creston Moly mit 9 Pfund, Adanac mit 8 Pfund, New Cantech mit 6,5 Pfund, Moly Mines 6,0 Pfund oder Roca Mines mit 0,9 Pfund ist dies ein Vielfaches. Einschränkend muss angeführt werden, dass die Unternehmen in ihren Erkundungsbemühungen unterschiedlich weit fortgeschritten sind. PBX und die anderen Unternehmen jedoch weisen als Mindeststandards dieses Vergleichs Ressourcen nach dem kanadischen Bergbaustandard NI 43-101 auf. Unternehmen Aktien Kurs Marktkap. Molybdän Molybdän pro € Anzahl in Mio. in Euro in Mio. Euro in Mio. Pfund in Pfund Tenajon Resources 55,6 0,39 21,4 679,8 31,8 PBX 77,1 0,18 14,0 378,2 27,0 Creston Moly 118,8 0,29 34,5 310,0 9,0 Adanac 72,6 0,63 45,7 363,8 8,0 New Cantech 62,9 0,15 9,4 61,0 6,5 Moly Mines 60,3 1,83 110,3 663,8 6,0 Roca Mines 76,6 1,74 133,4 113,5 0,9 Im Vergleich deutlich mehr Molybdän für den Investor Dabei treffen wir keine Aussage, wie sicher die 27 Pfund Molybdän (cut-off grade: 0.02 %) im Wert von umgerechnet 595 Euro pro für vom Aktienanleger eingesetzten Euro sind. Wir stellen lediglich fest, wie International PBX, unter Betrachtung der vorhandenen Ressourcen in unterschiedlichen Ressourcen-Kategorien, im Vergleich zu anderen Erkundungsunternehmen im Bereich Molybdän dasteht. Während PBX die meisten Unternehmen der von PBX selbst zusammen gestellten Peer Group deutlich übertrifft, muss sich die Aktiengesellschaft mit dem chilenischen Molybdän-Projekt Copaquire lediglich gegenüber Tenajon Resources mit einem Bruttowert von 701 Euro geschlagen geben. PBX kann im Gegensatz zu diesem einen Vergleichsunternehmen jedoch zusätzlich Anteile von 0,107 % Kupfer aufweisen und schiebt sich damit wieder ähnlich weit nach vorne. Der Investor erhält bei International PBX neben den 595 Euro für Molybdän pro eingesetzten Euro einen weiteren Bruttowert für Kupfer von 98 Euro. Zudem besticht das Unternehmen, welches wir jetzt schon seit fast vier Jahren immer wieder näher betrachten (02.02.2004, 08.11.2005, 14.02.2007), mit seinem umfangreichen Portfolio. PBX gehört damit zu einem der besten Investments im Bereich Molybdän. Verknappung bei immer mehr Molybdän-Nachfrage Es gibt keine neuen Molybdänminen seit den 80er und kaum Erkundungen seit den 70er Jahren. Die Exploration von Molybdän kam erst die letzten drei Jahre wieder auf. Molybdän wird hauptsächlich im Bereich Energie verwendet, vor allem in Pipelines und verhindert dort die Korrosion. Auch der Schmelzpunkt ergibt weitere Anwendungsbereiche, insbesondere auch im Bereich Kernenergie. Und die Katalyseanwendungen für die Reinigung von Öl sowie für Öl- und Gasquellen sind ein schnell wachsender Sektor. Der Molybdänpreis wird auch von den höheren Ölpreisen getragen. Die größten Verbraucher von Stahl sind auch die größten Verbraucher von Molybdän. China hat in diesem Bereich interveniert, um das Metall im Land zu halten. Das verknappt Molybdän im Rest der Welt. Insbesondere im Jahr 2005 gab es zuvor eine Preissteigerung von mehreren 100 %. Molybdän wurde bis dahin recht stark von Phelps Dodge mit der Henderson- Mine kontrolliert. Der Preis hält sich seit vollen drei Jahren über 25 USD pro Pfund. Momentan notiert das Metall bei über 32 USD pro Pfund. Molybdän-Ressourcenkalkulation veröffentlicht Die Veröffentlichung der Ressourcenkalkulation des Molybdänprojektes Copaquire Anfang Oktober ergab keinen Kursschub, zur großen Enttäuschung des Managements und der Aktienanleger. Ganz im Gegenteil, der Wert hat seither fast kontinuierlich verloren und steht heute bei einem Aktienkurs von 0,18 Euro. Bei diesen Kursen kauft Firmenchef Gary Medford jedoch seit den letzten Wochen PBX-Aktien vom freien Markt, wie die Insider-Veröffentlichungen belegen. Trotz des überwältigenden Erfolges bei einer Asienmesse und trotz zahlreicher Anfragen asiatischer Firmen, die PBX Ende 2007 vermeldete, konnte PBX noch nicht gewinnen. Die vorläufige Möglichkeitsstudie des Molybdänprojektes steht für 2008 an. Weitere viel versprechende Projekte in den Bereichen Kupfer und Gold hält PBX ebenfalls. Diese sichern die Wachstumsstrategie. Die Aktie befindet sich im FFN-Musterdepot.
