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Activa Resources - Interview

Okt
29

Activa Resources (DE0007471377, www.activaresources.com) kann in Deutschland als Pionier bezeichnet werden. Vorstand Leigh A. Hooper erläutert die Strategie der wachstumsorientierten deutschen Öl- und Gasgesellschaft und die Bedeutung schneller finanzieller Rückflüsse von produzierenden Öl- und Gasprojekten. Das Interview führte Jürgen Felger für den Frankfurter Finance Newsletter.

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Activa Resources - Leigh A. Hooper
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Vom 29 Okt. 2007 ________________________________________ INTERVIEW Activa Resources Activa Resources (DE0007471377, www.activaresources.com) kann in Deutschland als Pionier bezeichnet werden. Vorstand Leigh A. Hooper erläutert die Strategie der wachstumsorientierten deutschen Öl- und Gasgesellschaft und die Bedeutung schneller finanzieller Rückflüsse von produzierenden Öl- und Gasprojekten. Das Interview führte Jürgen Felger für den Frankfurter Finance Newsletter BRANCHE Öl- und Gasgesellschaften wie Activa Resources werden üblicherweise anhand ihrer Reserven im Boden bewertet. Sie Herr Hooper, gelten als Pionier in Deutschland. Beschreiben Sie den Investoren, wie man Öl- und Gasreserven bewerten kann! Die Bewertung einer so genannten Junior-Gesellschaft orientiert sich natürlich an den Reserven und nicht an der Ertragslage. Die Öl- und Gasreserven werden in drei Kategorien eingeteilt: nach¬gewiesene, wahrscheinliche und mögliche bzw. potenzielle Reserven. Die jeweiligen Mengen geben den ersten Anhaltspunkt. Dann muss man den Barwert, den sogenannten PV10, wissen. Hier werden die künftigen netto Cashflows aus der Förderung von Öl und Gas, das heißt nach Investitions- und Förderkosten, mit einem Zinssatz von 10 % abdiskontiert. Auf diesem Weg werden die Kosten einer wirtschaftlichen Förderung und die Lebensdauer der Projekte be¬rück¬sichtigt. Um die Bewertung ähnlicher Gesellschaften zu verstehen kann man einen Blick auf das Börsensegment AIM in London werfen, wo eine Vielzahl von „Juniors“ börsennotiert ist. Dort werden Öl- und Gasgesellschaften mit zwei verschiedenen Methoden bewertet. Zum einen mit durchschnittlich 17 USD pro Barrel Erdöl nachgewiesener und wahrscheinlicher Re¬serven. Der zweite Bewertungsansatz ist, dass man 85% des Barwertes der nach¬ge¬wiesenen und wahr¬schein¬lichen Reserven nimmt. Hier soll sich ein ähnliches Ergebnis er¬geben, denn grundsätzlich sind Angaben über nach¬gewiesene Reserven ohne eine Bar¬wert¬berechnung (PV10) nicht aus¬sage¬¬kräftig. Bei der Barwertberechnung ist also auch der Zeitfaktor ganz entscheidend. Investoren sollten neben der Höhe der nachgewiesenen Reserven unbedingt auch den Zeitfaktor bei der Produktion von Öl- und Gasprojekten im Auge behalten. Rückflüsse in näherer Zukunft sind mehr wert. Dabei gilt, Gasprojekte sind generell schnellere Projekte und erzielen in den ersten drei Jahren am meisten Umsatz. Bei Ölprojekten wird länger produziert. Folgendes sollten Aktien¬anleger ebenfalls auf jeden Fall wissen: Für eine Bewertung eines Unternehmens machen vor allem Ölprojekte mit einem Zeithorizont von höchstens 10 bis 15 Jahren wirklich Sinn. Activas momentane Produktion besteht zur einen Hälfte aus Gas und zur anderen Hälfte aus Öl. Unsere Gasprojekte erzielen auf Grund des Gasdrucks im Boden in den ersten drei Jahren die meisten finanziellen Rückflüsse. Danach vermindert sich der Druck rapide, mit dem das Gas aus dem Boden schießt. Bei den Barwertberechnungen unserer Ölprojekte gehen wir von einer Lebens¬dauer von höchsten 10 bis 15 Jahren aus. "Investoren sollten neben der Höhe der nachgewiesenen Reserven unbedingt auch den Zeitfaktor bei der Produktion von Öl- und Gasprojekten im Auge behalten. Rückflüsse in näherer Zukunft sind mehr wert.” Activa Resources verfügt über 4 Mio. Barrel nachgewiesene und wahrscheinliche Reserven mit einem Barwert von USD 85 Mio. Demnach müsste Activa bei beiden Bewertungsmethoden ca. USD 70 Mio. Wert sein, fast das doppelte der heutigen Marktkapitalisierung! Eigentlich sogar mehr, da Activa mit ihrem Portfolioansatz bereits besser positioniert ist als viele der Londoner Gesellschaften. Und wir haben Ölpreise von USD 70 pro Barrel angenommen, mittlerweile deutlich unter dem aktuellen Marktpreis. Hinzu kommen erhebliche „mögliche“ Öl- und Gasreserven, die in dieser Zahl gar nicht berücksichtigt werden. Der von der Concord Invest¬ment¬bank in Frankfurt errechnete faire Wert der Activa-Aktie von EUR 19,70 passt auf jeden Fall hiermit zusammen. Soweit zu verstehen ist, bleibt Ihr Schwerpunkt in Nordamerika. Die USA, wo sich momentan sämtliche unserer Projekte befinden, bilden für uns einen wunder¬baren Aus¬gangs¬punkt. Dort wurde schon viel Öl und Gas entdeckt. Unsere Bohrerfolgsquote liegt bei knapp 80 Prozent. Eine solche Quote kann man nicht vorweisen, wenn wir Neuland z. B. in Afrika betreten würden. Die Risken im Öl- und Gasgeschäft sind auch so schon hoch genug. In den USA finden wir zudem ein stabiles politisches Klima und eine vor¬handene Infrastruktur vor. Nach meiner Beobachtung entwickelt sich der Aktienkurs von Activa Resources erstaunlich unabhängig von den Öl- und Gaspreisen. In der Tat hat unser Aktienkurs offenbar weniger mit der Ölpreisentwicklung zu tun. Dies ist typisch für „Junior“ Ölaktien. Hier spielen „Track Record“ und die Bohrerfolge eine größere Rolle. Unsere Erfolgsquote von 80 % spiegelt sich auf jeden Fall nicht in unserem derzeitigen Aktienkurs wider. Ich vermute, dass Activa Resources unter einem allgemeinen Trend hin zu Bluechips leidet. Standardwerte sind momentan offenbar mehr gefragt als die so genannten Microcaps. "Zu unseren Projektpartnern gehören namhafte Gesellschaften, wie z. B. El Paso, Apache oder Hallwood. Wir sind mit der Auswahl der Projektbeteiligungen sehr selektiv und wir verfolgen einen disziplinierten Portfolioansatz, um die unserem Geschäft innewohnenden Risiken aktiv zu managen.” Sie erwähnen gerade die Microcaps. Wie unterscheiden Sie sich von den in Deutschland zweit¬gelisteten Unternehmen aus Nordamerika? Activa Resources ist die erste in Deutschland erstgelistete Öl- und Gas¬gesellschaft dieser Größe. Es gibt eine Vielzahl in Deutschland zweitgelisteter ausländischer Öl- und Gas¬ge¬sell¬schaften. Bei Activa Resources jedoch haben es Aktionäre mit einem Unternehmen mit deutschem Firmensitz zu tun. Mit der Bilanzierung nach IFRS erhalten deutsche Aktionäre die gewohnte Transparenz. Wesentlich unterscheiden wir uns von anderen Öl- und Gasgesellschaften insbesondere durch folgende Faktoren: Erstens, meine Mitarbeiter in Texas blicken auf langjährige Karrieren bei Exxon, Forest Oil und anderen bekannten Ölunternehmen zurück. Zweitens, zu unseren Projekt¬partnern gehören namhafte Gesellschaften. Drittens, wir sind mit der Auswahl der Projekt¬beteili¬gungen sehr selektiv. Viertens, wir verfolgen einen disziplinierten Portfolioansatz, um die unserem Geschäft innewohnenden Risiken aktiv zu managen. Wir setzen nicht alles auf eine Karte. Außerdem ist wichtig, dass Anleger in einem Unternehmen mit einer soliden und wachsenden Produktionsbasis investieren können. Activa Resources wird 2007 etwa 4 Mio. USD Fördererlöse er¬zielen. Vor zwei Jahren hatten wir lediglich Lizenzen und noch keine Produktion. UNTERNEHMEN Wie würden Sie das Gleichgewicht von der auf der einen Seite soliden Basis von etablierten bzw. produzierenden Projekten und auf der anderen Seite von den risikoreicheren und sehr risikoreichen Projekten beschreiben? Die Projekte, mit denen wir bereits produzieren, weisen ein erhebliches Entwicklungspotenzial auf. Das heißt, bei diesen Projekten können wir weitere Bohrungen vornehmen. Wir wachsen also rein organisch um 50 bis 100 % jährlich. Darüber hinaus können wir über unsere zusätzlichen risiko¬reicheren Projekte unser Wachstum beschleunigen. Und obendrein können wir über High-Risk-Projekte wie Fayetteville Shale und Barnett Shale exponentiell wachsen. "Wir wachsen also rein organisch um 50 bis 100 % jährlich. Darüber hinaus können wir über unsere zusätzlichen risiko¬reicheren Projekte unser Wachstum beschleu¬ni¬gen.” Bei Fayetteville Shale sind Sie weniger auf den Gaspreis als viel mehr, wie Sie erwähnten, auf den Erkundungserfolg angewiesen. Beim Projekt Fayetteville Shale ist zweifelsfrei Erdgas vorhanden. Wir wollen zeigen, dass dieses Gas wirt¬schaft¬lich förderbar ist. Unsere Be¬müh¬ungen diesbezüglich haben mit einer Testbohrung gerade erst be¬gonnen. Unser Aktienkurs wird bei einer Erfolgsmeldung positiv darauf re¬a¬gieren. Es ist gleichzeitig sehr wichtig, dass der Gaspreis steigt oder auf einem hohen Niveau bleibt. Denn solche Schiefergasprojekte sind erst bei einem gewissen Gaspreis wirt¬schaftlich. Sie sind stolz auf Ihre Projektpartner. Mit wem arbeiten Sie zusammen? Die Auswahl der Partner mit denen wir zusammenarbeiten ist uns sehr wichtig. Wir arbeiten in der Regel in Konsortien zusammen, um unser Risiko zu diversifizieren. Unsere Projektpartner sind nam¬hafte und renommierte Öl- und Gasgesellschaften wie z. B. El Paso, Apache oder Hallwood. Was unser geologisches Können angeht, sind wir bei den Projekten mit diesen Partnern auf Augen¬höhe. Das ist eine weitere Besonderheit von Activa Resources verglichen mit anderen in Deutsch¬land notierten Ölgesellschaften. "Wir könnten die Fördererlöse innerhalb von zwei Jahren auf 20 bis 30 Mio. USD jährlich erhöhen. Diese Perspektive ist mit den vorhandenen Projekten möglich. Darüber hinaus werden wir dieser Vorgabe eines mittelgroßen Öl- und Gas¬unter¬nehmens auch mit einer ständigen Erweiterung des Projektportfolios immer näher kommen.” Im ersten Halbjahr 2007 haben Sie das operative Break-Even erreicht. Die Aussage, dass Sie für 2008 auch im Ergebnis die Gewinnschwelle erreichen, bleibt weiterhin stehen? Das Erreichen der Gewinnschwelle 2008 streben wir weiterhin an. Ein Jahr in der Gas- und Ölindustrie ist aber bekanntlich lang. Der Einfluss von Öl- und Gaspreisen ist erheblich und von uns nicht kontrollierbar. Auf dem jetzigen Niveau sind unsere Ziele erreichbar. Bei unserer Erfolgsquote von 80 % bin ich zuversichtlich. Wir sind bestrebt, so bald wie möglich Gewinne zu erzielen. Gleichzeitig möchte ich betonen, dass Aktionäre von Activa Resources in ein Unter¬neh¬men investieren, das sich in einer frühen Phase der Unternehmensentwicklung befindet. Die Qualität der Reserven, insbesondere der nachgewiesenen Reserven, ist wichtig und nicht so sehr der genaue Zeitpunkt, wann wir ein positives Ergebnis erzielen werden. Sie sprechen die nachgewiesenen Reserven an. Diese befinden sich zu 97 % in bereits produzierenden Projekten. Sie haben für Activa die Vision, ein mittelgroßes Öl- und Gasunternehmen zu werden. Wie wollen Sie dies, über die feste Basis der nachgewiesenen Reserven hinaus, erreichen? 2007 werden wir Erlöse von 4 Mio. USD erwirtschaften und damit ein erstes Etappenziel erreichen. Wir lassen unseren Worten also erst einmal Taten folgen und lösen unser Versprechen für 2007 ein, um zu zeigen, dass wir in der Lage sind unser Geschäftsmodell umzusetzen. Wir wollen jedoch natürlich eine noch wesentlich größere Gesellschaft aufbauen. Zusätzliches exponentielles Wachstum könnte von den Projekten kommen, bei denen wir erst zu bohren beginnen. Damit könnten wir die Fördererlöse innerhalb von zwei Jahren auf 20 bis 30 Mio. USD jährlich erhöhen. Diese Perspektive ist mit den vorhandenen Projekten möglich. Darüber hinaus werden wir dieser Vorgabe eines mittelgroßen Öl- und Gasunternehmens auch mit einer ständigen Erweiterung des Projektportfolios immer näher kommen. Wie sind die kürzlichen Erfolge der erhöhten Produktion des Projekts OSR Halliday und der Fracturing-Erfolg bei dem Projekt Cerf zu bewerten? OSR Halliday ist unser wichtigstes produzierendes Projekt. Dieses Projekt haben wir mit der Akquisition von New Tuleta Energy erworben, wir haben dort die technische Leitung. Durch den Wiederanschluss einer stillgelegten Bohrung konnten wir die Förderung um 30 % von 300 auf 400 Barrel Öl täglich erhöhen. Für Investoren ist diese Meldung deshalb von Bedeutung, weil dies ein weiteres Indiz ist, dass wir in diesem Feld erheblich mehr produzieren können. Wir haben dort eine sehr starke Hauptformation und wissen, dass es dort neun weitere Formationen gibt, die bislang nie produziert wurden. Bei OSR Halliday handelt es sich also durch das enorme Entwicklungs¬potenzial auch um eines der für Activa Resources wichtigsten Felder der Zukunft. Cerf ist ein weiteres Projekt aus der Erwerbung von New Tuleta Energy. Der Erfolg bei diesem Projekt ist nicht nur eine weitere Bestätigung der Unternehmensstrategie, sondern auch ein Resultat der Kompetenz des Managements. Nach einem gelungenen Fracturing der Gesteins-formation konnten wir die Förderung auf 180 Barrel Öl-Äquivalent täglich erhöhen. Eine zweite Quelle wurde bereits gebohrt. Sie wird demnächst ebenfalls durch Fracturing aktiviert. MANAGEMENT Sie leiten ein internationales Team. Sie selbst sind Engländer. Ich bin gebürtiger Engländer, lebe allerdings schon lange in Deutschland. Das Team in den USA besteht aus US-Amerikanern, alles sehr erfahrene Branchenexperten von Gesellschaften wie Exxon, Aminex oder Forest Oil. Wir sind in den USA sehr gut vernetzt. Das heißt, wir bekommen eine Vielzahl von Projektangeboten. Man möchte mit Activa Resources zusammenarbeiten. Wir wählen jedoch sehr genau aus und lehnen Projekte ab, die unsere Kriterien nicht erfüllen. "Wir sind in den USA sehr gut vernetzt. Das heißt, wir bekommen eine Vielzahl von Projektangeboten. Man möchte mit Activa Resources zusammenarbeiten.” Mit der Neuerwerbung von New Tuleta Energy Anfang des Jahres haben Sie auch das Management erweitert. Das war Ihnen wichtig. Wir wollten zunächst natürlich die nachgewiesenen Reserven und die bestehende Produktion erwerben. In diesem Fall fanden wir auch das Management interessant. Damit haben wir die Kapazitäten der Projektleitung erhöht. Und deshalb war uns die Aufstockung des Managements auf diesem Weg wichtig. Und Sie haben sich stärker mit Erdölförderung- und Reserven positioniert. Richtig. 2006 stammten 80% unsere Erlöse aus der Förderung von Erdgas. Wir wollten das Produktionsverhältnis unbedingt ausgleichen, da wir vorausgesehen haben, dass der Trend zu höheren Ölpreisen bestehen bleiben würde. Zusätzlich wollten wir weniger abhängig von den eher volatilen Erdgaspreisen sein. Mit New Tuleta haben wir auf einen Schlag das Produktionsverhältnis zwischen Erdöl und Erdgas auf 50/50 ausgeglichen. Und das rechtzeitig, um von den heutigen Ölpreisen von über USD 90 zu profitieren. www.frankfurterfinance.de
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Central China Goldfields kündigt erweiterte Produktion binnen Jahresfrist an