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Enttäuscht über Ihren Boersenbrief? 10 Goldene Regeln!

Jan
07
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1. Person: Lesen Sie nur Börsenbriefe, bei denen sich der Herausgeber als Person zu erkennen gibt. Eine Information ist immer nur so viel wert, wie deren Absender. Ein Firmenname allein lässt sich schnell ändern. Wer steckt hinter der Firma? Achten Sie auf die Sichtbarkeit der Person, die Ihnen entgegen tritt!
2. Ausbildung: Achten Sie auf die Ausbildung des Schreibers. Hat der Redakteur studiert? Und wenn ja, ...

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1. Person: Lesen Sie nur Börsenbriefe, bei denen sich der Herausgeber als Person zu erkennen gibt. Eine Information ist immer nur so viel wert, wie deren Absender. Ein Firmenname allein lässt sich schnell ändern. Wer steckt hinter der Firma? Achten Sie auf die Sichtbarkeit der Person, die Ihnen entgegen tritt! 2. Ausbildung: Achten Sie auf die Ausbildung des Schreibers. Hat der Redakteur studiert? Und wenn ja, das richtige? Verfügt er über den notwendigen wirtschaftswissenschaftlichen und wirtschaftstheoretischen Hintergrund? 3. Kooperationspartner: Achten Sie auf Kooperationspartner des Absenders. Gibt es wichtige Personen oder renommierte Firmen, die dem Absender vertrauen? 4. Heimatland: Achten Sie auf das Herkunftsland des Absenders. Ein Absender im Ausland lässt sich weniger gut haftbar machen. Kaufen Sie einen Gebrauchtwagen im Ausland, wenn Sie genauso gut einen im Heimatland kaufen können? 5. Performance: Schauen Sie auf die Performance! Führt die Summe der Anlageempfehlungen zu einem positiven Ergebnis? Schlägt der Börsenbrief den Markt? 6. Nachweise: Sehen Sie sich die dargestellte Performance genau an! Sind vor allem die Einstiegs- und Ausstiegskurse realistisch? Wird zeitgenau und detailliert darüber berichtet? 7. Archiv: Suchen Sie das Archiv! Sind vergangene Aussagen und Voraussagen komplett erhältlich. Lässt sich der Börsenbrief-Herausgeber in die Karten schauen? 8. Historie: Achten Sie darauf, wie lange der Börsendienst bereits besteht! Ist der Börsenbrief etabliert oder hat ihn kein Mensch vorher gekannt? 9. Kontinuität: Seien Sie vorsichtig bei einem Besitzerwechsel eines Börsenbriefes, z. B. wenn Sie lange jahrelang nichts mehr von dem Börsenbrief hören und er dann wieder in neuem Glanz erstrahlt. 10. Menschenverstand: Vertrauen Sie Ihrem gesunden Menschenverstand! Der Herausgeber des Frankfurter Finance Newsletter, Jürgen Felger: "Wenn Sie manchmal nicht wissen, wo Ihnen der Kopf steht, sollten Sie Ihre Informationsgeber besser auswählen!"
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Federal Reserve gibt Rätsel auf

Dez
10

Vielleicht haben Sie schon davon gehört. Sie können bei einem Quiz teilnehmen, veranstaltet durch die Federal Reserve. Wie können Sie mitmachen? Raten Sie die Geldmenge M3!

-> Sie werden sich vielleicht fragen, warum raten? Werden diese Zahlen denn nicht veröffentlicht?

Nein, das werden sie nicht. Nicht mehr. Mit einem Beschluss vom 23. März 2006 schränkt die US-Zentralbank den Umfang der Informationen ein und veröffentlicht ...