Okt
15

Erkundungsunternehmen mit, wie es der Namen vermuten lässt, Goldprojekten in China. Ein aktueller Fokus liegt dabei auf der bereits produzierenden Mine Dong Mao Huo in der Mongolei. Im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter erläutert Managing Director Dr.

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Central China Goldfields kündigt erweiterte Produktion binnen Jahresfrist an Aktienkurs 12. Oktober: 0,102 GBP oder umger. 0,147 Euro Anzahl Aktien, unverwässert: 120,2 Mio. Kleine Schnelle Projekte zur Finanzierung Central China Goldfields plc (GB00B06JK880, GGG.L, www.ccgoldfields.com) ist ein junges Erkundungsunternehmen mit, wie es der Namen vermuten lässt, Goldprojekten in China. Ein aktueller Fokus liegt dabei auf der bereits produzierenden Mine Dong Mao Huo in der Mongolei. Im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter erläutert Managing Director Dr. Jeffrey Malaihollo diese seit Mitte des Jahres neue Strategie des Unternehmens: "Anstatt viel Geld in langsame Projekte zu stecken, forcieren wir ein schnell zu entwickelndes Projekt, um uns daraus selbst zu finanzieren." Ein überwiegender Teil der langfristigen Investitionen und Managementzeit fließt zwar langfristig in das Kupferprojekt Nimu, das Goldprojekt Dong Mao Huo soll jedoch insbesondere dieses Jahr mit 0,9 Mio. Pfund oder 1,3 Mio. Euro den höchsten Anteil am diesjährigen Erkundungsbudgets erhalten. In die größere Kategorie fallen auch das Kupferprojekt Gangjiang, welches sich in derselben Formation wie Nimu befindet, und das Goldprojekt Snow Mountain. Kupferprojekt Nimu potenzieller Jackpot Central China Goldfields verfügt über von den Chinesen akribisch gesammelte Daten. Darunter befinden sich auch Informationen aus mineralogischen staatlich finanzierten Studien, die für ein Explorationsunternehmen, welches über das Interpretationswissen verfügt, sehr wertvoll sind. Darauf aufbauend erkundet Central China Goldfields momentan insbesondere das potenziell sehr reichhaltige Kupferprojekt Nimu in Tibet. Die Ablagerungsformation hat schon große Minen hervorgebracht (Qu Long und Xietongmen). Nimu kann als der potenzielle Jackpot des Unternehmens bezeichnet werden: 135 km² Lizenzen, in Nachbarschaft einer produzierenden Kupferoxidmine und acht Ziele für eine Kupfer-Molybdän-Mineralisierung. Central China Goldfields hat eine unabhängige Überprüfung des Projektes Nimu veranlasst. Das Ergebnis: Bei Nimu handelt es sich um ein Erkundungsziel mit potenziell 300 bis 500 Mio. Tonnen Gestein bei einem Kupferanteil von 0,3 bis 0,7 %. Das entspricht einem Mindestwert im Boden von über 6 Mrd. USD. Erweiterte Produktion der Goldmine Dong Mao Huo Dong Mao Huo ist eine neu akquirierte produzierende Goldmine mit einer Ressource nach chinesischen Standards von 130.000 Feinunzen Gold bei 3,3 Gramm Gold pro Tonne Gestein. Das Ziel ist, die vorhandene Ressource zu erhöhen. Das Vorkommen entspricht der Geologie im gut bekannten Goldgürtel in West-Australien. Die momentane Produktion von 5.000 Feinunzen pro Jahr, die auf Grund der Erkundungsarbeiten pausiert, ist nach hiesigem Verständnis sehr arbeitsintensiv und wird mit westlicher Technik sicher deutlich erhöht und sehr viel effizienter gestaltet werden können. Eine Wiederaufnahme der Produktion mit höheren Förderquoten soll in zwölf Monaten erfolgen. Managing Director Malaihollo lässt sich an dem veröffentlichten selbst gesteckten Zeitplan mit Etappenzielen messen. Bei den Erkundungsbemühungen von Dong Mao Huo soll nicht nur Produktion erhöht, sondern auch die Ressource von derzeit noch 130.000 Feinunzen Gold deutlich erweitert werden. Strategiewechsel vielversprechend 120,2 Mio. Aktien laufen bei einem momentanen Aktienkurs von 0,102 britischen Pfund oder umgerechnet 0,147 Euro um. Dies entspricht einer Marktkapitalisierung von 17,7 Mio. Euro bei einem Barbestand von 2,7 Mio. britischen Pfund oder 3,9 Mio. Euro. Uns fällt besonders der Strategiewechsel ins Auge, der das Unternehmen anstatt durch jahrelange reine Erkundungsarbeiten nun über eine schnelle Produktion zum Erfolg führen soll. Unserem Empfinden nach sind die Investoren bei den momentanen Aussichten für sich weiter stark erhöhende Metallpreise eher zögerlich. Wir halten den Schritt hin zu einer weitgehenden Finanzierung über die eigene Produktion in der gegenwärtigen Marktsituation für absolut richtig und vielversprechend.
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China – im Osten viel Neues

Okt
15

Wir alle wissen es: China boomt, verbaut und verbraucht Rohstoffe wie Sohnemann die Legosteine. Chinesische Unternehmen betreiben nicht nur im eigenen Land, sondern momentan auch in Afrika Bergbau, mit allerhand Rückenwind durch die eigene Regierung und zuweilen westliche Ordnungsmächte düpierend. Die Devisenreserven Chinas werden gerne in den Bergbau investiert. Dabei sammelt man internationale Erfahrung mit Ländern in Südamerika und Afrika.