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Vielleicht haben Sie schon davon gehört. Sie können bei einem Quiz teilnehmen, veranstaltet durch die Federal Reserve. Wie können Sie mitmachen? Raten Sie die Geldmenge M3! -> Sie werden sich vielleicht fragen, warum raten? Werden diese Zahlen denn nicht veröffentlicht? Nein, das werden sie nicht. Nicht mehr. Mit einem Beschluss vom 23. März 2006 schränkt die US-Zentralbank den Umfang der Informationen ein und veröffentlicht nicht mehr die Geldmenge, nach der am weitesten gefassten Geldmengendefinition M3. M3 ist die Geldmengendefinition, die auch Guthaben im Ausland erfasst. Die Geldmenge in den USA erhöhte sich zuletzt insbesondere nach der Definition M3, vor allem im Zuge der anziehenden Konjunktur, aber auch wegen internationaler Währungsaktivitäten um über 13 % im Vergleich zum Vorjahr und beträgt unserer Schätzung nach 12.300 Mrd. USD. Die Geldmenge nach der am weitesten gefassten Definition M3 erhöht sich momentan deutlich mehr als M1 und M2. M1 umfasst ausschließlich Bargeld, also Münzen und Geldscheine. M2 enthält Bargeld und kurzfristige Sparguthaben. M3 beinhaltet M2, langfristige Guthaben und, vor allem im Zusammenhang mit den Devisenreserven in China interessant, auch Auslandsguthaben. Nachdem um das Jahr 2000 jährliche Zuwächse von M3 um über 10 % erfolgten, konnte diese Steigerungsrate dann auch für Ende 2005 und mutmaßlich für 2006 an Hand von Veröffentlichungen der Federal Reserve sowie dann ab 2006 mit Hilfe von Schätzungen abgelesen werden, siehe Schaubild (Quelle: Shadow Government Statistics). Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Geldmenge steigt, wenn die Wirtschaft brummt. Die privaten Wirtschaftsakteure, insbesondere der Bankensektor, sorgen für eine Ausweitung der Geldmenge. Die Aufgabe einer stabilitätsorientierten Notenbank ist es jedoch, ausgleichend einzugreifen, z. B. mit steigenden Refinanzierungszinssätzen für die Banken. Ãœbersteigt die Erhöhung der Geldmenge das Wirtschaftswachstum, so entstehen inflationäre Tendenzen. Der Effekt sinkender Refinanzierungszinssätze ist eine Abwertung der Währung, wie zuletzt bei der Zinssenkungsdiskussion nach der so genannten Immobilienkrise. Kurzfristig können die inflationären Effekte einer Geldmengenausweitung zwar ausbleiben. In einer Stellungnahme vom Monatsbericht Januar 2005 der Deutschen Bundesbank lese ich die Darstellung des unter Volkswirten allgemein anerkannten Zusammenhangs zwischen Geldmenge und Inflation: "Monetäre Aggregate dienen als wichtige Indikatoren für die Einschätzung der mittel- bis langfristigen Preisentwicklung und damit der Risiken für die Preisstabilität. Ihre besondere Rolle in der geldpolitischen Strategie des Eurosystems verdanken sie dem relativ engen empirischen Zusammenhang zwischen Geldmenge und Preisen." Eine Analogie: Der Kassenwart Ihres Vereins soll streng über die ausgegebenen Mittel wachen, gibt aber immer mehr aus als er soll. Irgendwie haut es seltsamerweise jedes Jahr trotzdem hin. Sie sind zwar nicht glücklich darüber und misstrauisch geworden. Aber Sie denken vielleicht, es treten keine größeren Probleme auf, es braucht deshalb ja vielleicht nicht so schlimm sein. Dann offenbart er Ihnen eines Tages, dass er den Mitgliedern ab sofort die Informationen über die Vereinsfinanzen nicht mehr voll zugänglich machen will. Ich frage mich, wie das auf Sie wirkt. Nun, wie wirkt es auf Sie, wenn die US-Notenbank für einen erhöhten Geldumlauf sorgt und gleichzeitig die Informationen darüber einschränkt? In einer lapidaren Pressemitteilung lässt die US-Notenbank verlautbaren, dass der Nutzen zu gering sei, um die Kosten der Erhebung zu rechtfertigen. Ich frage mich, warum der Nutzen