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Vom 15.10.2007, Redaktion: Jürgen Felger (Diplom-Volkswirt) BRANCHE UND MARKT: China – im Osten viel Neues Großer Rohstoffhunger Wir alle wissen es: China boomt, verbaut und verbraucht Rohstoffe wie Sohnemann die Legosteine. Chinesische Unternehmen betreiben nicht nur im eigenen Land, sondern momentan auch in Afrika Bergbau, mit allerhand Rückenwind durch die eigene Regierung und zuweilen westliche Ordnungsmächte düpierend. Die Devisenreserven Chinas werden gerne in den Bergbau investiert. Dabei sammelt man internationale Erfahrung mit Ländern in Südamerika und Afrika. Geringe Erkundung im eigenen Land Nur 2,3 Prozent der globalen Explorationsinvestitionen gehen nach China. Dennoch verbraucht das Land Unmengen an Rohstoffen: Rund 22 % des globalen Kupferverbrauchs und 6 % der Goldnachfrage geht auf das Konto der Chinesen. Der neu erworbene Reichtum wird schrittweise auch in den breiten Mittelstand sickern und dort mit aller Wahrscheinlichkeit die Schmuck- und damit Goldnachfrage weiter verstärken. Zwar ist China als drittgrößter Goldproduzent und mit rund 800 000 Tonnen jährlicher Kupferfördermenge eines der stärksten Produktionsländer dieser Metalle, trotzdem muss vor allem Kupfer importiert werden, um den gigantischen Bedarf von zuletzt vier Millionen Tonnen im Jahr 2006 sicherzustellen. Fragmentierte Bergbaubranche Wenn die vergleichsweise fragmentierte chinesische Bergbaubranche als Thema in den westlichen Medien auftaucht, wird in frappanter Häufigkeit über Grubenunglücke berichtet. Dies liegt zum Teil daran, dass mit Methoden gearbeitet wird, die im Westen seit sechzig Jahren "out" sind, sowie an der deutlich arbeitsintensiveren Herangehensweise der dortigen Bergbaubranche. Die Chinesen fördern, indem sie unterirdisch dünne, hochprozentige Metalladern "jagen", die sich durch mineralisierte Böden ziehen. Damit erwirtschaftet man zwar Profit, es ist aber eher mühselig und verursacht Kopfschütteln beim westlichen Betrachter, der lieber Maschinen und Chemie einsetzt und das Erdreich eher großflächig aushebt. Dr. Jeffrey Malaihollo,Unternehmenschef beim Bergbauunternehmen Central China Goldfields, erläutert die unterschiedliche Verfahrensweise im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter: "Wir haben, wie die meisten westlichen Firmen, einen anderen Ansatz und treten zunächst einen Schritt zurück, um eine größere Ressource nach dem Bergbaustandard NI 43-101 zu erkunden." Der Schmutzfink Der Kapitalismus chinesischer Prägung bleibt nicht ohne Folgen für die Lebensqualität und die Umwelt. Die Wirtschaft Chinas wächst seit Jahren jährlich über 10 %. In dieser Statistik ist allerdings nicht notwendigerweise die Lebensqualität der Einwohner erfasst. Verseuchte Flüsse z. B. haben gesundheitliche Auswirkungen und verursachen Ernteausfälle - zum Leidwesen der ohnehin stark gebeutelten und noch immer bitterarmen Landbevölkerung. Das Schul- und Gesundheitswesen hält ebenfalls nicht mit dem Wirtschaftswachstum Schritt. Investitionsfreundlich Wenn Milliardeninvestitionen anstehen, ist China auf eine Art konsequent, die einen Widerspruch aus der Bevölkerung auf fast schon beneidenswert unkomplizierte Weise beruhigen kann. So unangenehm das politische System Chinas manchmal auf uns wirkt, so erfolgreich behauptet es sich aber im Mehren des eigenen Wohlstands. Eine Billiarde Devisenreserven in US$ und eine einschüchternde Außenhandelsbilanz (2006: 178,5 Mrd. US$ Überschuss) sprechen in diesem Zusammenhang für sich. In Peking wird ein Hochhaus nach dem anderen hochgezogen und der Finanzminister weiß nicht, wo er noch investieren soll. Ihm fällt es da vergleichsweise leicht, den Unternehmen mit den Steuern entgegenzukommen und in die Infrastruktur zu investieren.
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Managing Director Malaihollo läutet Strategiewechsel ein

Okt
15

Der Managing Director von Central China Goldfields, Dr. Jeffrey Francis Anthony Malaihollo, will mit Blick auf die zahlreichen Erkundungsunternehmen bei stagnierendem Investoreninteresse mehr Freiräume bei der Finanzierung erreichen, wie er im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter erläutert: "Bei dem kleineren Goldprojekt Dong Mao Huo möchte ich Cashflow sehen … Der Markt erschöpft sich langsam.

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Vom 15.10.2007 Redaktion: Jürgen Felger (Diplom-Volkswirt) MANAGER PORTRÄT: Managing Director Malaihollo läutet Strategiewechsel ein Dr. Jeffrey Malaihollo mit Zweistufenplan Der Vorteil von China als Standort liegt auf der Hand: günstigste Arbeitskräfte, wobei selbst hoch qualifizierte Mitarbeiter wie Geologen oder Informatiker mit einem für westliche Verhältnisse bescheidenem Gehalt zufrieden sind. Außerdem begrüßt China ausländische Investoren der Minenbranche, um den eigenen Rohstoffbedarf nachhaltig zu sichern. Der Managing Director von Central China Goldfields, Dr. Jeffrey Francis Anthony Malaihollo, will mit Blick auf die zahlreichen Erkundungsunternehmen bei stagnierendem Investoreninteresse mehr Freiräume bei der Finanzierung erreichen, wie er im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter erläutert: "Bei dem kleineren Goldprojekt Dong Mao Huo möchte ich Cashflow sehen … Der Markt erschöpft sich langsam. Es gibt zu viele kleine Erkundungsunternehmen, die den Markt betreten und Geld einsammeln wollen." In einem ersten Schritt soll durch eine schnelle Produktion Cashflow generiert werden, um damit die Erkundung der großen reichhaltigen Projekte zu finan¬zie¬ren. Malaihollo hat für Newcrest, später für Rio Tinto und dann 97/98 für Billiton gearbeitet. Später war er als Director für eine kleine Investment Bank als Spezialist für Bergbau tätig. Den Doktortitel erwarb der Geologe in London. Seine Schwerpunkte bilden Südostasien, China und Osteuropa. Nach seiner Tätigkeit bei Billiton in China war er zwischenzeitlich in Russland und Osteuropa tätig und kehrte 2004 nach China zurück. Vor kurzem nahm Dr. Malaihollo einen Strategiewechsel vor. Chairman Clark 30 Jahre lang bei Billiton Executive Chairman Nigel Bruce Clark im Geschäftsbericht des Unternehmens: "Nimu repräsentiert die beste Kombination aus geologischen, geophysikalischen und mineralogischen Anzeichen, mit der ich in 35 Jahren Karriere in der Minenindustrie die Freude habe zu arbeiten." Wenn man einen Ruf zu verlieren hat, sagt man so etwas nur, wenn man hinreichend abgesichert ist. Clark war über 30 Jahre lang für Billiton tätig. Der Geologe lebt seit 1997 in China, wo er damals das dortige Büro aufgebaute. Clark hat in der Mongolei gearbeitet, in Nordchina. Er wurde Geschäftsführer der dortigen Handelskammer. In den letzten zwei Jahren hat er die China International Mining Group geleitet: Eine Organisation, die eine Sammlung westlicher Unternehmen in China darstellt, um die Bergbaugesetzgebung und die auf den Bergbau bezogene Steuergesetzgebung voranzutreiben und welche die chinesische Regierung informiert. Er verfügt also über Kontakte zu den höchsten ministeriellen Kreisen in China. Clark hat im Rahmen einer Spendenkampagne für chinesische Waisenkinder 2005 den Mount Everest erklommen. Vielleicht eines der besten Geologenteams in China Finance Director John Charles Forrest hat hauptsächlich Erfahrungen mit kanadischen Erkundungsunternehmen gemacht. Der Rest des Boards ist non-executive: Patrick Aloysius Harford arbeitete bei australischen Erkundungsunternehmen. John Merfyn Roberts ist Fondsmanager an der Börse London. Dr. Johnny Sei-Hoe Hon stammt aus Hongkong und hat einen guten Draht zur Regierung, insbesondere zur Zentralregierung. Ciceron "Jun" Angeles ist der Exploration Manager. Jun kann über 30 Jahre Erfahrung als Erkundungsgeologe vorweisen. Er ist Erkundungsmanager bei Newcrest, dem größten Goldproduzenten in Australien. Newcrest hat interessanterweise seine kompletten Reserven durch eigene Erkundungen erhalten. Dr. Richard Shao ist der Joint-Venture-Manager und Chinaexperte. Er war Leiter der Metallurgie-Abteilung in einer spezialisierten chinesischen Universität und bringt entsprechende Branchenkontakte mit. Leidenschaftlich asiatisch Nicht nur Nigel Bruce Clark fühlt sich in China wohl, auch das restliche Management weiß, warum es sie nach China zog. Insgesamt teilen sich die nichtchinesischen Hauptköpfe, wie Dr. Malaihollo als Managing Director oder Ciceron Angeles als Exploration Manager, über 25 Jahre Lebenserfahrung im Land. In China kommt es auf gute Verbindungen an. So ist es kein Wunder, dass das Wissen um Geschäftskultur und historische Hintergründe zum täglichen Brot beim Management von Central China Goldfields gehören.
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Central China Goldfields

Okt
15

Central China Goldfields (GB00B06JK880, GGG.L, www.ccgoldfields.com) hat sich vor kurzem neu ausgerichtet und forciert schnelle Projekte, um daraus finanzielle Mittel für spätere Erkundungen zu schöpfen. Innerhalb von zwölf Monaten soll mit der kürzlich erworbenen kleinen Goldmine Dong Mao Huo bedeutend mehr produziert werden als momentan, um die Erkundung für das potenzielle Milliarden-Kupferprojekt Nimu in China voranzutreiben. Managing Director, Dr.

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FRANKFURTER FINANCE NEWSLETTER (FFN) Vom 15.10.2007 INTERVIEW Central China Goldfields Central China Goldfields (GB00B06JK880, GGG.L, www.ccgoldfields.com) hat sich vor kurzem neu ausgerichtet und forciert schnelle Projekte, um daraus finanzielle Mittel für spätere Erkundungen zu schöpfen. Innerhalb von zwölf Monaten soll mit der kürzlich erworbenen kleinen Goldmine Dong Mao Huo bedeutend mehr produziert werden als momentan, um die Erkundung für das potenzielle Milliarden-Kupferprojekt Nimu in China voranzutreiben. Managing Director, Dr. Jeffrey Malaihollo, erläutert die Strategie der zwei Stufen im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter. Das Interview führte Jürgen Felger für den Frankfurter Finance Newsletter. [Central China Goldfields] BRANCHE In China präferiert man eher höhergradige Lagerstätten und einen schnellen Abbau, weiß ich aus unserem letzten Gespräch. Das hat historische Gründe. Früher haben Institutionen der Regierung erkundet und viele Menschen hierfür in Anspruch genommen. Dadurch entstand die Notwendigkeit, schneller als gesund ist, Cashflow zu generieren. Sobald mineralisiertes Gestein gefunden wurde, begann man mit der Entwicklung. Ein Grund hierfür sind auch die geringen Arbeitskosten. Manchmal reichen dafür bereits dünne Adern mit ein paar Zentimetern Dicke. Die Einnahmen fließen dann wieder an die Institutionen der Regierung zurück. China hat dementsprechend viel Erfahrung mit kleinen Minen. Im Gegensatz dazu haben wir, wie die meisten westlichen Firmen, einen anderen Ansatz und treten zunächst einen Schritt zurück und erkunden eine größere Ressource nach dem Bergbaustandard 43-101. Erst dann beginnen wir in großem Stil mit dem Abbau. Die uns vorliegenden Daten sind ausgezeichnet. Wir interpretieren diese und verbinden Punkte. "Es gibt meiner persönlichen Meinung nach momentan zu viele Bergbauunternehmen in diesem Markt. Wir gehen daher lieber früher als später in Produktion." China benötigt jetzt Rohstoffe. China expandiert. Spüren Sie den Druck, schnell in Produktion gehen zu müssen? Nicht vom Standpunkt der Chinesen aus. Ja, China benötigt Ressourcen, aber heute investiert das Land außerhalb, insbesondere in Afrika. Dieses Gefühl, unter Druck zu sein, kommt eher von der Finanzierungsseite her. Es gibt meiner persönlichen Meinung nach momentan zu viele Bergbauunternehmen in diesem Markt. Wir gehen daher lieber früher als später in Produktion. In China kommen wir von der geologischen Seite her zügig voran. Der Papierkrieg dauert jedoch länger als wir es gerne hätten. Besonders in den abgelegenen Regionen müssen wir mit den örtlichen Behörden eng zusammenarbeiten und ihnen westliche Standards erläutern, denn man kannte dort ausländische Investoren vorher nicht. [Central China Goldfields projects] Die chinesische Wirtschaft ist weiterhin ein großes Thema in den Medien. Auch wenn Sie jetzt schockiert sind - wird China nicht geschwächt bei einer Aufwertung der Landeswährung? Schadet dies nicht möglicherweise auch dem Bergbau? Ich bin kein Volkswirt. Ich deute die Situation so: Die Chinesen verfügen über eine Billion an Währungsreserven in US-Dollar. Die Angst der Chinesen bezieht sich auf den US-Dollar. Ich sehe drei Gründe, warum China so aggressiv in Südamerika und Afrika investiert. Das meiste Kupfer und Zink wird weltweit von den Chinesen verbraucht. Dort werden immer mehr Rohstoffe benötigt. Zweitens investiert das Land seine US-Dollars in Gold, Kupfer, Nickel, Zink und andere Rohstoffe. Drittens werden die Chinesen zu globalen Playern aufsteigen und beginnen anstatt mit Nordamerika, Europa oder Australasien, wo viel Wettbewerb herrscht, lieber mit Afrika und Südamerika. Wenn der USD fällt wird die chinesische Währung Remimbi stärker. Aber bitte bedenken Sie, dass die Betriebskosten in China bedeutend geringer sind. Einen Top-Manager erhalten wir für 500 USD im Monat und einen Geologen für 300 oder 400 USD. UNTERNEHMEN Mit Central China Goldfields liegt Ihr Fokus auf China. Wir verfügen über vier Projekte in China, von denen zwei momentan besonders von Interesse sind: das Kupferprojekt Nimu in Tibet und die kleine Goldmine Dong Mao Huo in der Mongolei. Und das Goldprojekt Snow Mountain? Wir haben unseren Fokus auf die bereits produzierende Goldmine Dong Mao Huo verlegt. "Dong Mao Huo ist eine kleine produzierende Goldmine. Wir haben die Goldproduktion gestoppt und konzentrieren uns auf die Erkundung." Es handelt sich also um eine produzierende Goldmine? Dong Mao Huo ist eine kleine produzierende Goldmine. Wir haben die Goldproduktion gestoppt und konzentrieren uns auf die Erkundung. Die Idee ist, die Produktion zu steigern und die Lebensdauer der Mine zu steigern, indem wir die Ressourcen erhöhen, denn die Bergbaulizenzen sind bereits vorhanden. Wenn wir die Bohrungen beendet haben und die Ergebnisse veröffentlicht sind, werden wir die Produktion wieder aufnehmen. Unser Konzept ist, von einer Mine unter Tage auf einen Tagebau umzustellen. Das schließt ein, nicht nur die hochgradigen Adern zu verfolgen, sondern auch geringere Goldgehalte zu nutzen. Unser Ziel sind sehr viel mehr Tonnen Gestein zu verarbeiten als bislang dort geschehen. [Kupferprojekt Nimu, Jeffrey Malaihollo] Sie pausieren also mit der Produktion, um ausreichend Ressourcen für eine große Mine zu erkunden. Die momentane Produktion ist mit jährlich etwa 5.000 Feinunzen Gold sehr gering. Wir wollen diese auf 20.000 bis 30.000 Feinunzen pro Jahr erhöhen. Die Chinesen haben bereits 130.000 Feinunzen definiert. Danach würde sich bereits jetzt eine Lebensdauer der Mine von vier bis fünf Jahren ergeben. Es gibt sehr viel Potenzial für mehr Feinunzen. Gehen wir noch einmal einen Schritt zurück. Wir sprechen von unterschiedlichen Arten der Produktion. Welche Beispiele gibt es in China für große Gruben westlicher Unternehmen? China ist nach jüngsten Berichten der zweitgrößte Goldproduzent weltweit hinter Südafrika, hat die USA und Australien überholt. Offenkundig gibt es jede Menge Rohstoffe in China. Es gibt die Zink-Mine von Griffin Mining eines in London beheimateten Unternehmens. Jinshan Mines, ein kanadisches Unternehmen, befindet sich nur 90 Kilometer von unserem Grundstück Dong Mao Huo entfernt. Dort wurde die Erkundung im Juli erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen Eldorado hat vor vielleicht 16 Monaten seine Erkundung abschließen können. Und das australische Unternehmen Sino Gold bringen momentan eine neue Mine in Produktion. Es gibt viele Firmen, die vor allem in den letzten Jahren in Produktion gingen. Im Vergleich zum letzten Jahr haben Sie nun Ihren Fokus verändert. Wie ist die Gewichtung in Sachen Investitionsvolumen und Management-Zeitressourcen der beiden Projekte Dong Mao Huo und Nimu? Das meiste Geld und die meiste Zeit, vielleicht 70 %, investieren wir immer noch in das große Kupferprojekt Nimu in Tibet. 20 bis 25 % unserer Finanzen und unserer Zeit wenden wir für das Goldprojekt Dong Mao Huo auf. Andere Projekte betrachten wir ebenso weiterhin. Wir haben bei dem Projekt Nimu einige gute Bohrkerne aus dem Boden gezogen. Es scheint alles auf ein sehr großes Projekt hinzudeuten. Dort werden wir viel Geld und Zeit investieren. Deshalb beschleunigen wir das kleine Projekt, um sehr kurzfristig Cashflow für die geplante große Kupfermine zu generieren. Der Zeitfaktor spielt also eine Rolle. Mit dem Goldprojekt Dong Mao Huo werden Sie Cashflow für das Kupferprojekt Nimu erhalten. Und es gibt noch das Projekt Snow Mountain, welches ebenfalls in diese größere Kategorie fällt. Anstatt viel Geld in langsame Projekte zu stecken, forcieren wir ein schnell zu entwickelndes Projekt, um uns daraus selbst zu finanzieren. Heute sagen Sie sich, dass Dong Mao Huo zwar das kleinere, aber schnellere Projekt ist. Die Bergbaulizenz und alles ist bereits vorhanden, so dass wir mindestens die 130.000 Feinunzen Gold herausholen können. Ich bin bei diesem bestimmten Projekt nicht daran interessiert es auf den Standard 43-101 zu hieven. Bei dem kleineren Goldprojekt Dong Mao Huo möchte ich Cashflow sehen. Daneben können wir intern den Nachweis einer richtigen Einschätzung führen. Mit einem kleinen Projekt wie diesem benötigen wir kein großes Bankdarlehen. Wir können auch von der Finanzierungsseite her schnell agieren. [Zeitplan Dong Mao Huo] Wie sähe der zeitliche Rahmen dieses Goldprojektes aus? Des Weiteren frage ich mich, welche Anlagen Sie weiter verwenden können und wie hoch die Investition für Dong Mao Huo sein wird. Wenn wir die Scoping Study in etwa drei Monaten fertig gestellt haben, werden wir klarer sehen. Doch diese Study beginnen wir gerade erst. Zunächst haben wir die geophysische Studie erstellt. Es ist nicht gesagt, dass es sicher ist, aber heute sind wir zuversichtlich, dass es viel mehr Potenzial als die 130.000 Feinunzen gibt. Ende August haben wir erste Bohrungen vorgenommen, um die Gewichtsverteilung für den genauen Standort der Mine zu erhalten. Auf der Basis dieser Daten können wir uns ein Bild machen, was notwendig ist und wie viel Geld wir zur Realisierung unserer Pläne investieren müssen. All diese Fragen werden wir zu einem späteren Zeitpunkt beantworten können. Das Schlimmste, das uns passieren kann: Wir weisen nach, dass 130.000 Feinunzen Gold tatsächlich vorhanden sind. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir zumindest auf Basis der korrekten Anzahl von Feinunzen auch unter Tage effizienter arbeiten und die 5.000 Feinunzen Gold deutlich werden erhöhen können. In drei Monaten wissen wir also mehr. Wir hoffen, wir können innerhalb dieser drei Monate alle Fragen beantworten. Danach können wir direkt damit beginnen, den Abbau zu planen. Alle Lizenzen sind vorhanden. Ich habe für den Produktionsstart einen zeitlichen Rahmen von innerhalb 12 Monaten im Auge. Zu dem Kupferprojekt Nimu: Ich sehe in einer Ihrer Präsentationen einen Wert von 60 Meter mit 1,3 %. Das war eines der Grabungsergebnisse. Bei der ersten Bohrung kamen wir auf 0,4 % Kupferäquivalent, ein Grenzwert. Danach haben wir das Bohrgerät in dem zweiten Gebiet aufgestellt und konnten auf der Spitze des Hügels mit richtig schönen Kupferanteilen aufwarten. Wir hatten 220 Meter bei 0,5 % Kupferäquivalent. Die Hälfte davon ist Molybdän. Dasselbe Bohrloch liefert 1 % Kupferäquivalent auf 80 Meter und an der Oberfläche 1,3 % Kupfer. Wir wissen, dass die Mineralisierung von der Oberfläche abwärts bis 200 Meter in die Tiefe reicht und die Länge mindestens 300 Meter ist. In der Tiefe 500 Meter. Es sieht also nach einem großen Projekt aus. Zwei Kilometer nördlich stoßen wir ebenfalls auf einen Kupferanteil von etwa 1,5 %, das jedoch mit mehr epithermalen Gegebenheiten verbunden ist und auch Gold, Schwefel, Blei und Zink enthält. Nach den momentanen Bohrungen und einer möglichen Erweiterung des Gebietes werden wir die nächsten Bohrziele bestimmen. "Das Kupferprojekt Nimu wird mindestens vier oder fünf Jahre auf sich warten lassen. Das kleine Projekt jedoch wird hoffentlich innerhalb von 12 Monaten in Produktion zu bringen sein. Zur gleichen Zeit wollen wir auch weiter die anderen Projekte betrachten." Wenn also alles glatt läuft, produzieren Sie Gold in zwölf Monaten mit dem Projekt Dong Mao Huo und Kupfer vielleicht in vier bis fünf Jahren mit dem Projekt Nimu? Das Kupferprojekt Nimu wird mindestens vier oder fünf Jahre auf sich warten lassen. Das kleine Projekt jedoch wird hoffentlich innerhalb von 12 Monaten in Produktion zu bringen sein. Zur gleichen Zeit wollen wir auch weiter die anderen Projekte betrachten. Aber die Betonung liegt auf der Generierung von Cashflow. Für meinen Geschmack gibt es zu viele Erkundungsunternehmen. Ich möchte vielleicht zwei oder drei kleine Minen in Produktion bringen, um von jeder Mine vielleicht fünf bis sieben Millionen Dollars Cashflow für die großen Projekte wie Nimu zu erhalten. Sie sagen also, es gibt dort zu viele Bergbauunternehmen, die versuchen Geld einzusammeln. Der Markt erschöpft sich langsam. Es gibt zu viele kleine Erkundungsunternehmen, die den Markt betreten und Geld einsammeln wollen. Ich versuche das jetzt zu vermeiden. Zumindest wollen wir einen Teil selbst finanzieren. Das nächste Mal, wenn Central China Goldfields mit Kapitalbedarf an den Markt herantritt, soll es für die große Produktion sein. MANAGER Das Management ist mit einigen Geologen bestückt. Sie Herr Malaihollo sind selbst Geologe, der Chairman Nigel Bruce Clark ebenfalls. Und es gibt zwei Non-Executive Directors, die Geologen bzw. China-Experten sind. Ich bin Geologe und habe für Rio Tinto und dann für Billiton 97/98 gearbeitet. Später habe ich als Director für eine kleine Investment Bank als Spezialist für Bergbau gearbeitet. Unser Chairman Nigel Bruce Clark ist ebenfalls Geologe. Clark war über 30 Jahre lang für Billiton tätig und lebt seit 1997 in China, wo er damals das dortige Büro aufgebaut hat. Er wurde Geschäftsführer der dortigen Handelskammer. In den letzten zwei Jahren hat er die China International Mining Group geleitet, eine Organisation, die eine Sammlung westlicher Unternehmen in China darstellt, um die Bergbaugesetzgebung und die auf den Bergbau bezogene Steuergesetzgebung voranzutreiben und welche die chinesische Regierung informiert. Er verfügt also über Kontakte zu den höchsten ministeriellen Kreisen in China. Es gibt auch einen Director of Finance, der hauptsächlich Erfahrung mit kanadischen Erkundungsunternehmen hat. Der Rest des Boards ist non-executive: Patrick Aloysius Harford hat hauptsächlich Erfahrung mit australischen Erkundungsunternehmen. John Merfyn Roberts ist Fondsmanager an der Börse London. Dr. Johnny Sei-Hoe Hon stammt aus Hongkong und hat einen guten Draht zur Regierung, insbesondere zur Zentralregierung. Ciceron "Jun" Angeles ist unser Exploration Manager. Jun kann über 30 Jahre Erfahrung als Erkundungsgeologe vorweisen. Er ist Erkundungsmanager bei Newcrest, dem größten Goldproduzenten in Australien. Newcrest hat seine kompletten Reserven durch eigene Erkundungen erhalten. Dr. Richard Shao ist der Joint-Venture-Manager und Chinaexperte. Er war Leiter der Metallurgie-Abteilung in einer spezialisierten chinesischen Universität. Deshalb bringt er entsprechende Branchenkontakte mit. Wie lange arbeiten Sie und der Chairman in China? Seit zehn Jahren? Ich habe in China 1997 und 1998 gearbeitet und war zwischenzeitlich in Russland und Osteuropa. 2004 bin ich zurückgekehrt. Unser Chairman jedoch hat seit 1997 stets in China gelebt. Er hat in der Mongolei gearbeitet, in Nordchina. Johnny Sei-Hoe Hon ist aus Hongkong. Zusammen haben wir also mehr als 25 Jahre Erfahrung in China und mit dem Bergbaugeschäft in China. Wir fühlen uns hier wohl.
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Guatemala – Herz aus Gold