der Ausweisung von M3 über Jahrzehnte hinweg überwog und jetzt auf einmal nicht mehr. -> Ich höre manchmal die skeptische Frage: Wie kommt es, dass in den USA die Geldmenge sich gegenüber dem Bruttosozialprodukt überproportional erhöht und sich dies nicht in vollem Umfang in der offiziell ausgewiesenen Inflation niederschlägt? Als Hauptursache sehe ich die Dollarkäufe aus China. China hat seinen Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar in den letzten zehn Jahren nicht nennenswert angepasst, trotz zweistelliger chinesischer Wachstumsraten, die das ansehnliche Wirtschaftswachstum in den USA blass aussehen lassen. Durch eine zu günstige chinesische Währung werden die chinesischen Waren im Ausland billiger. Manche Experten gehen von einer Unterbewertung des Yuan bzw. Remimbi von 40 % aus. China absorbiert US-Dollar wie ein Schwamm. Dieser Schwamm ist jedoch nur begrenzt aufnahmefähig. Eine staatliche Fixierung von Preisen und Wechselkursen ist zwar ein beliebtes Mittel bei Politikern, funktioniert aber dauerhaft nicht, vor allem nicht, wenn sich die Rahmenbedingungen massiv ändern und die zwangsweise verbundenen wirtschaftlichen Größen auseinander driften versuchen. Ein Ende des derzeit ablaufenden schönen Szenarios - mit auf den ersten Blick überraschend geringer Inflation in den USA bei exorbitanten Wachstumsraten in China, mit positiven Folgen wiederum für die USA und den Rest der Welt, ist abzusehen. Den genauen Zeitpunkt der Auflösung dieser Währungsfixierung zu prognostizieren, finde ich sehr schwierig. Nur eines ist mir klar: Ich gehe von einem massiven Umschwung aus. -> Vielleicht werden Sie sagen, wenn ich jetzt keine Anlagen in US-Dollar tätigen sollte, könnte ich ja auf andere Währungen, wie z. B. den Euro ausweichen. Der Euro hat schließlich in den vergangenen Wochen und schon seit Beginn von dessen Einführung an Wert gewonnen. Hier wiederum traue ich der Haushaltspolitik Deutschlands und anderen europäischen Ländern nicht, die bislang immer wieder für meinen persönlichen Geschmack zu expansiv auf Verschuldung ausgelegt war. Natürlich war es die richtige Richtung, die Nettokreditaufnahme z. B. in Deutschland 2006 auf 38 Mrd. Euro zu verringern. Das ist etwa die Hälfte weniger als das Jahr zuvor, bedeutet aber, dass die Steuereinnahmen von 446 Mrd. Euro weiterhin nicht ausreichten, um die Staatsausgaben zu decken. Bund und Länder gaben 2006 immer noch 7,8 % mehr aus als sie einnahmen. Deutschland bildet mit seiner Haushaltspolitik dabei keine Ausnahme im Euroraum. -> Ab 2011 soll der Bundeshaushalt ausgeglichen sein. Ist das nicht lobenswert? Ab 2011 soll der Bundeshaushalt ausgeglichen sein. Die derzeitige Hochkonjunktur mit entsprechend höheren Steuereinnahmen soll also noch vier Jahre anhalten? Ich persönlich halte das für ausgesprochen unrealistisch. Deutschland bildet im Euroraum mit dieser für mich laxen Haltung sicherlich keine Ausnahme. Andere europäische Länder sind ähnlich ausgabefreudig und fahren eine ähnliche Risikostrategie. Denn bei einem wirtschaftlichen Einbruch werden die Probleme nicht nur offenkundig. Dann werden Handlungsspielräume geringer und die Probleme möglicherweise unlösbar. Um beim Beispiel Deutschland zu bleiben: Wussten Sie, dass im Jahr 2006 64,7 Milliarden Euro und damit etwa 15 % der Steuereinnahmen von Bund und Länder für Zinszahlungen verwendet werden, siehe Schaubild? Dabei erhöht sich auf Grund der jährlichen staatlichen Defizite diese Quote jedes Jahr weiter. Der Schuldenberg wächst. Bei einer Staatsverschuldung von 1.498 Mrd. Euro werden mehr als drei Jahre benötigt, um den Schuldenberg abzutragen. In dieser Zeit könnte der Staat dann aber keinerlei andere Ausgaben für seine ureigensten Aufgaben