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Im Gegensatz zu vielen anderen süd- und mittelamerikanischen Ländern ist Guatemala, was Mineralförderung angeht, noch sehr unterentwickelt . Dies liegt vor allem am Bürgerkrieg, der jahrzehntelang den Aufbau einer ordentlichen Infrastruktur verzögert hat. Des Weiteren denken wir, dass durch Tropenstürme, monatelangem Starkregen und damit einhergehenden Schlammlawinen viel Geduld notwendig ist, um tiefe Löcher in die Erde graben zu können. Erst importierte ausgefeiltere Techniken ermöglichen es, das volle Potenzial des Landes auszuschöpfen .

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FRANKFURTER FINANCE NEWSLETTER (FFN) Vom 05.09.2007 BRANCHE Guatemala – Herz aus Gold Reich an Mineralien Im Gegensatz zu vielen anderen süd- und mittelamerikanischen Ländern ist Guatemala, was Mineralförderung angeht, noch sehr unterentwickelt . Dies liegt vor allem am Bürgerkrieg, der jahrzehntelang den Aufbau einer ordentlichen Infrastruktur verzögert hat. Des Weiteren denken wir, dass durch Tropenstürme, monatelangem Starkregen und damit einhergehenden Schlammlawinen viel Geduld notwendig ist, um tiefe Löcher in die Erde graben zu können. Erst importierte ausgefeiltere Techniken ermöglichen es, das volle Potenzial des Landes auszuschöpfen . Vulkane und Erdbeben sind in der tektonisch sehr aktiven geographischen Zone keine Seltenheit, wobei die seismischen Aktivitäten mit ein Grund sind, weshalb das Land so reich an Mineralien ist. Expansionsmöglichkeiten Mit der Entwaffnung der Rebellenarmeen, der Aufstellung einer demokratischen Ordnung und der technischen Modernisierung begann Ende der neunziger Jahre eine Ära des Aufbaus im Nachbarland von Mexiko. Heute teilen sich einige große Minengesellschaften die auf mehrere Millionen Unzen geschätzten Goldvorräte des Landes . Noch immer kann allerdings von einer dünnen Besiedelung die Rede sein, was Expansionen der bereits ansässigen Unternehmen begünstigt. Unternehmenssprecher Jacob Friesen vom Golderkundungsunternehmen Goldex Resources schildert im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter seinen Eindruck über die Entwicklung von Guatemala als Standort für die Golderkundung: "Ich war erst letzten Monat wieder im Land und habe von der dortigen Regierung und dem Ministerium erfahren, dass man nach der Wahl eine ähnliche Politik wie bisher erwartet. Alle Präsidentschaftskandidaten befürworten den Bergbau und wollen diesen Industriezweig wachsen sehen." Neue Milliarden-Goldmine Die guatemaltekische Regierung und die Repräsentanten der relevanten Parteien befürworten ausdrücklich den Aufbau der Bergbauindustrie und der Erkundung, da natürlich finanzielle Interessen in Milliardenhöhe auf dem Spiel stehen. Bei der Genehmigung der Mine Marlin, des Unternehmens Glamis Gold (GLG), gab es nicht nur Proteste und Blockaden. Fragen über die Sicherheitsstandards bei der Verwendung des hochgiftigen Stoffes Zyanid wurden aufgeworfen. Die Möglichkeitsstudie entsprach vielleicht nicht dem Niveau eines Projektes beispielsweise in den USA oder in Kanada. Da in manchen Ländern Lateinamerikas zeitweise eine doch vehemente Linkstendenz zu beobachten war, könnte sich einerseits die Missachtung von Protesten einfacher Leute unter Umständen als Spiel mit dem Feuer herausstellen. Andererseits könnte das Problem der Arbeitslosigkeit leicht zu einem Aufflammen der alten Bürgerkriegskonflikte führen – ein mögliches Problem, dass es um jeden Preis zu verhindern gilt. Die Mine Marlin begann die Produktion Ende 2005. Ende 2006 wurde Glamis Gold für über 21 Mrd. USD an Goldcorp verkauft. Außenhandel von Landwirtschaftlich dominiert Mit nur 15 % besitzt der offiziell ausgewiesene Export einen sehr geringen Anteil am Bruttoinlandsprodukt. Von diesen Exporten sind rund drei Viertel Exporte von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, typischerweise Südfrüchte, Kakao sowie Kaffee, der in den höher gelegenen, malerischen Regionen des Landes heranreift. Wichtigster Handelspartner für Guatemala sind, wie für viele andere lateinamerikanische Staaten, die USA, die rund ein Drittel aller Exporte abnimmt und von denen rund 40 % der Importe stammen. Seit der Demokratisierung 1996 wurden verschiedene Staatsbetriebe privatisiert. Robustes Wirtschaftswachstum Probleme hat das Land vor allen Dingen in der Ausgestaltung einer akademisch-kulturellen Landschaft sowie hoher Verbrechens-, Säuglingssterblichkeits- und Analphabetenraten. Eine Ungleichverteilung des Vermögens prägt das Landesbild. Damit einhergehend sind beschränkte Transport- und Kommunikationsmöglichkeiten, die jedoch nicht das robuste Wirtschaftswachstum von im Schnitt 5 % seit 2001 bremsen konnten. Insgesamt ist Guatemala vor allem wegen des schlechten Bildungsniveaus kein Vorzeigeland im Vergleich zu Nachbarländern wie Nicaragua oder Mexiko. Goldproduktion im Aufwind Trotzdem ist die Goldindustrie in Guatemala im Aufwind und wird dies voraussichtlich auch dank des Goldpreises und der Rückendeckung von Seiten der Regierung auch bleiben. Das Land verfügt über signifikante Bodenschätze, die sich noch im Anfangsstadium der Erschließung befinden. Das Potenzial und die Ausschöpfung stehen und fallen mit der politischen Stabilität, wobei die häufigen Naturkatastrophen wohl eher eine Nebenrolle spielen. Unserer Ansicht nach sollte der Bergbau in Guatemala auch in mittelbarer Zukunft das Wachstum weiter antreiben.
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Goldex Resources in Guatemala und Mexiko und … ?