tätigen, z. B. für Polizei, Justiz, Bundeswehr etc. Den europäischen Regierungen ist ein geringer Zinssatz lieber als ein hoher. Denn dadurch lassen sich die staatlichen Zinsverpflichtungen gering halten. Die EZB wird auch immer wieder von politischer Seite aufgefordert, die Geldpolitik lockerer zu handhaben. Bei entsprechender wirtschaftlicher Lage kann ich mir persönlich nicht vorstellen, dass die Europäische Zentralbank seinen derzeitigen Statuten treu bleibt und sich weiterhin allein der Preisstabilität verpflichtet sehen wird. Die so genannten Stabilitätskriterien für den Euro z. B. wurden für Deutschland wohlwollend ausgelegt. -> Natürlich können Sie jetzt sagen, dann investiere ich in noch ganz andere Währungen als den US-Dollar oder den Euro. Es gibt doch auch manche Währungen, die man genauer betrachten könnte, um Vermögenswerte zu bewahren. Gold hat für mich deshalb einen besonderen Reiz, weil diesem Edelmetall schon fast seit Menschengedenken ein Wert zugekommen ist und es eine ganz besondere Wertaufbahrungsfunktion aufweist, die besonders in Krisenzeiten zur Geltung kommt. Auch in der jüngsten Wirtschaftsgeschichte haben Gold und Rohstoffe in inflationären Zeiten besonders gewonnen. Ich denke dabei insbesondere an die Jahre 1979 und 1980. Eine Feinunze Gold kostete im Februar 1980 zeitweise 850 USD. Das ist sogar absolut mehr als heute und berücksichtigt dabei nicht mehr als ein Vierteljahrhundert Preissteigerungen. China setzt seine aufgehäuften Währungsreserven momentan für Gold, Rohstoffe und Rohstoffprojekte ein und treibt die Branche damit an.
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New Guinea Gold will mehr als eine Goldmine

Nov
01

Die ersten Goldverkäufe mit dem Pilotprojekt Sinivit sind getätigt. Zugegebenermaßen ist der damit verbundene Zufluss von 62.000 CAD, der im September mitgeteilt wurde, noch vergleichsweise gering. Diese erste Goldproduktion zeigt uns jedoch, dass New Guinea Gold (CA6449021089, NGG.V, www.newguineagold.ca) auf dem Weg zu einem großen Goldproduzenten ist. Nun wird einer der Bottiche mit hochgradigerem Gold-Erz gefüllt. Dadurch werden die Umsätze des Unternehmens erhöht.

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Aktienstudie vom 1. November 2007 Frankfurter-Finance.de, Autor: Jürgen Felger Aktienkurs 1. November 2007: 0,39 Euro Anzahl Aktien, unverwässert: 123,2 Mio. Anzahl Aktien, voll verwässert: 167,3 Mio. New Guinea Gold will mehr als eine Goldmine Jetzt Goldproduzent Die ersten Goldverkäufe mit dem Pilotprojekt Sinivit sind getätigt. Zugegebenermaßen ist der damit verbundene Zufluss von 62.000 CAD, der im September mitgeteilt wurde, noch vergleichsweise gering. Diese erste Goldproduktion zeigt uns jedoch, dass New Guinea Gold (CA6449021089, NGG.V, www.newguineagold.ca) auf dem Weg zu einem großen Goldproduzenten ist. Nun wird einer der Bottiche mit hochgradigerem Gold-Erz gefüllt. Dadurch werden die Umsätze des Unter¬nehmens erhöht. Die Unternehmensziele auch für das Goldprojekt Sinivit wurden vor wenigen Tagen wieder bekräftigt. New Guinea Gold plant ab sofort eine jährliche Goldproduktion von 35.000 Feinunzen allein durch dieses eine Projekt. Die langfristigen Kosten liegen auf Grund der sehr hohen Goldgehalte und des offenen Tagebaus bei extrem niedrigen 120 USD pro Fein¬unze. Das Potenzial dieses im Vergleich zu den anderen Grundstücken vergleichsweise kleinen Pro¬jekts Sinivit wird wohl eine Million Feinunzen Gold deutlich übersteigen. Hinzu kommt das Gesamt¬potenzial aus insgesamt zwölf fortgeschrittenen Gold- und Kupferprojekten in Papua Neuguinea. Enorm profitables geologisches Potenzial im Gesamtportfolio Auch Sinivit wird trotz anlaufender Produktion weiter erkundet. Im