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Die Goldex Resources Corporation (CA3813661038, GDX.V, www.goldex.ca), deren Aktie über die Börse in Frankfurt gehandelt wird, ist ein kanadisches Goldexplorationsunternehmen, das vorrangig in Guatemala und in Mexiko Gold erkundet. In jüngster Zeit konzentrieren sich die Neubohrungen und Expansionen auf Guatemala: Ein Land, das sich von den Zeiten des lang währenden Bürgerkriegs erholt, der bis in die Mitte der neunziger Jahre die Nation mit Gewalt und Chaos überzog.

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FRANKFURTER FINANCE NEWSLETTER (FFN) Vom 05.09.2007 AKTIE Goldex Resources in Guatemala und Mexiko und … ? Aktienkurs 5. September: 0,14 Euro Anzahl Aktien, unverwässert: 40,0 Mio. Anzahl Aktien, voll verwässert: 60,9 Mio. Goldgräber in Mittelamerika Die Goldex Resources Corporation (CA3813661038, GDX.V, www.goldex.ca), deren Aktie über die Börse in Frankfurt gehandelt wird, ist ein kanadisches Goldexplorationsunternehmen, das vorrangig in Guatemala und in Mexiko Gold erkundet. In jüngster Zeit konzentrieren sich die Neubohrungen und Expansionen auf Guatemala: Ein Land, das sich von den Zeiten des lang währenden Bürgerkriegs erholt, der bis in die Mitte der neunziger Jahre die Nation mit Gewalt und Chaos überzog. Gerade deshalb bietet sich Guatemala heute als idealer Standort an, da dort noch viele unentdeckte Goldvorkommen schlummern und das Land vergleichsweise eher unerschlossen ist . Ein Blick auf die Exporte, die eher von Agrar- und Textilprodukten dominiert werden sowie eine Betrachtung der geologisch ähnlich beschaffenen und bereits produzierenden Nachbarländer offenbaren das Potenzial von Guatemala. Expansionen für mehr Nachrichten geplant Goldex ist in den letzten Monaten sehr schwach gelaufen, der Kurs befindet sich momentan mit rund 0,14 Euro sehr nah bei seinem historischen Tiefpunkt . Dies könnte jedoch vor allem auf den stockenden "Newsflow" zurückzuführen sein, da auf den ersten Blick vielleicht wenig Dynamik in den jüngeren Unternehmenshistorie zu verzeichnen war. Im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter kündigt Unternehmenssprecher Jacob Friesen Akquisitionen an, um der Informationsstagnation zu begegnen und die Phantasiebremse für Anleger zu lösen: "Wir prüfen derzeit drei weitere Grundstücke. Die Erkundung ist recht ermutigend und wir werden Angebote unterbreiten. Wir wollen bis Ende des Jahres mindestens vier Projekte vorweisen können ... Wir halten Ausschau nach Projekten in Mexiko, British Columbia, Nevada und Zentralamerika." Bohrungen 2006 bestätigen Ergebnisse der Vereinten Nationen Goldex verfügt nach jahrelanger Zusammenarbeit über gute Beziehungen zur Regierung Guatemalas. Außerdem kann das Unternehmen sich auf bereits vorhandene und unserer Ansicht nach neutrale Erkundungsergebnisse stützen. Die Vereinten Nationen haben Explorationsbohrungen finanziert, die sich im täglichen Geschäft als hilfreich erweisen und durch Bohrungen letztes Jahr bestätigt wurden. Bohrprogramm ab Oktober 2007 Goldex plant demnach eine aggressivere Expansion mit mehr Probebohrungen, geologischen Analysen, Luftaufklärungen und dergleichen. Und es soll eine etwas opulentere Berichterstattung geben, um dem Kurs zusätzlich auf die Sprünge zu helfen . Bereits fest stehen, offensichtlich ab Oktober nach der Regenzeit, 2.000 Meter Bohrungen oder etwa 20 Bohrungen. Ab Herbst 2008 Gold-Ressourcen nach kanadischem Bergbaustandard Nach der Bohrsaison, genauer im Herbst 2008, will Goldex abgeleitete Gold-Ressourcen nach kanadischem Bergbaustandard vorweisen. Da das Unternehmen bereits historische Ressourcen in akzeptabler Größenordnung vorweisen kann - 430.000 Feinunzen Gold allein in El Pato - und schon positive Meldungen in Bezug auf den Mineralisierungsgrad des Gesteins, sollte der Kurs sich doch demnächst erholen. Auch ist die Regensaison bald vorbei, die traditionell zwischen Mai und Oktober ein Vorankommen unmöglich macht. Mit dem guatemaltekischen Projekt El Pato und dem mexikanischen Projekt Arco stehen Investitionen in den beiden Hauptgebieten an. Allzeithoch von 0,35 Euro wieder erreichbar Als Investoren mit an Bord sind unter anderem RAB Special Situation Master Fund, CIBC Securities, Bolder Investments oder Sprott Assett Management. Goldex Resources wird seine Position wohl dank gesicherter politischer Stabilität in Guatemala und bei einem weiter stabilen bis steigenden Goldpreis planmäßig ausbauen können . Nicht zu vergessen sind auch die Akquisitions- und Expansionspläne. Ohne weiteres können kurzfristig ein Kursziel und das Allzeithoch von rund 0,35 Euro erreicht werden, da Goldex über große potenzielle Lagerstätten verfügt, die bei günstigen Erkundungsergebnissen den momentanen Unternehmenswert vervielfachen würden.
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Goldex Resources (CA3813661038, GDX.V, www.goldex.ca) exploriert im heute prosperierenden Guatemala. Die Golderkundungsgesellschaft stellt für kommendes Jahr eine Goldressource nach kanadischem Bergbaustandard in Aussicht. Manager für Corporate Development, Jacob Friesen, erläutert das für Herbst geplante Bohrprogramm im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter. Das Interview führte Jürgen Felger für den Frankfurter Finance Newsletter.

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Vom 05.09.2007 INTERVIEW Goldex Resources Goldex Resources (CA3813661038, GDX.V, www.goldex.ca) exploriert im heute prosperierenden Guatemala. Die Golderkundungsgesellschaft stellt für kommendes Jahr eine Goldressource nach kanadischem Bergbaustandard in Aussicht. Manager für Corporate Development, Jacob Friesen, erläutert das für Herbst geplante Bohrprogramm im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter. Das Interview führte Jürgen Felger für den Frankfurter Finance Newsletter. [Goldex] BRANCHE Der in Guatemala 36 Jahre herrschende Bürgerkrieg wurde Mitte der 90er Jahre beendet. Wie sieht die Situation vor Ort heute aus und wie würden Sie das politische Risiko dort beschreiben? Guatemala hatte 1996 seine ersten demokratischen Wahlen. Im September wird übrigens über einen neuen Präsidenten abgestimmt. Ich war erst letzten Monat wieder im Land und habe von der dortigen Regierung und dem Ministerium erfahren, dass man nach der Wahl eine ähnliche Politik wie bisher erwartet. Alle Präsidentschaftskandidaten befürworten den Bergbau und wollen diesen Industriezweig wachsen sehen. "Goldcorp hat möglicherweise 50 Kilometer von unserem Projekt sowie auf einem zu uns angrenzenden Grundstück eine erhebliche Menge an Gold. Wir glauben also, uns in einer ausgezeichneten Region zu befinden, die sehr reich an Vorkommen ist." [Goldcorp Marlin] Mit Ihrem Erkundungsprojekten kann sich Goldex Resources in guter Gesellschaft wähnen, z. B. mit Goldcorp und anderen. Goldcorp hat für etwas über 21 Mrd. USD Glamis Gold (GLG) übernommen, eine Bergbaugesellschaft aus Guatemala. Dies wurde im November 2006 bekannt. Die erste Mine wurde dort im September 2005 in Betrieb genommen. Für Glamis war es die erste Mine. Goldcorp wird deren Arbeit fortführen. Diese Mine und vielleicht eine zweite Mine werden über Jahre hinweg produzieren können. Ein anderes Unternehmen mit dem Namen Firestone Ventures glaubt, mit einem Zinkvorkommen fündig geworden zu sein. Skye Resources kann mit einer großen Nickel-Entdeckung aufwarten. Im Moment bauen sie mehr im Norden von Guatemala, unweit der mexikanischen Grenze, eine Schmelzanlage und gehen in Produktion. Aurogin Resources kann nahe Guatemala City ein Goldprojekt mit einer jährlichen relativ geringen Produktion von 25.000 pro Jahr vorweisen, aber mit Potenzial sie zu erweitern. Goldcorp hat möglicherweise 50 Kilometer von unserem Projekt sowie auf einem zu uns angrenzenden Grundstück eine erhebliche Menge an Gold. Wir glauben also, uns in einer ausgezeichneten Region zu befinden, die sehr reich an Vorkommen ist. Zwei Verwerfungen kreuzen sich auf unserem Grundstück. Es ist Gold auf unserem Gebiet. Was wir die nächsten ein oder zwei Jahre herausfinden wollen, ist, ob ein ökonomischer Abbau möglich ist. Wenn ich die Exportgüter von Guatemala betrachte, finde ich Kaffee, Zucker, Öl, aber dann auch Bananen, Früchte und Gemüse. Ich kann Metalle unter den Hauptexportgütern nicht finden. Goldcorp muss auf irgendeine Weise auch ein Exportprogramm haben. Die exportierten Mengen dürften erheblich sein. Der Bergbau jedoch ist in Guatemala eine noch relativ junge Branche. In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden die Veränderungen auch in den Statistiken sichtbar sein. Gab es nicht auch Bohrungen, die unter anderem durch die Vereinten Nationen veranlasst wurden? Die Vereinten Nationen haben ein umfangreiches Bohrprogramm Mitte und Ende der 80er Jahre finanziert. Die Ausführung oblag dem Ministerium für abgeleiteten Bergbau. Auf unserem Grundstück wurden 65 Bohrungen mit einer Tiefe von jeweils etwa 110 Meter durchgeführt. Dabei ergab sich eine historische Ressourcenkalkulation von 432.000 Feinunzen Gold. Wir haben bei der letzten Bohrsaison zunächst Bestätigungsbohrungen vorgenommen, die zu ähnlichen Metallgehalten führten. In anderen Gebieten haben wir ebenfalls drei Mal gebohrt, mit gemischtem Erfolg. Um zu den Unternehmensfragen überzuleiten: Wie beeinflusst die Regenzeit Ihre Erkundungsarbeit? Die Regenzeit in Guatemala erstreckt sich von Mai bis September oder Oktober. Dieses Jahr gab es sehr schwere Niederschläge. Deshalb haben wir unser Bohrgerät bereits im April abgebaut. Besonders die hügeligen Bereiche erschienen auf Grund von Erdrutschen gefährlich. In der Regenzeit versuchen wir, so viel grundlegende Erkundung wie möglich zu betreiben. Wenn wir im November zurückkehren, haben wir weitere Bohrziele. Bis dahin wollen wir zum Beispiel auch mehr über die Geröllverwerfungen herausfinden, die den Hügel herunterkommen. Darin befindet sich häufig Gold. So wollen wir in einem bestimmten Bereich sechs Bohrungen vornehmen. Wir sind sehr darauf aus, weitere Bohrungen durchzuführen. UNTERNEHMEN Sie haben ab November ein weiteres Bohrprogramm vor sich. Wie intensiv wird dieses sein? Der genaue Umfang des Bohrprogramms steht noch nicht fest. Wir erwarten ein Minimum von 2.000 Metern. Soweit zu verstehen ist, sind die vermuteten Vorkommen nahe der Oberfläche. Ich beginne zu rechnen. Das tiefste Bohrloch wird 300 Meter tief sein. Die durchschnittliche Tiefe beim letzten Bohrprogramm waren 150 Meter. Der genaue Umfang des Bohrprogramms steht noch nicht fest. "Allein bei einem Zielgebiet wollen wir fünf bis sechs Bohrungen vornehmen. Drei oder vier Zielgebiete wollen wir bebohren." Wir können also bei 2.000 Meter Bohrungen weitere 10 bis 20 Bohrungen erwarten? Es werden wohl eher an die 20 Bohrungen sein. Allein bei einem Zielgebiet wollen wir fünf bis sechs Bohrungen vornehmen. Drei oder vier Zielgebiete wollen wir bebohren. Und wenn alles glatt läuft, wird es dort irgendwann einen offenen Tagebau geben. Es ist eine große offene stufenförmige Mine geplant. [Goldex trenching] Wenn wir uns nächstes Jahr wieder sprechen, nach der Bohrsaison, werden Sie dann abgeleitete Ressourcen vorweisen können? Ich würde sagen, dass wir nächsten Herbst mit den umfangreicheren Informationen eine gute Chance auf einen Bericht nach 43-101 haben werden. Um die Chancen auf Gold besser abschätzen zu können: Liegen andere Firmen in Ihrer Nähe? Goldcorp ist unser Nachbar. Sie erwähnten einige Bohrungen, die nicht die gewünschten Ergebnisse lieferten. Wie gehen Sie detailliert vor, um dieses Mal bessere Ziele zu erhalten? Natürlich entnehmen wir Oberflächenproben. Damit wir die Lage der Falten erkennen können, führen wir Grabungen durch, sobald der Regen nachlässt. Wir wollen herausfinden, wo die Adern verlaufen, ob sie gerade oder im Winkel verlaufen. Wir haben im Moment ein neues Gebiet, dass unser Chefgeologe genauer untersucht. Wie auch immer - die nächsten Arbeiten, die anstehen, sind Grabungen. Ich meine aus Ihrem Aktienkurs ein Muster herauslesen zu können. Im März 2006 und im Januar 2007 gab es jeweils deutliche Höhen. Investoren können mit den neuen Ergebnissen auch mit einer neuen Bewegung im Aktienkurs rechnen. Ich glaube, eine Erhöhung des Aktienkurses im Zuge des kommenden Bohrprogramms ist ein wahrscheinliches oder realistisches Szenario. Wenn wir vernünftige Ergebnisse erhalten, wird sich dies im Aktienkurs niederschlagen, bei außergewöhnlich guten Nachrichten umso mehr. Der Aktienkurs ist heute fast an seinem Allzeittief angekommen. Das Abwärtsrisiko halte ich für sehr gering. Für Investoren gibt es kaum einen günstigeren Zeitpunkt als im Moment. Wollen wir etwas über Ihr Engagement in Mexiko sprechen? In Mexiko haben wir vor kurzem mit der Arbeit begonnen. Wir arbeiten an der Akquisition weiterer Grundstücke rund um unser vorhandenes Projektgebiet. Im August und September werden wir das Grundstück überfliegen und Ziele ausfindig machen. Im November planen wir, dort zu bohren. Der Herbst wird also sehr arbeitsreich. Die oberflächliche Geologie dort finden wir sehr interessant, denn als wir die Due Diligance durchführten, erhielten wir erhebliche Grade an Gold und Silber. Und zudem schienen die Ergebnisse starke Ähnlichkeiten zur großen Teheman-Mine aufzuweisen, die von der großen mexikanischen Bergbaugesellschaft Peñoles betrieben wird. Diese Mine befindet sich lediglich 50 Kilometer von uns entfernt und ist bereits seit etwa 100 Jahren im Betrieb. "In Guatemala dauert die Erkundung länger, obwohl wir dort anders als bei unserer Erkundung in Mexiko auf die Ergebnisse historischer Bohrungen zugreifen können." Wie würden Sie die Bedeutung der beiden Projektgebiete Guatemala und Mexiko abwägen? Kann man sagen, Sie haben vielleicht größere Mengen in Guatemala, aber die schnelleren Resultate in Mexiko? So kann man das sagen. Aus den kommenden elektromagnetischen Luftaufnahmen in Mexiko erwarten wir interessante Ergebnisse und sind recht aufgeregt über dieses Projekt im mexikanischen Bundesstaat Durango. Natürlich dauert es mit Guatemala länger, obwohl wir dort anders als in Mexiko auf die Ergebnisse historischer Bohrungen zugreifen können. Bevor wir zu den Management-Themen kommen, vielleicht noch ein letztes Thema zum Unternehmen selbst: In Ihrer Unternehmenspräsentation kündigen Sie, wie zu verstehen ist, neue Akquisitionen an. Wir prüfen derzeit drei weitere Grundstücke. Die Erkundung ist recht ermutigend und wir werden Angebote unterbreiten. Wir wollen bis Ende des Jahres mindestens vier Projekte vorweisen können. Denn eine unserer Schwächen war der geringe Nachrichtenfluss. Die Investoren benötigen Nachrichten. Sie wollen wissen, was wir tun und wie unsere Suche verläuft. Mit vier Grundstücken erwarten wir uns mehr Aktivitäten und damit mehr Nachrichten. Alle im Unternehmen haben ein merkliches Interesse an dem Voranschreiten von Goldex Resources. Wir können einen institutionellen Investorenanteil von 40 % vorweisen. Das Management und das nähere Umfeld hält ungefähr 30 %. Die restlichen 30 % befinden sich im Streubesitz. Es laufen lediglich etwa 40 Mio. Aktien um. Wo wollen Sie die Akquisitionen vornehmen? Wir halten Ausschau nach Projekten in Mexiko, British Columbia, Nevada und Zentralamerika. Also auch evtl. ein weiteres Projekt in Guatemala. Wenn sich uns in Guatemala ein Projekt anbietet, werden wir es prüfen. MANAGER Vor drei oder vier Jahren wurde Goldex gegründet. Wie hat das Management-Team zusammengefunden? Das Unternehmen hieß zuvor Python Oil and Gas. Es gab eine Veränderung in der Aktionärsstruktur. Das Unternehmen wurde vom derzeitigen Management und anderen umgewälzt und finanziell bereinigt. Im Dezember 2003 erwarben wir das erste Grundstück, eines unserer heutigen Grundstücke in Guatemala. Seither haben wir zwei Grundstücke im Umfang von 140 Quadratkilometern zusammengefügt. Wir haben schon einiges erreicht und wollen weitere Bohrziele ausfindig machen, um das komplette Grundstück zu erkunden. [Goldex Ross Friesen] Könnten Sie uns etwas über das Management des Unternehmens mitteilen? Wir können viel Erfahrung in der Finanzierung und Führung von Unternehmen vorweisen. Auf der geologischen Seite sind wir ebenfalls versiert. Zwei unserer Geologen sind im Board of Directors, unser Chefgeologe leitet die Projekte. Alle haben aus Projekten Minen gemacht. Larry D. Kornze war ehemals bei Barrick Gold und dort für die Erkundung in Zentral- und Südamerika zuständig. Er zeichnet verantwortlich für eine große Mine in Nevada. Clancy Wendt fand viele Projekte, aus denen später auch tatsächlich Erz abgebaut wurde, und hat viel Erfahrung in Mexiko sowie in Nord- und Südamerika. Richard Bybee arbeitete die letzten 14 oder 15 Jahre in Zentralamerika. Er hat drei Grundstücke in Nicaragua und Honduras entdeckt, die später Minen wurden. Und er spricht die Sprache vor Ort. Wir sind sehr glücklich mit unserem geologischen Team, das insgesamt vielleicht Hundert Jahre Erfahrung aufweist - für uns das größte Kapital. Haben Sie nun sich selbst erwähnt? [Lachen] Ich war viele Jahre als Geschäftsführer meines eigenen Vermögensverwaltungsunternehmens im Kundenkontakt tätig. Vor etwa sechs Jahren habe ich das Unternehmen, das 85 Mio. CAD verwaltete und fast 100 Mio. CAD Versicherungen umfasste, verkauft. In Goldex Resources war ich als einfacher Investor beteiligt. Dann wurde ich gefragt, ob ich Goldex in Sachen Unternehmensentwicklung und Finanzierung könnte. Das war vor etwa vier Jahren. Dieser Aufgabe habe ich mich wegen der Zukunftsaussichten des Unternehmens nach anfänglicher Abwehr gestellt. Vielleicht können Sie etwas über das Management des Unternehmens in Guatemala mitteilen. Das Unternehmen vor Ort ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen, das das Tagesgeschäft übernimmt, örtliche Steuern bezahlt und die dortigen Mitarbeiter beschäftigt. Wir verfügen über einen gut qualifizierten örtlichen Buchhalter, über rechtliche Vertreter und Feldgeologen vor Ort. Wir arbeiten übrigens auch mit einigen beratenden Geologen, die wir bei Gelegenheit nutzen können.
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Management von Goldex Resources

Sep
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Goldex Resources wird von einem Team aus erfahrenen Geologen und Finanzexperten geführt . Dabei wird besonders viel Wert darauf gelegt, dass die Mitarbeiter bereits Praxiserfahrungen darin haben, Projekte zu wirtschaftlichen Minen zu führen. Beispielsweise hat Richard Bybee, ein Geologe, über 15 Jahre Erfahrung im Minengeschäft speziell in Mittel- und Südamerika, spricht die Sprache und "weiß genau, worauf er achten muss". Jacob Friesen, der CEO, verfügt offenbar über gute Kontakte zur Investorenszene.