August wurden Ergebnisse der Bohrungen in den südlichen Oxidschichten veröffentlicht. Weitere Sinivit-Bohrergebnisse kündigt Chief Executive Manager Bob McNeil an. Das Projekt Sinivit wurde als eine Ressource mit den Kategorien "indicated" bzw. "measured" ohne Möglichkeitsstudie in Betrieb genommen und konnte auf diese Weise schnell in Produktion gebracht werden. Wir gehen auch bei den anderen Projekten von ausgesprochen profitablen Vermögensgegenständen aus, die mit den finanziellen Zuflüssen der Goldverkäufe und den Ausgliederungen in dem jeweils notwendigen Umfang erkundet werden können. Mit fünf eigenen Bohrgeräten stehen New Guinea Gold auch technisch genügend Möglichkeiten für die Erkundung zur Verfügung. Ende Oktober zum Beispiel wurden Bohrergebnisse vom Projekt Sehulea auf der Insel Normamby veröffentlicht. Die Goldgehalte in Gramm pro Tonne waren mitunter wieder sehr deutlich zweistellig. Eine frühere Bohrung auf dem Nachbarprojekt Imwauna, für das eine historische Ressourcenberechnung vorliegt, ergab sogar über 22 Meter hinweg einen höchst erfreulichen Goldgehalt von 22 Gramm Gold pro Tonne Gestein. Die Eröffnung der zweiten Goldmine auf der Insel Normamby ist für 2009 angesetzt. Ideale Management-Voraussetzungen Wir denken, dass das Management von New Guinea Gold ideale Voraussetzungen für die Erkundung und Produktion von Gold und Kupfer in Papua Neuguinea mitbringt. Unternehmenschef Bob McNeil kann nicht nur 45 Jahre Bergbauerfahrung vorweisen: Der Australier hat sich insbesondere mit dem Land Papua Neuguinea und den dortigen geologischen Möglichkeiten seit über einem Vierteljahrhundert befasst. McNeil lebte jahrelang lang ohne Unterbrechung in Lae, der zweitgrößten Stadt Papua Neuguineas, und kehrte auch in den Jahren danach mehrfach zurück. Die Landeskenntnisse und die nachgewiesene Fähigkeit des Managements, mit den dortigen Einwohnern zu Verhandlungsergebnissen zu kommen, sehen wir bei dem enormen geologischen Potenzial der Projekte als das entscheidende Kriterium für eine Investition in New Guinea Gold an. Es stehen zudem reichlich qualifizierte Mitarbeiter vor Ort zur Verfügung. Und darüber hinaus ist Bob McNeil eine nach den kanadischen Bergbaustandard NI 43-101 qualifizierte Person und Mitglied in der australischen Bergbaufachorganisation. Eine Aktie, drei Gesellschaften Bei New Guinea Gold besitzen die Aktionäre neuerdings 45 % an dem Unternehmen Pacific Kanon Gold Corp., dessen Börsengang demnächst in Kanada bevorsteht. Pacific Kanon Gold erhält fünf Gold-Projekte, die ehemals unter der Leitung von New Guinea Gold standen. Außerdem spaltet New Guinea Gold zwei weitere Projekte ab und gründet damit das eigenständige, bald in Australien börsennotierte Unternehmen Coppermoly Ltd, an dem die Aktionäre von New Guinea Gold effektiv 27 % halten. Die beiden Firmen-Ausgliederungen wurden notwendig, um die Aktienbasis von New Guinea Gold im Sinne der Aktionäre nicht zu verwässern und um die Erkundung des unserer Ansicht nach wahrlich umfangreichen Projektportfolios mit neuen finan¬ziellen Mitteln zu ermöglichen. Aktionäre von New Guinea Gold profitieren weiterhin von dem Potenzial aller Projekte. Der Aktienkurs von New Guinea Gold hat sich seit unserer letzten Ein¬schätzung vor fast einem Jahr um 30 % erhöht. Pro Jahr sollen allein mit Sinivit 35.000 Feinunzen Gold produziert werden. Das könnte etwa 20 Mio. Euro Umsatz pro Jahr bedeuten. Ohne Wachstumsinvestitionen in andere Projekte würde bei den geringen Produktionskosten ein traumhaftes Kurs-Gewinn-Verhältnis resultieren. Wir finden der Aktienkurs von New Guinea Gold hat bei momentan 0,39 Euro pro Aktie Vervielfachungspotenzial.
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