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FRANKFURTER FINANCE NEWSLETTER (FFN) Vom 05.09.2007 MANAGER Management von Goldex Resources Management von Goldex Resources Goldex-Team Goldex Resources wird von einem Team aus erfahrenen Geologen und Finanzexperten geführt . Dabei wird besonders viel Wert darauf gelegt, dass die Mitarbeiter bereits Praxiserfahrungen darin haben, Projekte zu wirtschaftlichen Minen zu führen. Beispielsweise hat Richard Bybee, ein Geologe, über 15 Jahre Erfahrung im Minengeschäft speziell in Mittel- und Südamerika, spricht die Sprache und "weiß genau, worauf er achten muss". Jacob Friesen, der CEO, verfügt offenbar über gute Kontakte zur Investorenszene. Auch besteht eine gute Zusammenarbeit mit lokalen, einheimischen Geologen und Bohrteams. Management gründet Unternehmen mit Projekt in Guatemala Das derzeitige Management-Team um Interim-President Charles Ross hat Goldex Resources aus einer Umwandlung eines Öl- und Gasunternehmens heraus gegründet und finanziell bereinigt. Im Dezember 2003 erwarb das Management das erste Grundstück, der Beginn in Guatemala. Seither wurden Grundstücke im Umfang von 140 Quadratkilometern zusammengefügt. Dass die Gründung so einfach von statten ging, kann unter anderem auf die Erfahrung in der Finanzierung und Führung von Unternehmen zurückgeführt werden. Geologische Erfolge Auf der geologischen Seite kann Goldex ebenso Spitzenleute vorweisen. Zwei der Geologen sind im Board of Directors, der Chefgeologe leitet die Projekte. Alle haben aus Projekten Minen gemacht. Larry D. Kornze war ehemals bei Barrick Gold und dort für die Erkundung in Zentral- und Südamerika zuständig. Er zeichnet verantwortlich für eine große Mine in Nevada. Director Clancy Wendt fand viele Projekte, aus denen später auch tatsächlich Erz abgebaut wurde und hat viel Erfahrung in Mexiko sowie in Nord- und Südamerika. Senior Executive Geologist Richard Bybee arbeitete die letzten 14 oder 15 Jahre in Zentralamerika. Er hat drei Grundstücke in Nicaragua und Honduras entdeckt, die später Minen wurden. Und er spricht die Sprache vor Ort. Goldex beauftragt auch gelegentlich weitere beratende Geologen. Kommunikationstalent Friesen Im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter führt Manager Corporate Development Jacob Friesen aus: "Wir sind sehr glücklich mit unserem geologischen Team, das insgesamt vielleicht Hundert Jahre Erfahrung aufweist - für uns das größte Kapital." Der Geschäftsmann war viele Jahre als Geschäftsführer seines eigenen Vermögens-Management-Unternehmens im Kundenkontakt tätig. Vor etwa sechs Jahren hatte das Kommunikationstalent das Unternehmen, welches 85 Mio. CAD verwaltete und fast 100 Mio. CAD Versicherungen umfasste, verkauft. Bei Goldex Resources war er zunächst als einfacher Investor beteiligt. Vor etwa vier Jahren wurde er gefragt, ob er Goldex in Sachen Unternehmensentwicklung und Finanzierung unterstützen könne. Das war vor etwa vier Jahren. Management vor Ort Das 100-prozentige Tochterunternehmen vor Ort übernimmt mit einem gut vernetzten Bergbauingenieur, einem rechtlichen Berater und einem im Rohstoffsektor qualifizierten Berater für Buchaltung das Tagesgeschäft in Guatemala.
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Nicht nur quantitatives, auch qualitatives Wachstum im E-Marketing

Jan
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Warum sich Werbetreibende so gute Zukunftsaussichten im Internet und Mobilfunk ausrechnen, liegt an der Popularität, die diese Medien bei den Konsumenten genießen. Messbar ist diese Attraktivität des World Wide Web z. B. mit der Dauer, die Konsumenten mit diesem Medium verbringen. Die Anzahl der Stunden im Netz übersteigt inzwischen nicht nur hierzulande die Zeit, in der sich die Verbraucher durchschnittlich mit Printmedien beschäftigen.

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Branchenstudie vom 23 Juni 2004 Frankfurter-Finance.de, Autor: Jürgen Felger Nicht nur quantitatives, auch qualitatives Wachstum im E-Marketing Konsumenten ändern Freizeitverhalten Warum sich Werbetreibende so gute Zukunftsaussichten im Internet und Mobilfunk ausrechnen, liegt an der Popularität, die diese Medien bei den Konsumenten genießen. Messbar ist diese Attraktivität des World Wide Web z. B. mit der Dauer, die Konsumenten mit diesem Medium verbringen. Die Anzahl der Stunden im Netz übersteigt inzwischen nicht nur hierzulande die Zeit, in der sich die Verbraucher durchschnittlich mit Printmedien beschäftigen. Noch dramatischere Veränderungen des Konsumentenverhaltens finden im Bereich Mobilfunk statt. Der Vorstandsvorsitzende von Silverback Media, Martin Doane, erläutert im Exklusiv-Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter: "Wir sind absolut davon überzeugt, dass das mobile Endgerät eines der primären Zugänge für die Mediennutzung darstellen wird. Im Gegensatz zum Desktop-Computer nehmen Sie Ihr Mobilfunkgerät den ganzen Tag überall mit hin. Manche mögen sich sogar nachts nicht davon trennen." Die Werbeindustrie reagiert auf ein verändertes Verbraucherverhalten, um potenzielle Käufer optimal anzusprechen. Zum Thema E-Marketing werden im Folgenden die beiden Bereiche Internet und Mobilfunk behandelt. Qualitative Wachstumschancen Offensichtlich wird die Attraktivität des Internets als Werbemedium durch die Anzahl der Internetnutzer bestimmt. Laut Bitkom gab es 2006 weltweit 1.164 Mio. Internet-Nutzer. In den letzten beiden Jahren stieg die Anzahl der Menschen, die online aktiv sind, jeweils um mehr als 15 %. Damit erhöht sich auch der weltweite Online-Werbemarkt jedes Jahr um potenziell mehr als 15 %. Die Zahl der Personen, die Vertriebler theoretisch mit Mobilfunkgeräten erreichen können, stieg ebenfalls jährlich über 15 %. Zu diesen quantitativen Zuwachsraten kommen die qualitativen Wachstumschancen. Denn im Internet als auch im Mobilfunk sind die Datendurchsatzraten entscheidend, wenn es darum geht, neben reinen Textwerbemitteilungen, datenintensivere Bilder und besonders Animationen und Videos zu übermitteln. Immer schnellere Internet-Übertragungsraten ermöglichen bessere Ansprache Schnelle DSL-Anschlüsse sind nicht Luxus, sondern notwendig, um die immer aufwändiger gestalteten Web-Sites in einem angenehmen zeitlichen Rahmen abrufen zu können. Die Ironie für die Anwender ist dabei, dass die vielen Kilobytes, die eine Internetseite enthält, nicht durch den eigentlichen Inhalt, sondern zu signifikantem Umfang auch durch die geschaltete Werbung zusammen kommen. Grob geschätzt dürfte die Hälfte der aus dem Netz geladenen Datenmengen aus Werbung bestehen, teilweise wohl mehr. So besteht Online-Werbung heute immer mehr aus raffinierten Flash-Animationen und Filmen, denn aus relativ simpler Banner- oder Textwerbung. Weltweit gab es 2006 insgesamt 262 Mio. Breitbandanschlüsse. Der Zuwachs an diesen Anschlüssen betrug die letzten beiden Jahre zusammen genommen 61,7 %! Er bestätigt die Wichtigkeit des qualitativen Wachstumsaspektes des Internets für die Internet-Werbung. Denn die Zunahme der Internet-Nutzer lag die letzten beiden Jahre zusammen genommen nur bei 33,5 %. Internationale Unterschiede in der Nutzung des Internets Für manch einen mag es vielleicht überraschend klingen: Skandinavische Länder sind in einer Vorreiterrolle, was den Online-Werbemarkt weltweit angeht - 77 % der Dänen haben Internet. So liegen Dänemark (77 %), Schweden (74 %), Norwegen (71 %) und Finnland (69 %) bei der Internet-Nutzerzahl ganz vorne, noch vor den USA mit 68 % Internet-Nutzern je 100 Einwohner. Von der Einwohnerzahl vergleichsweise eher klein, geben diese Länder eine Richtschnur für das mögliche Potenzial an Usern und die international resultierenden Online-Märkte. Gemäß einer Voraussage von Forrester beträgt die Durchdringung mit DSL-Anschlüssen im Jahr 2006 in den Niederlanden 41,6 %, in der Schweiz 40,6 % und in Dänemark 38,8 %. Deutschland ist mit 26,6 % von DSL-Anschlüssen in privaten Haushalten nicht unter den Spitzenreitern, da hier der Anteil von ISDN-Anschlüssen eine größere Rolle spielt. In den USA verfügen 41 % der Haushalte über einen Breitbandanschluss. Trend zum Zweit-Handy Anders als im Bereich Breitbandanschlüsse hat Deutschland bei der Verbreitung von Mobiltelefonen traditionell einen Vorteil gegenüber den USA. Im Jahr 2005 besaßen im Schnitt 95 von 100 Deutschen ein Handy, in den USA nur 71. Der Trend zum Zweit-Handy ermöglicht dem Markt größere Wachstumschancen. In Italien gab es 118 Mobilfunkverträge je 100 Einwohner. In diesem Jahr soll in Deutschland die Anzahl dieser Verträge prozentual ebenfalls die Einwohnerzahl übersteigen. 2006 gab es weltweit 2.495 Mio. umlaufende Mobilfunktelefone, hier lagen die Wachstumsraten bei 16 % (2005: 25 %.) Mobile Werbung noch in Pionierstadium Die Idealvorstellung der Marketing-Fachleute ist, den Konsumenten auch mit mobil zu empfangenen Video-Botschaften erreichen zu können. Wirtschaftliche Lösungen auf UMTS-Basis für die Masse der Konsumenten kommen unserer Ansicht nach erst in den letzten Monaten wirklich in Sicht. Auch wenn es für die technische Seite des mobilen Internets immer bessere Lösungen gibt, dürfte es jedoch nicht für jedes Firmen-Image ratsam sein, mit kleinen bewegten Bildchen auf Handy-Bildschirmen zu werben. Das Prinzip der multimedialen Ansprache gilt auch in Zeiten des Internets. Werbung über Mobilfunk und Internet werden, zumindest in der Theorie, idealerweise in ein Gesamtkonzept mit anderen Medien wie Print, Radio oder TV eingebunden sein. WLAN-Hotspots als quasi-mobiles Internet? Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der WLAN-Hotspots deutschlandweit von 2.900 Anfang 2005 auf über 8.000 Anfang 2006 gestiegen. Das entspricht einem Plus von 50 Prozent. Die Information über diese enorme Steigerungsrate finden wir deshalb interessant, weil es bei WLAN in Form von Hotspots in gewisser Form auch um mobiles Internet geht. Zwar handelt es sich bei WLAN (Wireless Local Area Network) um Funknetze, die nur örtlich begrenzt sind, allerdings besitzen diese günstig zu bewerkstelligende und schnelle Download-Möglichkeiten. WLAN-Anschlüsse können bis zu 54 Megabit Daten pro Sekunde übertragen. Hotels, Flughäfen, Bahnhöfe oder Cafés bieten WLAN-Hotspots, die mit allen internetfähigen Geräten genutzt werden können – nicht nur mit Laptops, sondern auch mit Handys oder Smartphones. Großbritannien war dabei Anfang 2006 mit 21 Hotspots je 100.000 Einwohner die führende Nation. Die USA und Deutschland beispielsweise wiesen jeweils nur etwa die Hälfte dieses Verbreitungsgrades auf.
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